Zwergschnauzer: Lebhaft und furchtlos

Zwergschnauzer

Die Wesenszüge des Zwergschnauzers entsprechen denen des Schnauzers und werden durch das Temperament eines Kleinhundes geprägt. Klugheit, Ausdauer und Wachsamkeit machen den Zwergschnauzer zu einem angenehmen Haushund,  Wach- und Begleithund, der bei ausreichender Beschäftigung auch in einer Wohnung gehalten werden kann. Er verträgt sich gut mit Kindern und Artgenossen.

Größe: 30 – 36 cm
Gewicht: 4,5 – 8 kg
Durchschnittliche Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre
Spezielle Nahrung: Miniature Schnauzer Adult, Miniature Schnauzer Junior
Herkunft: Deutschland

Woran erkenne ich einen Zwergschnauzer?

Der Zwergschnauzer gehört zu der Gruppe der Schnauzer und unterscheidet sich vom Mittel- und Riesenschnauzer hauptsächlich in der Größe. Mit einer Wiederristhöhe von 30 bis 35 Zentimetern gehört er zu den kleinen Hundenrassen. Typische Fellfarben sind Schwarz, Pfeffersalz, Weiß und Schwarzsilber.

drei verschiedene Zwergschnauzer sitzen auf einem Baumstumpf

Was macht einen Zwergschnauzer aus?

Der Zwergschnauzer zeichnet sich durch enorme Lebhaftigkeit und Anschmiegsamkeit aus. Der kleine Hund ist wachsam, folgsam, freundlich und intelligent. Zudem ist er mutig und unerschrocken. Aufgrund seines treuen Charakters eignet er sich hervorragend als Familien- und Begleithund. Auch mit anderen Hunden verträgt sich der kleine Hund in der Regel sehr gut.

Wo kommt der Zwergschnauzer ursprünglich her?

Der Ursprung der Schnauzer liegt in Württemberg und geht auf die mittelalterlichen Bieberhunde und die einheimischen Schäferhunde zurück. Diese Rasse wird seit 1880 gezüchtet. Er war bei den Bauern nicht nur als Wachhund, sondern auch als Katzenersatz beliebt. Ursprünglich benutzte man den kleinen Schnauzer in Süddeutschland als Stallhund: Er jagte Ratten und Mäuse, weshalb er auch unter dem Namen „Rattler“ bekannt war.

Wie sieht ein gesunder Zwergschnauzer aus?

weißer Zwergschnauzer liegt im Gras

Ein Zwergschnauzer ist nach den Rassestandards typischerweise ein kleiner kerniger Hund. Eher gedrungen als schlank, rauhaarig, elegant – das verkleinerte Abbild des Schnauzers. Der Kopf ist kräftig und lang gestreckt. Der Stopp erscheint durch die Brauen deutlich ausgeprägt. Die v-förmigen Klappohren sind hoch angesetzt, werden gleichmäßig getragen und liegen an den Innenkanten an den Wangen an. Der Rücken ist kurz, kräftig und stramm. Zuchtziel ist die Säbel- oder Sichelrute. Das Haar soll drahtig, hart und dicht sein. Es besteht aus einer dichten Unterwolle und dem keineswegs zu kurzem, hartem, gut am Körper anliegenden Deckhaar.

Neigungen zu Erkrankungen

Der Zwergschnauzer neigt dazu, wenig Tränenflüssigkeit zu produzieren, was zu Entzündungen und Infektionen im Auge führen kann. Außerdem kann eine Neigung zur Bildung von Harnsteinen bestehen. Vor dem Kauf sollten Sie sich daher bei dem Züchter nach möglichen Vorerkrankungen der Elterntiere erkundigen.

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Gesund und munter mit der richtigen Nahrung

ROYAL CANIN hat Nahrungen entwickelt, die speziell auf die besonderen Bedürfnisse der Zwergschnauzer abgestimmt sind. Die spezielle Rezeptur kann helfen, die Bildung von Harnsteinen zu reduzieren. Zudem enthält die Nahrung ausgesuchte und ideal abgestimmte Fettsäuren zur Unterstützung der natürlichen Fellfarbe. Durch die spezielle Rezeptur wird im Speichel enthaltenes Kalzium abgefangen und so die Bildung von Zahnstein verringert. Für Zwergschnauzer Welpen gibt es die passende Junior Nahrung, die bis zum 10. Monat gegeben werden kann und ein gesundes Wachstum unterstützt.

Trockenfutter Miniature Schnauzer von ROYAL CANIN

 

Entdecken Sie die verschiedenen Zwergschnauzer-Nahrungen:

 

 

 

 

Wussten Sie schon?

Der Zwergschnauzer ist der kleinste aus der Familie der Schnauzer. Es gibt den Schnauzer in drei verschiedenen Größen:

  • Der Mittelschnauzer gilt als der ursprüngliche Typ der Rasse und wird circa 50 Zentimeter groß bei einem Gewicht von bis zu 18 Kilogramm.
  • Der Riesenschnauzer macht mit seinem Namen mit einer Größe von 70 Zentimetern und einem Körpergewicht von bis zu 50 Kilogramm alle Ehre.

Anforderungen an die Haltung

zwei Zwergschnauzer teilen sich einen Stock

Auslauf

Aufgrund seiner Größe kann der Zwergschnauzer gut in einer Stadtwohnung gehalten werden, wenn man ihm genügend Aufgaben, Bewegung und Auslauf bietet. Der Zwergschnauzer ist bewegungsbedürftig, zur Auslastung eignen sich lange Spaziergänge, Ballspiele, Suchspiele, Laufen, Schwimmen und Apportieren.

Erziehung

Zwergschnauzer brauchen eine sehr frühe konsequente Erziehung mit klaren Regeln. Denn die kleinen Schnauzer versuchen ihren eigenen Kopf durchzusetzen, wenn ihre Position in der Familie nicht klar abgesteckt ist. Der Zwergschnauzer ist sehr gelehrig und erwartet Abwechslung, er will seinem Besitzer gefallen und arbeitet deshalb begeistert mit. Aufgrund seiner Intelligenz lernt er Kunststücke gerne und schnell.

HundesportZwergschnauzer beim Hundesport

Der kleine Schnauzer ist mutig, flink und ausdauernd. Um den Hund optimal körperlich sowie geistig auszulasten, können verschiedene Hundesportarten genutzt werden. Zwergschnauzer eignen sich besonders gut für Obedience und Agility. Aufgrund ihrer hervorragenden Riechleistung werden sie auch bei der Fährtenarbeit und Mantrailing geführt.

Fellpflege

Das Fell des Zwergschnauzers sollte regelmäßig gekämmt und getrimmt werden. Eine regelmäßige Fellpflege ist wichtig, um die abgestorbenen Haare zu entfernen. Auch der Bart muss immer wieder in Form gebracht werden, damit der Zwergschnauzer sein typisches Aussehen nicht verliert. Fellpflege beim Zwergschnauzer

Geeignet für Allergiker?

Ob ein Mensch auf einen Hund allergisch reagiert, kann von Rasse zu Rasse und sogar von Hund zu Hund unterschiedlich sein. Vor der Anschaffung ist ein Allergietest und eine Beratung durch einen Allergologen ratsam.