Rasseportrait Yorkshire Terrier: Ein kluges Energiebündel

Yorkshire Terrier

Intelligent, couragiert, frech. Der Yorkshire Terrier ist ein wachsames Temperamentbündel. Wo kommt diese Hunderasse ursprünglich her? Was fressen die kleinen Terrier am besten und wie aufwendig ist die Pflege des Fells? Das Rasseportrait informiert umfassend.

Endgültige Größe: 24 cm
Endgültiges Gewicht: 3,2 kg
Durchschnittliche Lebenserwartung: 13 bis 16 Jahre
Spezielle Nahrung: Yorkshire Terrier Adult, Yorkshire Terrier Junior, Yorkshire Terrier Nassfutter
Herkunft: England

Woran erkenne ich einen Yorkshire Terrier?

Mit einem Körpergewicht von bis zu 3,2 kg zählt der Yorkshire Terrier zu den kleinsten unter den Terriern. Sein seidiges Haarkleid ist mittellang, glatt und glänzend. Das stahlblaue Fell ist an Kopf, Beinen und Brust lohfarben. Der kleine Terrier gilt vor allem wegen seiner Größe als guter Begleithund.

Was macht einen Yorkshire Terrier aus?

Der Yorkshire Terrier ist zwar einer der kleinsten Hunderassen, aber in seinem Herzen ein wahrer Terrier. Er ist selbstbewusst, aktiv und kann sowohl Menschen als auch Tieren gegenüber aufbrausend werden. Ein „Yorki“ ist furchtlos und hält sich selbst für deutlich größer als er tatsächlich ist. So nimmt er auch die Aufgabe, Haus und Besitzer zu beschützen, recht ernst. Zudem ist er auch loyal und sehr lernfreudig.

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Wo kommt der Yorkshire Terrier ursprünglich her?

Der ursprüngliche Yorki war ein Hund von mittlerer Körpergröße und Statur, der in den Industriegebieten von Nordengland als Haustier der Arbeiterschicht gehalten wurde. Er ist eine Kreuzung aus verschiedenen Terriern, wie z. B. dem Diamont Terrier oder dem Skye Terrier. Sein langes Fell weist auf eine eventuelle Beteiligung des Maltesers hin.

Seinen Namen verdankt er der gleichnamigen Grafschaft Yorkshire im Norden Englands, wohin im 19. Jahrhundert schottische Einwanderer ihre einheimischen Hunde gebracht hatten. Die Aufgabe dieser Tiere bestand in der Schädlingsbekämpfung und dabei hauptsächlich in der Mäuse- und Rattenjagd. Auf der Jagd nach diesen musste der „Yorki“ oft gefährliche und dunkle Gebiete durchstreifen. Den Mut und die Unerschrockenheit dazu hat sich dieses kleine Energiebündel bis heute erhalten.

Wie sieht ein gesunder Yorkshire Terrier aus?

Ein Yorkshire Terrier ist nach den Rassestandards ein reger und intelligenter Zwerg-Terrier. Sein kleiner Körper ist sehr kompakt, adrett und aufrecht in der Haltung. Die Konturen sollen einen kernigen und gut proportionierten Körper erkennen lassen. Sein Schädel ist klein und flach mit einem nicht zu langen Fang. Die Augen des Yorkshire Terriers sind mittelgroß, dunkel, glänzend und mit wachsamen, intelligentem Ausdruck. Die kleinen Ohren sind v-förmig, werden aufrecht getragen und sollten nicht zu weit auseinander stehen. Der Körper ist kompakt und an den Lenden gut durch Muskeln gestützt.

Mögliche Erbkrankheiten des Yorkshire Terriers

Durch erbliche Veranlagungen kann bei manchen Yorkshire Terriern eine Neigung zu unterschiedlichen Erkrankungen auftreten. Typische Augenkrankheiten sind: Ungewöhnliches und abnormales Wimpernwachstum, Grauer Star oder ein Absterben der Netzhaut. Außerdem kann ein Yorkshire Terrier an Hautallergien und Gelenk- sowie Knochenerkrankungen leiden. Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Yorkshire Terrier bei einem verantwortungsbewussten Züchter kaufen, der Ihnen ein Gesundheitsgutachten der Eltern vorweisen kann.

Gesund und munter mit der richtigen Nahrung

ROYAL CANIN hat speziell für Yorkshire Terrier Nahrungen entwickelt, die auf die besonderen Bedürfnisse dieser Rasse abgestimmt sind. Durch die richtige Nahrung – angereichert mit den Nährstoffen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie Borretschöl und Biotin – kann die Haut- und Fellgesundheit optimal unterstützt werden. Sorgfältig ausgewählte Aromen sorgen auch bei sehr wählerischen Hunden für höchste Akzeptanz. Zudem kann die spezielle Rezeptur Zahnsteinbildung entgegenwirken. Auch die Form, Textur und Größe der Krokette ist an den Yorkshire Terrier angepasst. Die Kombination aus Trocken- und Feuchtnahrung eignet sich besonders gut zur gemischten Fütterung.

 

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Wussten Sie schon?

Früher fanden besonders die kleinen Vertreter dieser Rasse rasch Anklang bei der wohlhabenden Bevölkerung. Schnell erkannten die damaligen Züchter die Beliebtheit dieser kleingewachsenen Terrier und begannen, ihre Zuchttiere nach speziellen Merkmalen auszuwählen. Binnen kürzester Zeit erlangte der Yorkshire Aussehen und Körpergröße, wie wir sie heute kennen.

Beliebte Mixe

Der Yorkshire Terrier wurde mit den verschiedensten Hunderassen gekreuzt, wodurch zahlreiche Mischlinge entstanden sind. Der Yorkshire Terrier Biewer Mischling ist noch eine relativ junge Rasse und entstand zufällig in Deutschland. Bei einem Züchter namens Biewer wurde eine Yorkshire Hündin geboren, die weißes Flecken im Fell hatte. Der Züchter selektierte diese Eigenschaft und es entstand in kürzester Zeit ein stabiler neuer Typ Hund.

Ähnlich große Rassen wie der Malteser, Jack Russel Terrier und der Chihuahua werden gerne mit dem Yorkshire-Terrier verpaart. Vor der Anschaffung eines Yorkshire-Mix sollte man sich intensiv mit den eingekreuzten Rassen beschäftigen, nur so kann man Charaktereigenschaften und Aussehen erahnen.

Anforderungen an die Haltung

Auslauf

Als ursprünglicher Jagdhund hat der Yorkshire Terrier einen hohen Bewegungsdrang und möchte sich regelmäßig auslasten. Tägliche ausgiebige Spaziergänge sind Pflicht. Neben den normalen Hundespaziergängen können Jagd- und Suchspiele dabei helfen, seine natürlichen Instinkte zu befriedigen.

Erziehung

Trotz seiner geringen Körpergröße bleibt er ein waschechter Terrier, der weiß, was er möchte und dies auch dann durchsetzt, wenn ihm sein Mensch nichts entgegenzusetzen hat. Daher benötigt er eine liebevolle, aber konsequente Erziehung und vor allem Beschäftigung. Sind Erziehung und Auslastung entsprechend gestaltet, ist er ein aktiver, nervenstarker und angenehmer Begleiter.

Hundesport

Der Yorkshire Terrier ist zwar ein kleiner Hund, aber dennoch möchte er beschäftigt werden. Er liebt lange Spaziergänge und lernt gerne Neues. Viele Yorkshire Terrier lieben den Hundesport. Agility ist eine großartige Möglichkeit, temperamentvolle Hunde auszupowern. Trickdog, Breitensport, aber auch Obedience Training sowie viele andere Hundesportarten machen diesem intelligenten Hund Spaß.

Fellpflege

Ein besonderes Augenmerk ist auf die Pflege des Yorkshire Terriers zu legen. Der Yorkshire Terrier ist verglichen mit manch anderer Hunderasse sehr pflegeintensiv. Die regelmäßige Fellpflege darf bei seinem langen, seidigen Fell nicht zu kurz kommen, da dieses sonst leicht verfilzen kann. Wichtig ist deshalb, den Hund schon im Welpenalter an das routinierte Bürsten und Kämmen zu gewöhnen.

Geeignet für Allergiker?

Bei einer Hundeallergie nicht auf die Menge der ausfallenden Haare an. Eine allergische Reaktion ist auf Eiweiße zurückzuführen, die sich beispielsweise im Speichel wiederfinden. Jeder Allergiker reagiert anders, so kann man auf eine Rasse allergisch reagieren, während eine andere Rasse keine Reaktion hervorruft. Die Reaktion eines Allergikers kann sogar zwischen einzelnen Yorkshire Terriern unterschiedlich sein. Um eine allergische Reaktion auszuschließen, sollte ein individueller Allergietest durchgeführt werden.