Pflegetipps: Entspannung und Wellness für den Hund

Wellness für den Hund

Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und erholsame Entspannung tun nicht nur dem Menschen gut. Auch das Wohlbefinden von Hunden steigert sich, wenn auf diese Aspekte Rücksicht genommen wird. Für ausreichend Bewegung sowie Auslastung kann beispielsweise mit langen Spaziergängen, beim Joggen oder Radfahren bzw. mit unterschiedlichen Übungen gesorgt werden. Um auch erholsame Entspannungsphasen, Wellness für den Hund, in den Alltag einzubauen, haben wir Ihnen hier Tipps zusammengestellt.

Regelmäßiges Bürsten – mehr als nur Fellpflege

Regelmäßiges Bürsten kann Wellness für den Hund sein: Es ist eine gute Möglichkeit, um Hunde zu entspannen und gleichzeitig Fellpflege zu betreiben. Viele Hunde genießen die Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten, die sie durch das Bürsten bekommen. So kann dieses Pflegeritual dazu beitragen, die Bindung zwischen Mensch und Tier zu verbessern.

Hauptsächlich zielt das Bürsten natürlich darauf ab, alte und lose Haare zu entfernen. Besonders im Frühjahr und Herbst, den Zeiten des Fellwechsels, ist Bürsteneinsatz gefragt. Dabei kommt es aber auch auf die richtige Bürste an: Hunde mit langem oder sehr dichten Fell, benötigen Spezialkämme und –bürsten, damit das Fell nicht verfilzt. Bei kurzhaarigen Rassen kann auch ein Noppenhandschuh ausreichend sein. Ein positiver Nebeneffekt – die Durchblutung der jeweiligen Hautbereiche wird angeregt. Auf der Suche nach der richtigen Bürste können Züchter, Tierärzte oder Fachhändler fundiert beraten.

Wellness für den Hund mit Pediküre: Auf gepflegten Pfoten über Stock und Stein

Bei Hunden sollte eine tägliche Kontrolle der Pfoten auf Risse, Schnitte oder Verletzungen Teil der täglichen Routine sein. Besonders im Winter ist es wichtig, Hundepfoten regelmäßig zu überprüfen. Durch Streusalz, -splitt und vom Schnee verdeckte Scherben oder Dornen können sich Hunde schnell Verletzungen an den Pfoten zuziehen. Deshalb wird empfohlen, die Pfoten nach dem Spazierengehen von Steinchen und Splitt zu befreien und mit Salbe oder Vaseline einzureiben.

Ein weiterer Teil des Pflegeprogramms kann – besonders bei Hunden mit Gelenkproblemen – eine regelmäßige Pfotenmassage sein. Sorgen Sie für eine ruhige und entspannte Atmosphäre. Nehmen Sie die Pfote locker in Ihre Hand und machen Sie mit dem Daumen kleine kreisende Bewegungen über den Pfotenballen. Die meisten Hunde genießen eine solche Massage. Sollte Ihr Hund dies als unangenehm empfinden, sollten Sie jedoch Rücksicht auf eventuelles Unbehagen nehmen und die Massage abbrechen.

Wellness für den Hund: Entspannungsbad für den Hund?

Baden gehört in der Regel nicht zum alltäglichen Pflegeprogramm für Hunde. Ausstellungstiere oder besondere Umstände, wie etwa starke Verschmutzungen oder bestimmte Fell- bzw. Hautkrankheiten, können eine Ausnahme sein und ein Bad notwendig machen. Wichtig ist jedoch, dabei nicht einfach ein Shampoo für Menschen zu verwenden, sondern auf ein spezielles rückfettendes Hunde-Shampoo zurückzugreifen. Das verwendete Wasser sollte weder zu kalt noch zu heiß sein. Nach dem Bad sollte der Hund sorgfältig und vorsichtig mit Handtüchern trockengerieben werden.

Woran erkenne ich, ob mein Hund entspannt ist?

Hunde signalisieren Wohlbefinden und Entspannung zum Beispiel durch eine entspannte Körperhaltung. Eine gleichmäßige Atmung sowie regelmäßiger Blutdruck und Puls sind weitere Anzeichen dafür. Aus diesem Ruhezustand fallen die Vierbeiner schnell in ein leichtes Dösen oder auch in tieferen Schlaf. Wohliges Räkeln und Recken, zum Beispiel nach dem Aufstehen, deuten ebenfalls auf einen gelösten und zufriedenen Zustand des Hundes hin. Blinzelt und zwinkert ein Hund langsam und entspannt, so geht es ihm gut und er fühlt sich wohl.

Die richtige Ernährung als Basis für Wohlbefinden

Die richtige Ernährung kann großen Einfluss auf das Wohlbefinden eines Hundes haben. Beispielsweise bei Tieren mit sensibler Verdauung, häufigem Durchfall und Blähungen kann die passende Nahrung besonders offensichtlich zur Steigerung des Wohlbefindens beitragen. Doch auch in anderen Fällen ist eine Nahrung wichtig, die an die besonderen Bedürfnisse des Tieres angepasst sind. Je nach Alter, Gesundheitszustand und Lebensumständen können diese enorm variieren.

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