Die Somali-Katze: Prachtvoller Pelz wie ein Fuchs

Somali-Katze

Lebhafte Schönheit im prachtvollen Pelz. Die Somali-Katze ähnelt optisch einem Fuchs. Die Somali ist eine relativ junge Rasse mit sehr alten Wurzeln. Somalis sind wie ihre Vorfahren, die Abessinierkatzen, ausgesprochen anhängliche und intelligente Katzen.

Größe: mittelgroß
Gewicht: Katze: 3-4 kg, Kater: 4-5 kg
Spezielle Nahrung: Hairball Care, Hairball Care in Soße
Herkunft: USA

Woran erkenne ich eine Somali?

Die Somali gehört zu den Katzen mit Agouti-Zeichnung, also einem sogenannten Ticking. Das bedeutet, jedes einzelne Haar ist mit zwei Farben abwechselnd gefärbt. Die Haarspitze endet mit der dunklen Bänderung. Die volle Entfaltung dieser Fellzeichnung beginnt mit der Geschlechtsreife und ist erst mit zwei Lebensjahren abgeschlossen. Der Farbeffekt zeigt sich besonders an Kopf, Rücken und Schwanz.

Die Somali-Katze weist idealerweise am Rücken einen durchgängigen dunklen Aalstrich vom Kopf bis zur Schwanzspitze auf. Das feine, dichte Fell ist sehr weich.

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Was macht eine Somali-Katze aus?

Katzen der Rasse Somali gelten als anhänglich, intelligent und sanftmütig. Sie sollten nicht allein gehalten werden, da sie sehr gesellig sind und viel Aufmerksamkeit brauchen. Als aktiver Vierbeiner benötigen sie ausreichend Klettermöglichkeiten sowie Spielgefährten. Ein großer Kratzbaum und ausreichend Beschäftigung sollten einer Somalikatze zur Verfügung stehen. Verspielt und lebhaft schätzen Somali-Katzen einen regelmäßigen Zugang ins Freie. Neugierig bleiben sie ihrer Bezugsperson auf den Fersen und beobachten oder untersuchen alles auf das Genaueste.

Woher kommt die Katzenrasse ursprünglich her?

Die Somali-Katze ist die halblanghaarige Variante der Abessinierkatze. Immer wieder kamen bei Abessinier-Würfen Kätzchen mit halblangem Haar vor, die zur Züchtung einer eigenen Rasse eingesetzt wurden. Mitte der 1960er Jahre etablierte die US-Amerikanerin Evelyn Mague diese neue Katzenrasse unter dem Namen „Somali“, in Anlehnung an das ostafrikanische Nachbarland von Äthiopien (ehemals Abessinien). 1979 wurde die Rasse als eigenständig anerkannt. Trotz ihres sehr attraktiven Aussehens ist sie in Deutschland nach wie vor recht selten geblieben.

Wie sieht eine gesunde Somali-Katze aus?

Portrait von Somalikatze

Die Somali-Katze ist eine mittelgroße Katze mit halblangem Haar. Kater werden 4 bis 5, Katzen 3 bis 4 Kilogramm schwer. Ihr Körper ist geschmeidig, schlang, aber muskulös. Laut Standard soll sie eine gut entwickelte Brust vorweisen. Die anerkannte Farbpalette des Haarkleides reicht von Wildfarben (rötliches Braun mit schwarzem Ticking), Sorrel (Kupferrot mit schokobraunem Ticking), Blau (Pfirsich- Beige mit grauem Ticking), Fawn (Rosa-Creme mit hellbraunem Ticking) zu Silbertönen wie Schwarz-, Blau-, Sorrel- und Fawnsilber (silberweiße Grundfarbe mit dunklem Ticking).

Eine sogenannte „Wildmarke“ an den Ohren sowie Haarbüschel an den Ohrspitzen sind erwünscht, helle Abzeichen an Kinn und Nase werden toleriert. Bevorzugt werden Tiere mit gut entwickelter Halskrause und „Höschen“. Jungtiere im Fellaufbau oder Katzen mit Sommerfell zeigen diese allerdings nicht in vollem Ausmaß. Die Augen können bernsteinfarben, grün oder gelb sein, der lange Schwanz sollte eine üppige Behaarung aufweisen und spitz zulaufen.

Mögliche Erbkrankheiten der Somali

Wie bei jeder anderen Katzenrasse können auch bei der Somali-Katze typische Erbkrankheiten auftreten. Somali neigen zu einem Pyruvatkinasemangel, einer Stoffwechselerkrankung, die nicht behandelt werden kann. Eine weitere Stoffwechselerkrankung, Renale Amyloidose (RA) ist ebenfalls verbreitet sowie Progressive Retina-Atrophie (PRA), eine Augenerkrankung, die zur Erblindung führen kann. Vor der Anschaffung einer Somali sollten Sie sich auf jeden Fall über mögliche Vorerkrankungen der Elterntiere informieren.

Gesund mit der richtigen Nahrung

Halblanghaarkatzen wie die Somali haben durch das Schlucken von vielen und langen Haaren bei der Fellpflege oft Probleme mit Haarballen. Diese führen zu Erbrechen oder vorübergehenden Verdauungsbeschwerden. Mit speziellen Inhaltsstoffen wie Psyllium in der Ernährung kann die Bildung von Haarballen reduziert werden, bzw. diese natürlich über den Kot ausgeschieden werden.

Nahrung für Somalikatze

 

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Anforderungen an die Haltung

Somalikatze im Garten

Freigänger oder Wohnungskatze?

Um eine Somali-Katze artgerecht zu halten, sollten die Bedingungen an ihren lebhaften, geselligen und verspielten Charakter angepasst werden. Mit gesichertem Freilauf fühlt sich die neugierige Katze sehr wohl, kann aber mit genügend Platz auch in der Wohnung gehalten werden. Viel Platz und viele Klettergelegenheiten sind für das Wohlbefinden der lebensbejahenden Somali elementar.

Geistige Beschäftigung

Die Somali ist keine Katze für Berufstätige, die den ganzen Tag außer Haus sind oder Menschen, die ihre Ruhe mit einer Katze teilen wollen. Man sollte sich viel Zeit für die Somalikatze nehmen und viel mit ihr spielen. Versteck- und Denkspiele eignen sich sehr gut, um die intelligente Katze kognitiv zu fordern. Am besten sollte die gesellige Katze mit einer zweiten Katze zusammengehalten werden, so können sich die Katzen gegenseitig zum Spielen animieren.

Fellpflege

Das halblange Fell der Somali muss regelmäßig gebürstet werden, um Verknotungen vorzubeugen. Es empfiehlt sich ein Rhythmus von ein bis zwei Mal pro Woche, damit es von abgestorbenen Haarpartikeln befreit wird und neues, gesundes Haar nachwachsen kann. Während des Fellwechsels, im Frühjahr und im Herbst, sollte die Katze täglich gebürstet werden, um ein vermehrtes Verschlucken von Haaren zu vermeiden.

Geeignet für Allergiker?

Wenn Sie unter einer Katzenallergie leiden, aber trotzdem eine Katze halten möchten, ist es wichtig, im Vorhinein einen Allergietest durchzuführen. Auslöser für eine Katzenallergie ist das Protein Fel d 1. Die Katzenhaare selbst sind nicht das Problem, denn das Allergen befindet sich im Speichel, in Hautschuppen und in der Tränenflüssigkeit der Katze. Beim Putzen verteilt die Katze das Allergen jedoch auch auf das Fell. Es gibt Katzen, die weniger Allergen produzieren als andere. Ob Ihre zukünftige Katze bei Ihnen eine allergische Reaktion hervorruft, kann nur durch einen individuellen Allergietest getestet werden.