Die Birma Katze: Eine Heilige auf vier Pfoten

Birma Katze

Die Birma Katze (auch „Heilige Birma“) gehört zu den Halblanghaarkatzen. Sie ist gesellig, mäßig aktiv und erkennbar an ihrem weichen Fell, den blauen Augen und den weißen Pfoten.

Anderer Name: Heilige Birma
Größe: mittelgroß
Gewicht: Katze: 3-4 kg, Kater: 5-6 kg
Spezielle Nahrung: Hairball Care, Hairball Care in Soße, Hair and Skin Care
Herkunft: Frankreich

Was macht eine Birma aus?

Die Birma ist sanftmütig und freundlich, sie ist sehr sozial und menschenbezogen. Wegen ihres ruhigen Wesens ist sie in der Regel eine ideale Wohnungs- und Familienkatze. Außerdem ist die neugierige Katze verspielt.

Wo kommen Birma Katzen ursprünglich her?

Mönch Myanmar Heilige Birma

Die erste Birma Katze soll als Tempelkatze im Orient gelebt haben, wo sie den Mönchen Gesellschaft leistete. Allerdings hatten die Katzen aus den damaligen Beschreibungen bernsteinfarbene Augen und ein braunes Fell. Die Birma Katze, wie wir sie kennen, hat ihren Ursprung in Frankreich. Im Jahr 1925 wurde die Birma in Frankreich als offizielle Rasse anerkannt.

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Wie sieht eine gesunde Birma Katze aus?

Trotz ihrer Beliebtheit bei Züchtern und Katzenhaltern musste sich die Birma keinen Modeerscheinungen unterwerfen und sieht in ihrem äußeren Erscheinungsbild heute (fast) genauso aus wie vor 50 Jahren. Der runde Kopf mit seinen abgerundeten Ohren sitzt auf einem langen Körper mit kräftiger Muskulatur und starkem Knochenbau. Die runden Pfoten haben Haarbüschel zwischen den Zehen und gehen in gut bemuskelte Beine über. Der Schwanz ist buschig, die blauen Augen groß und rund. Nicht zu verwechseln ist die halblanghaarige Birma Katze mit der kurzhaarigen Burma (auch Burmese): Diese extrovertierte Rassekatze unterscheidet sich durch ihre gelben Augen und die schlanke Gestalt.

Birma Kitten Kätzchen weißMögliche Erbkrankheiten der Birma

Birma Katzen sind robust und gesund, allerdings können auch bei dieser Katzenrasse Neigungen zu rassetypischen Erkrankungen auftreten. Sie können von Dermoidzysten betroffen sein, die vor allem an den Eierstöcken und an den Hoden aber auch im Kopfbereich zu finden sind. Außerdem neigen sie zu Augenentzündungen und zum Schielen. In seltenen Fällen können Birma Katzen auch von Hypomyelination betroffen sein. Bei diesem Gendefekt neigen die Katzen zu starkem Zittern und spastischen Anfällen.

Gesund mit der richtigen Nahrung

Katzen verbringen die meiste Zeit des Tages damit, ihr Fell zu pflegen. Durch das Schlucken von vielen Haaren, kann es besonders bei Langhaarkatzen im Verdauungstrakt zur Haarballenbildung kommen. Oftmals können diese zu Verdauungsbeschwerden und Erbrechen führen.

Um die Bildung von Haarballen natürlich zu verringern, hat ROYAL CANIN eine besondere Trocken- und Feuchtnahrung entwickelt. HAIRBALL CARE und HAIRBALL CARE in Soße können Dank der exklusiven Mischung aus Ballaststoffen, zahlreichen Quellstoffen und unlöslichen Fasern helfen, die Verdauung zu unterstützen. Auf diese Weise kann ein regelmäßiges Ausscheiden der täglich geschluckten Haarmenge gefördert werden. So wird die Haarballenbildung im Magen verhindert und Erbrechen vermieden.

Zur Verbesserung der Fellgesundheit kann die Birma Katze gut mit HAIR & SKIN CARE ernährt werden. Die ständige Erneuerung des langhaarigen Fells erfordert eine nachhaltige Zufuhr an Nährstoffen. Einige Katzen besitzen eine empfindliche Haut, die sich unter anderem in Form eines schlechten Fells bemerkbar macht. Die ausgewogene Ernährungsformel von HAIR & SKIN CARE ist leicht verdaulich und kann die Haut- und Fellgesundheit der Katze unterstützen.

 

Entdecken Sie die verschiedenen Nahrungen für Birma Katzen:

 

 

 

Wussten Sie schon?

Der Legende nach lebte die Seele eines Mönches im asiatischen Myanmar, dem ehemaligen Birma, in seinem treuen Kater weiter. Die Geschichte der Entstehung der Heiligen Katze von Birma rankt sich um einen Mönchstempel in Südostasien, wo der Abt mit goldenem Bart einen Kater namens „Sinh“ hielt. Die von den Mönchen verehrte Göttin der Seelenumwandlung hatte saphirblaue Augen, und als der ehrwürdige Abt verstarb, sprang sein Kater vor den Altar der Göttin. Seine bernsteinfarbenen Augen verfärbten sich saphirblau, das weiße Fell wurde gold wie der Bart seines früheren Halters. Die Seele des Verstorbenen lebte in dem Tier weiter, und als die Katze aus Trauer mit den dunklen Pfoten ihren toten Herrn berührte, wurden diese als Zeichen der Reinheit blütenweiß. Soweit zur Legende.

Anforderungen an die Haltung

Freigänger oder Wohnungskatze?

Durch ihr ruhiges Temperament eignet sich die Birma sehr gute als Haus- und Wohungskatze. Solange sie ausreichend Platz zum Klettern, Toben und Spielen hat, ist sie auch ohne Freigang zufrieden. Um sich richtig wohl zu fühlen, braucht die Katze aber unbedingt Gesellschaft. Birma- Katzen sollten trotz ihrer Menschenbezogenheit unbedingt eine zweite Katze zur „Unterhaltung“ haben. Da die Heilige Birma einen sehr ruhigen und sanften Charakter hat, erweist sie sich als ideales Heimtier für Familien mit Kindern. Auch mit katzenfreundlichen Hunden kommt sie gut zurecht. Die Heilige Birma ist sehr neugierig und bis ins Alter verspielt. Als anhänglicher vierbeiniger Mitbewohner fordert sie Zuwendung von „ihren“ Menschen ein.

Geistige Beschäftigung

Die Birma Katzen gelten als ruhig, ausgeglichen und mäßig aktiv, gemäßigtes Spielen finden sie aber trotzdem wunderbar. Vor allem mit Jagdspielen kann man die Birma sehr gut zum Spielen animieren. Sie mag es sehr gerne, Spielzeug zu jagen und zurückzubringen. Weitere Informationen zur Wohnungshaltung von Katzen gibt es hier.

birma Kätzchen Kitten Katze liegt spielzeug

Fellpflege

Das Fell der Birma ist halblang und glatt, am Schwanz wirkt es buschig und fedrig. Das seidige Fell ist pflegeleicht und hat wenig bis keine Unterwolle. Um das Schlucken von Haaren bei der Fellsäuberung zu vermeiden, sollte die Heilige Birma regelmäßig gebürstet werden, was sie sehr genießt. Sie haart wenig, das Fell verfilzt nicht und bildet keine Knoten. Im Winter formt das prächtige Haarkleid eine üppige Halskrause sowie buschige „Hosen“. Zu den Fellwechselzeiten im Frühjahr und im Herbst sollte die Birma außerdem etwas öfter gebürstet werden, um den Fellwechsel zu erleichtern. Durch regelmäßige Pflege des Fells kann die Katze gleichzeitig auf Zecken oder Verletzungen untersucht werden. Außerdem wird die Bindung zwischen Katze und Mensch gestärkt.

Geeignet für Allergiker?

Häufig wird für das Wort Katzenallergie synonym der Begriff Katzenhaarallergie verwendet. Grund hierfür ist die Annahme, dass die feinen Haare der Katze Ursache für das Auftreten von allergischen Reaktionen sind. Das ist jedoch falsch. Entgegen der landläufigen Meinung sind nicht die Haare der Katze das Problem, sondern ein Eiweißstoff, der durch den Speichel, den Urin und die Hautdrüsen ausgeschieden wird. Bevor man sich eine Katze anschafft, sollte ein Allergietest durch einen Allergologen durchgeführt werden. Die allergische Reaktion ist nämlich nicht von der Rasse abhängig, sondern kann von Tier zu Tier unterschiedlich sein.

Weitere Informationen zur Heiligen Birma finden Sie hier.