Rasseportrait Mops: Ein charmanter Begleiter

Mops

Ein Charmeur auf vier Pfoten. Der Mops ist ein liebenswerter Begleithund mit Witz. Was ist der Ursprung dieser Rasse? Wie sieht ein Mops typischerweise aus und was sollte man wissen, bevor man sich einen Mops anschafft?

Endgültige Größe: 25 cm bis 30 cm
Endgültiges Gewicht: 6,5 bis 8 kg
Durchschnittliche Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre
Spezielle Nahrung: Pug Adult, Pug Junior
Herkunft: China

Woran erkenne ich einen Mops?

Der Mops ist ein robuster Hund und gehört mit einer Größe von maximal 30 Zentimetern zu den kleinen Hunderassen. An Nacken und Rücken bildet sein Fell Falten, auch im Gesicht hat er zahlreiche Falten. Meistens ist er falbfarben und hat eine dunkle Gesichtspartie – er trägt eine sogenannte „schwarze Maske“.

Was macht einen Mops aus?

Robust, lebhaft und intelligent setzt der kleine Hund seinen Willen meistens durch. Dies macht er allerdings äußerst charmant. Er ist neugierig und mutig, aber nicht aggressiv. Als vierbeiniger Clown bezirzt der Mopshund die Herzen der Welt, die sein Publikum ist. Gutmütig, aber ebenso wachsam und treu begleitet der vielseitig einsetzbare Hund „seinen“ Menschen überall hin.

Wo kommt der Mops ursprünglich her?

Der Mops stammt ursprünglich aus China und war ein dem Kaiser vorbehaltener Hund. Das Privileg des Regenten bestand darin, diese spezielle Rasse exklusiv zu besitzen. Gezüchtet wurde sie von Hofbeamten. Im 16. Jahrhundert brachte man den kleinen, doggenartigen Vierbeiner nach Europa, wo er beispielsweise in den Niederlanden gerne von Malern porträtiert und von den Damen der feinen Gesellschaft gehalten wurde. Beim herrschaftlichen Geschlecht der Oranier entwickelte sich der beigefarbene Mops zum königlichen Maskottchen.

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Typisches Aussehen des Mopses

Der gedrungene Bau des quadratischen Molosserkörpers lässt den kleinen Hund sehr kompakt erscheinen. Trotzdem ist er sportlich und vital mit festen Muskeln. 2010 wurde der FCI-Rassestandard des Internationalen Kynologenverbands überarbeitet und versucht, die durch eine zu stark brachycephal gezüchtete Kopfform entstandenen Atemprobleme auszuschalten.

Das kurze Fell ist glatt und kommt in den Farben Schwarz, Silber, Gelb (Beige, Falbfarbe) und Apricot vor. Welpen werden dunkelbraun geboren und haben mit 8 bis 12 Monaten ihre endgültige Farbe. Ausgenommen ist dabei die Farbe schwarz, denn diese Welpen sind von Geburt an schwarz. Am Kopf trägt der helle Mops eine Maske und Schönheitsflecken an den Wangen in Schwarz.

Der Aalstrich am Rücken ist ebenfalls schwarz. Die Stirnfalten sollen die chinesischen Schriftzeichen für das Wort „Prinz“ zeigen. Die Ohren fallen nach vorne und sind samtig weich.

Mops

Worauf ist bei der Auswahl des Hundes unbedingt zu achten?

Wenn Sie einen Mops kaufen möchten, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie einen seriösen Züchter auswählen. Vermeiden Sie Massenzüchter, die bei ihrer Züchtung lediglich das Geld und nicht das Wohl des Tieres im Kopf haben. In einer seriösen Hundezucht haben die Mops-Welpen glänzendes Fell, klare Augen, sind aufgeweckt, zutraulich und neugierig. Auch optische Gesundheitsmerkmale sollten Sie kontrollieren: Die Nasenfalte darf den Nasenschwamm nicht verdecken, die Augen dürfen nicht vorstehen und der Kopf muss einen deutlich erkennbaren Fang aufweisen.

Mögliche Erbkrankheiten des Mopses

Der Mopshund gehört zu den brachycephalen Hunderassen. Dies bedeutet „Kurzköpfigkeit“ und meint das Verhältnis von Schädelbreite zur Schädellänge. Die kurze und kleine Schnauze kann zu Atemproblemen führen. Hitze macht dem Mops dabei besonders zu schaffen. Es ist wichtig, auf die Auswahl eines seriösen Züchters zu achten, der die Gesundheit seiner Hunde bei der Zucht in den Fokus rückt. Auf den ersten Blick lässt es sich ein gesunder Mops daran erkennen, dass er keine Atemgeräusche gemacht. Außerdem wirkt der Naseneingang nicht verengt und der Nasenflügel beweglich ist.

Die richtige Nahrung für den Mops

ROYAL CANIN hat eine Nahrung entwickelt, die speziell für die besonderen Bedürfnisse des Mopses entwickelt wurde. Durch die charakteristische Kiefer- und Lippenform neigt der Hund dazu, das Futter unzerkaut hinunterzuschlucken. Speziell geformte Kroketten regen den Mopshund aber zum intensiven Kauen an. Außerdem kann sich in den Hautfalten Feuchtigkeit stauen, wodurch Irritationen der Haut entstehen können. Mit einer speziellen Ernährung, die die dermatologische Barrierefunktion der Haut unterstützt, kann zur Hautgesundheit beigetragen werden.

 

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Wussten Sie schon?

Ein bekannter Verehrer der Hunderasse ist der berühmte deutsche Komiker und Autor Loriot, der die Aussprüche prägte: „Möpse sind mit Hunden nicht zu vergleichen“ oder „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“.

Beliebte Mops-Mischlinge

Der Mopshund wird häufig mit ähnlich großen Hunden verpaart: So gibt es zum Beispiel einen Mix aus französischer Bulldogge und Mops, aber auch aus Spitz, Jack Russel und viele mehr. Bei einem Mischling werden zwei Charaktere und mehr vereint, so dass ein Mops-Jack-Russell-Mischling durchaus wie ein Mops aussehen, aber die Energie des Jack Russell mitbringen kann. Der sogenannte Puggle ist eine neuentstandene Rasse aus einer Verpaarung von Mops und Beagle. Da sowohl der Mops als auch der Beagle gerne jagen, ist der Jagdinstinkt beim Puggle noch stärker ausgeprägt. Vor dem Kauf eines Mischlings sollte man sich vorab unbedingt über die Rassen und Charaktere der Elterntiere informieren.

Anforderungen an die Haltung

Mops

Auslauf

Der kleine Hund benötigt wie jeder andere Hund auch regelmäßigen Auslauf. Gemäßigte Bewegung stärkt nicht nur seine Kondition, sondern beugt auch Übergewicht vor. Jedoch sollte der Mops auf keinen Fall überfordert werden. Im Gegensatz zu anderen Hunden ist er kein Hochleistungssportler und findet an mehrstündigen Wanderungen sowie Radtouren keinen Gefallen.

Erziehung

Der Mopshund ist ein sehr friedlich, allerdings gibt es bei der Erziehung ein paar Hinweise, die beachtet werden sollen:

  • Konsequenz ist bei der Erziehung sehr wichtig.
  • Der intelligente Hund kann manchmal etwas stur sein und benötigt klare Regeln.
  • Er muss verstehen, dass der Besitzer den Ton angibt.
  • Besitzer sollten sich deutlich ausdrücken, aber dennoch geduldig und liebevoll mit dem Mops umgehen.

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Hundesport

Die Freude an sportlichen Aktivitäten ist bei Möpsen unterschiedlich stark ausgeprägt. Manche lassen sich durchaus für Agility und andere Hundesportarten begeistern. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass der Hund nicht überfordert und überanstrengt wird. Dem Mops kann man in der Regel schnell Tricks beibringen. Auch für Apportierspiele und Intelligenzspielzeug lässt sich der Mopshund schnell begeistern.

Fellpflege

Der Mops ist benötigt keine intensive Fellpflege. Trotzdem sollte das Fell regelmäßig gebürstet werden, um abgestorbene Hautpartikel zu entfernen und die Hautdurchblutung anzuregen. Die Fellpflege kann außerdem dazu genutzt werden, um den kleinen Hund auf mögliche Verletzungen oder Zecken abzusuchen. Wichtig ist, dass auch die Gesichtsfalten sauber und trocken gehalten werden, damit es nicht zu Infektionen kommt. Angehende Mopsbesitzer sollten sich im Klaren darüber sein, dass das Fell zwar sehr kurz ist, jedoch stark haart.

Geeignet für Allergiker?

Der Mensch reagiert nicht auf die Hundehaare selbst allergisch, sondern auf die im Speichel und in Hautschuppen enthaltenden Allergene. Die allergische Reaktion kann je nach Hund anders ausfallen, selbst wenn es sich um Hunde der gleichen Rasse handelt. Um zu vermeiden, dass ein Hund kurz nach der Anschaffung wieder abgegeben werden muss, sollte vorab ein Allergietest gemacht werden. Im Bestfall wird der Test bereits mit den Haaren des zukünftigen Hundes durchgeführt.

Weitere Informationen zu der Hunderasse Mops sowie vom VDH anerkannte Züchter finden Sie hier.