Hunderasse Setter: Die geborenen Jäger

Setter

Ein Vorstehhund wie er im Buche steht: Der Setter ist ein geborener Jäger mit Stammbaum. Doch es gibt noch viel mehr zu entdecken rund um diese Rasse: Was ist der Ursprung des Setters? Eignet er sich für den Hundesport? Und wie aufwendig ist die Fellpflege?

Endgültige Größe: Bis zu 68 cm
Endgültiges Gewicht: max. 36 kg
Durchschnittlche Lebenserwartung: 10 bis 12 Jahre
Spezielle Nahrung: Setter Adult
Herkunft: Vereinigtes Königreich

Was macht einen Setter aus?

Setter sind durch ihren ausgezeichneten Geruchssinn und ihre Bewegungsfreude optimal als Jagdhund geeignet. Sie werden als Vorstehhund eingesetzt, können aber auch aus dem Wasser apportieren. Der Name der Rasse kommt von „to set“, also Englisch für hinstellen, was die Vorstehhaltung bei der Jagd bezeichnet. Die Schulterhöhe des intelligenten, anhänglichen Hundes kann bis zu 68 cm betragen, das Körpergewicht liegt bei max. 36 kg.

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Wo kommen die verschiedenen Setter ursprünglich her?

Der Setter hat sich in Irland seit dem 16. Jahrhundert systematisch zu einem Jagdhund der Großgrundbesitzer entwickelt. Die Hunde wurden ursprünglich aus dem Spaniel herausgezüchtet und nur für die Jagd gehalten. Von eleganter Gestalt, mit einem seidigen Fell und in vielen Farben ausgeprägt, beeindruckt diese Hunderasse nicht nur Hundeliebhaber.

Es gibt vier verschiedene Rassen:

  • den English- und den Gordon Setter
  • den Irish Red und den Irish Red and White Setter

Zu unterscheiden sind sie auf den ersten Blick durch ihr Haarkleid: Während der Gordon Setter und der Irish Red Setter nur einfarbig vorkommen, variieren der English Setter und der Irish Red and White Setter in mindestens zwei Fellfarben.

Die verschiedenen Setter

Irish Red and White Setter

Die älteste dieser Rassen, der Irish Red and White Setter, kann bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgt werden und wurde auf irischen Landgütern gezüchtet. Das lange, seidige Haar in der Grundfarbe Weiß weist rote Flächen und eine Befederung an Läufen und Ohren auf.

Irish Red Setter

Der Irish Setter geht aus dem Irish Red and White Setter hervor und hat ein kastanienbraunes Fell ohne Locken und Wellen. Aufgrund seiner Beliebtheit hat er den Irish Red and White Setter fast zum Verschwinden gebracht – inzwischen hat sich der Bestand seines zweifarbigen Pendants wieder erholt.

English Setter

Der englische Züchter Edward Laverack legte Ende des 18. Jahrhunderts den Grundstein für den heutigen Typus des English Setter. Seine Farbpalette ist die breit gefächertste: Neben Schwarz, Braun, Orange und Gelb – immer mit weißer Grundfarbe kombiniert – gibt es auch Roan und als gefleckte Tricolour-Varianten Blue Belton & Tan sowie Liver Belton & Tan. Das Fell ist fein und leicht gewellt, bei der Geburt ist das Belton-Muster (nach einem Dorf im englischen Northumberland benannt) noch nicht vorhanden. Es entwickelt sich ab der zweiten Lebenswoche bis zu zwei Jahren.

Gordon Setter

Gordon SetterDer Name des Gordon Setter stammt von Herzog Alexander von Gordon, der Anfang des 19. Jahrhunderts auf Schloss Fochabers im schottischen Banffshire diese Jagdhunde züchtete. Auch Schottischer Setter genannt, ist sein schwarzes Haarkleid mit rotem Brand glatt und ohne Locken.

Mögliche Erbkrankheiten des Setters

Der Setter ist ein robuster Hund. Dennoch können typische erblich bedingte Krankheiten auftreten. Wie bei den meisten größeren Hunderassen, so ist auch dieser Rasse ein besonderes Augenmerk auf die Hüften zu lenken. Die Hüftgelenksdysplasie, HD genannt, ist die bekannteste Erkrankung. Bei der Auswahl eines Welpen sollte man sich beim Züchter daher unbedingt über den Gesundheitszustand der Elterntiere erkundigen.

Gesund und unter mit der richtigen Nahrung

ROYAL CANIN hat eine Nahrung entwickelt, die speziell für Setter konzipiert wurde. Der angepasste Protein- und Fettgehalt von Setter Adult kann dabei helfen, die Vitalität und den athletischen Körper des Setters zu unterstützen. Die spezielle Rezeptur kann ein gesundes Fell zu fördern und die Verdauungssicherheit erhöhen. Der enthaltene Antioxidanzienkomplex mit Taurin, Lutein sowie Vitamin C und E stärkt zudem das Immunsystem.

 

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Beliebte Mixe

Der Setter kann mit unterschiedlichen Rassen gekreuzt werden. Vor der Anschaffung eines Setter-Mischlings sollte man sich jedoch genau über die Ursprungsrassen informieren. Durch Charaktereigenschaften sowie Aussehen der Elterntiere können die Eigenschaften des Mix-Welpens erschlossen werden. Der Setter wird gerne mit ähnlich großen Rassen wie dem Golden Retriever, dem Labrador oder dem Podenco gekreuzt.

Anforderungen an die Haltung

Auslauf

Diese temperamentvolle Hunderasse benötigt viel Auslauf und ist daher sehr gut für aktive Hundehalter geeignet. Neben seinem Einsatz als zuverlässiger Jagdhund findet der freundliche Vierbeiner als Familien- und Begleithund Verwendung.

Erziehung

Die Erziehung des Setters ist normalerweise unkompliziert. Das macht ihn, trotz Jagdtrieb, zu einem Hund, der auch für etwas weniger erfahrene Hundehalter geeignet ist. Der English Setter ist ein freundlicher, sanfter und menschenbezogener Hund. Wer sich an seine Erziehung machen möchte, wird ein Tier erleben, das gerne mitmacht und schnell begreift, was von ihm verlangt wird. Regeln sollten von Anfang an klar definiert werden und sanft, aber konsequent vermittelt werden. Der Setter hat keinen Hang zur Dominanz und lässt sich gerne von seinem Halter führen.

Hundesport

Der Setter wurde ursprünglich zur Jagd gezüchtet. Wer seinen Setter nicht jagdlich fordern kann, findet im Hundesport eine geeignete Alternative. Beim Hundesport wird die Bindung zwischen Mensch und Hund gefördert. Der Hund hat die Möglichkeit, sich körperlich und geistig völlig auszulasten. Der Setter ist für jeden Hundesport geeignet, sei es Agility, Obidience oder Dogdance. Bedingt durch seinen Jagdinstinkt findet er auch an Dummy Training gefallen. Wichtig ist, den Setter abwechslungsreich zu beschäftigen.

Fellpflege

Der Setter gehört zu den Hunderassen mit mittellangem Haarkleid, alle Setterarten benötigen daher intensivere Fellpflege. Durch regelmäßiges Kämmen und Bürsten lassen sich Verknotungen vermeiden. Nach dem Spaziergang sollte das Fell direkt von Kletten und Schmutz befreit werden, damit es nicht zu Verfilzungen kommen kann. Beim Setter wachsen verstärkt zwischen den Zehen Haare, die irgendwann überstehen und an denen häufig Schmutz haftet. Die Haare im Zwischenzehenbereich sollen mit einer sogenannten „Effilierschere“ regelmäßig gestutzt werden, damit keine verfilzten Haarballen auf der Pfotenunterseite entstehen.

Geeignet für Allergiker?

Die Hundeallergie betrifft sehr viele Menschen in Deutschland. Die Allergie wird von einem Eiweiß, welches sich im Speichel, den Hautschuppen und den Ausscheidungen der Hunde befindet, ausgelöst. Das Allergen (Can f 1) gelangt erst dann in das Fell, wenn der Hund sich putzt. Es kann also vorkommen, dass man auf bestimmte Hunde weniger stark reagiert als auf andere. Um herauszufinden, ob man auf einen bestimmten Setter allergisch reagiert, sollte ein individueller Allergietest durchgeführt werden. Die allergische Reaktion kann nicht nur von Hunderasse zu Hunderasse unterschiedlich sein, sondern auch von Hund zu Hund.