Diese häufigen Katzenkrankheiten gibt es

Häufige Katzenkrankheiten

Genau wie wir Menschen, können auch Katzen an verschiedenen Gesundheitsproblemen leiden – von einem leichten Infekt bis hin zu einer gefährlichen Krankheit mit ernsthaften Konsequenzen. Da Vierbeiner sich uns Menschen nicht verbal mitteilen können, ist es umso wichtiger, nach gewissen Symptomen Ausschau zu halten und regelmäßig zu einem Check Up beim Tierarzt vorbeizuschauen. Was sind häufig auftretende Katzenkrankheiten und wie kann man ihnen vorbeugen?

Wann treten Katzenkrankheiten auf?

Katzenkrankheiten

Wenn eine Katze krank wird, kann das verschiedene Gründe haben, neben erblichen Faktoren und Infektionen können auch Alter und die Ernährung eine Rolle spielen:

  • Alter: Bestimmte Katzenkrankheiten können altersbedingt auftreten. Deshalb ist es gerade bei alternden Katzen besonders wichtig, sie regelmäßig von einem Tierarzt untersuchen zu lassen. Aber auch junge Katzen können aufgrund Ihres Alters durch z.B. noch nicht ausgereifte Abwehrkräfte vermehrt anfällig sein für Infektionen.
  • Ernährung: Ernährungsbedingten Katzenkrankheiten und ihren Folgen kann man in vielen Fällen durch eine gesunde, angepasste Ernährung und regelmäßige Bewegung vorbeugen. Übergewicht bei Katzen beispielsweise entsteht häufig dadurch, dass zu viel Energie aufgenommen wird und parallel dazu zu wenig Energie durch Bewegung verbraucht wird.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass es Ihrer Katze nicht gut geht, sollten Sie Ihren Tierarzt kontaktieren und Ihre Katze frühzeitig untersuchen lassen.

Welche Katzenkrankheiten treten häufig auf?

Magen-Darm-Beschwerden

Katzenkrankheiten

Durchfall mit Blut- oder Schleimbeimengungen im Kot, Erbrechen, verminderter Appetit, Mattigkeit, Bauchschmerzen sowie häufiger Kotabsatz mit zum Teil übermäßiger Anstrengung sind die häufigsten Anzeichen einer Magen-Darm-Erkrankung. Aber auch leichtere Symptome können einen Anlass sein Ihre Katze beim Tierarzt vorzustellen, im Zweifelsfall sollten Sie immer eine Konsultation vereinbaren.

Um die Genesung von Katzen mit Magen-Darm-Beschwerden zu unterstützen, hat ROYAL CANIN ein spezielles Sortiment entwickelt. GASTRO INTESTINAL FELINE ist eine energiereiche und hochverdauliche Nahrung, welche die Nährstoffversorgung und die Regeneration des Darms unterstützt. Die Nahrung ist bei Ihrem Tierarzt als Trocken- und Feuchtnahrung erhältlich. Zudem gibt es eine energiereduzierte Variante für Katzen, die zu Übergewicht neigen.

Harnsteine bei Katzen

Die Kenntnisse über das Thema Harnsteine bei Katzen haben sich in den letzten Jahren sehr vertieft. Die beobachteten Symptome sind folgende:

  • Die Katze muss häufig urinieren
  • Sie zeigt beim Urinieren Schwierigkeiten und Schmerzen
  • Es befindet sich Blut im Urin

Kastrierte, übergewichtige und wenig aktive Wohnungskatzen urinieren meist weniger und sind daher stärker von Harnsteinen betroffen als aktive Katzen. Auch ältere Katzen oder bestimmte Rassen, wie die Burmakatze, zeigen eine stärkere Neigung zu Harnsteinen.

Bei der Behandlung von Harnsteinen spielt die Ernährung eine wichtige Rolle: Die Zusammensetzung des Futters ist wichtig und sollte die Bildung von Harnsteinen nicht fördern. Zudem hilft ausreichendes Trinken, um die Mineralienkonzentration im Urin, die für die Bildung der Harnsteine verantwortlich sind, so stark wie möglich zu verdünnen. Die URINARY S/O Produkte von ROYAL CANIN wurden für die unterstützende Behandlung von Blasenentzündungen und Harnsteinerkrankungen entwickelt. Die Rezeptur unterstützt die Steigerung des Harnvolumens, um der Harnsteinbildung entgegen zu wirken. URINARY S/O FELINE gibt es als Trocken- und Feuchtnahrung. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, um die passende Therapie für Ihre Katze zu finden.

Nierenerkankungen

Katzenkrankheiten

Nieren sind lebenswichtige Organe, die für die Filterung und Reinigung des Bluts verantwortlich sind. Zudem erfüllen sie noch weitere, wichtige Aufgaben im Körper. Bei Katzen ist die sogenannte Niereninsuffizienz eine der häufigsten Katzenkrankheiten.

Hauptsymptome einer Nierenerkrankung bei Katzen sind Fressunlust, vermehrtes Trinken, vermehrter Urinabsatz, Teilnahmslosigkeit, Erbrechen und/oder Gewichtsverlust. Nierenversagen kommt vor allem bei älteren Katzen häufiger vor, üblicherweise in chronischer Form.

Bei Katzen mit einer chronischen Nierenerkrankung wird häufig auf eine Spezialnahrung umgestellt. RENAL FELINE von ROYAL CANIN bietet durch die angepasste Rezeptur eine dauerhafte Lösung, um die Nierenfunktion zu unterstützen. RENAL FELINE ist in verschiedenen Varianten erhältlich. Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten, welches Produkt am besten auf die Bedürfnisse Ihrer Katze zugeschnitten ist.

Lebererkrankungen

So vielfältig wie die Aufgaben der Leber sind auch die Symptome, wenn Lebererkrankungen bei Katzen auftreten. Ein typisches Erscheinungsbild bei Katze, die an einer Lebererkrankung leidet, gibt es leider nicht. Mögliche Symptome sind Appetitlosigkeit, Verhaltensveränderungen, stumpfes Fell oder Gelbfärbung der Augen bzw. des Zahnfleisches. Lebererkrankungen bei Katzen werden meistens durch eine Infektion, Übergewicht, eine Vergiftung oder eine Stauung des Blutes in der Leber ausgelöst. Bei einer Lebererkrankung ist die Umstellung auf eine Spezialnahrung unumgänglich.

ROYAL CANIN hat eine Nahrung speziell für Katzen mit einer Lebererkrankung entwickelt. Die einzigartige Rezeptur von HEPATIC FELINE unterstützt die Leberfunktion und regt den Appetit an. Die Trockennahrung beinhaltet einen hohen Energiegehalt und hilft der Katze, ihr gesundes Gewicht zu halten. Gleichzeitig kann der Magen durch kleineren Portionen mit kompaktem Energiegehalt entlastet werden. HEPATIC FELINE begünstigt außerdem die Regulation des Zellaufbaus und die Minimierung von Leberdysfunktionen.

Katzen mit Übergewicht

Katzenkrankheiten Übergewicht

Übergewicht bei Katzen ist eine Erkrankung und kann zu weiteren ernsthaften, gesundheitlichen Problemen führen. So schwächt Fettleibigkeit das Herz-Kreislauf-System sowie das Immunsystem und erhöht das Risiko für bestimmte Tumore. Auch Diabetes, Harnsteine und Fellprobleme treten häufiger auf. Zur Reduzierung von Übergewicht bei Katzen ist eine Kombination aus Bewegung und abgestimmter, bewusster Ernährung wichtig.

Um übergewichtigen Katzen eine gesunde Gewichtsreduktion ohne Hungern zu ermöglichen, hat ROYAL CANIN eine einzigartige Ernährung entwickelt. SATIETY WEIGHT MANAGEMENT FELINE ist eine kalorienreduzierte Nahrung mit hohem Ballaststoffgehalt, der für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgt. Ein abgestimmter Gehalt an Nährstoffen, Mineralstoffen und Vitaminen hilft, Mangelerscheinungen während der Kalorienreduktion zu vermeiden. SATIETY WEIGHT MANAGEMENT gibt es als Trocken- sowie als Feuchtnahrung und eignet sich hervorragend zur Mischfütterung.

Diabetes bei Katzen

Etwa die Hälfte aller Katzen wiegt nach Angaben von Tierärzten zu viel. Übergewicht ist nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern kann ernsthafte Folgeerkankungen wie z.B. Diabetes begünstigen. Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselkrankheit. Ursachen dieser Erkrankung können u.a. Adipositas oder eine genetische Veranlagung sein. Bei Diabetes mellitus kommt es zu einer chronischen Erhöhung des Blutzuckergehaltes, da die Produktion des Hormons Insulin gestört ist und daher eine Regulierung des Blutzuckergehaltes nicht mehr gegeben ist. Eine Umstellung auf ein Spezialfutter ist bei dieser Katzenkrankheit empfehlenswert.

ROYAL CANIN hat eine Diätnahrung speziell für an Diabetes erkrankte Katzen entwickelt. Die Rezeptur von DIABETIC FELINE erleichtert die Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Der reduzierte Energiegehalt bei gleichzeitig hohem Proteingehalt fördert eine optimale Kondition. DIABETIC FELINE ist als Trocken- sowie als Feuchtnahrung erhältlich und eignet sich hervorragend zur Mischfütterung.

Wie kann man Katzenkrankheiten vorbeugen?

Katzenkrankheiten vorbeugen

Einigen Katzenkrankheiten kann man erfolgreich vorbeugen: Tägliche Pflege, aufmerksame Beobachtung, regelmäßige Check-Ups beim Tierarzt inklusive Impfung sowie eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung sind gute Möglichkeiten zur Prävention.

Katzenbesitzer müssen aufmerksam sein, um Veränderungen im Verhalten des Vierbeiners zu bemerken. Wenn Katzen krank werden, können sich Angewohnheiten verändern. Instinktiv ziehen Katzen sich zurück, vermeiden ausgiebige Streicheleinheiten oder schlafen deutlich länger als zuvor. Bei der regelmäßigen Fellpflege können Ohren, Augen und Zähne der Katze kontrolliert werden, um Auffälligkeiten frühestmöglich zu erkennen.

Bei regelmäßigen Routineuntersuchungen untersucht der Tierarzt fachmännisch den allgemeinen Gesundheitszustand der Katze. Außerdem werden die vorbeugenden Schutzimpfungen aufgefrischt. Ohne Impfungen und Vorsorge ist das Erkrankungsrisiko für Katzen erhöht. Beachten Sie, dass Freigängerkatzen zusätzliche Impfungen, wie zum Beispiel Tollwut und Katzenleukose, benötigen.

Körperliche Bewegung ist nicht nur für uns Menschen wichtig, sondern auch für das Wohlbefinden Ihrer Katze. Wie beim Menschen fördert die Bewegung nicht nur die allgemeine Fitness, sondern stärkt auch das Immunsystem. Während Freigängerkatzen sich draußen meistens ausreichend bewegen, müssen Wohnungskatzen unter Umständen zu ausreichender Bewegung animiert werden. Schaffen Sie Ihrem Vierbeine eine katzengerechte Umgebung, die sie zum Spielen animiert.

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