Welche häufigen Hundekrankheiten gibt es?

Häufige Hundekrankheiten

Plötzlich will der eigene Hund nichts mehr fressen, hat Durchfall oder schläft ungewohnt viel. Als fürsorglicher Besitzer wissen Sie sofort, dass irgendwas nicht stimmen kann. Doch was könnte der Hund nur haben? Woran erkennt man, dass ein Hund krank ist? Welche Hundekrankheiten gibt es und wie kann man ihnen vorbeugen? Diese Fragen und noch mehr beantwortet der folgende Artikel.

Wann werden Hunde krank?

Häufige Hundekrankheiten

Ganz grundsätzlich kann es viele verschiedene Gründe dafür geben, dass ein Hund krank ist. Die meisten Hundekrankheiten kann man auf eine der folgende Ursachen zurückführen:

  • Veranlagung: Es gibt Rassen, die durch erbliche Veranlagungen anfälliger für bestimmten Erkrankungen sein können. Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Hund bei einem seriösen Züchter kaufen, dem die Gesundheit seiner Tiere am Herzen liegt.
  • Alter: Bestimmte Erkrankungen können altersbedingt auftreten. Deshalb ist es gerade bei älteren Hunden besonders wichtig, sie regelmäßig einem Tierarzt zur gründlichen Untersuchung vorzustellen.
  • Ernährung: Ernährungsbedingten Krankheiten und ihren Folgen kann man in vielen Fällen durch eine gesunde Nahrung und viel Bewegung vorbeugen. Fettleibigkeit beispielsweise entsteht häufig durch eine zu kalorienreiche Ernährung in Verbindung mit Bewegungsmangel.
  • Lebensumstände: Auch die Lebensumstände können Auslöser für Erkrankungen sein. Das Leben der Hunde und ihr Wohlergehen hängen ganz wesentlich von ihren eigenen sowie den Lebensumständen der Menschen ab, mit denen sie zusammenleben. Stress, einseitige Belastungen, Bewegungsmangel oder nicht artgerechte Haltung können verschiedene Hundekrankheiten auslösen.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass es Ihrem Hund nicht gut geht, sollten Sie ihn in jedem Fall von einem Tierarzt untersuchen lassen.

Wie kann man Erkrankungen vorbeugen?

Basis für ein gesundes Hundeleben sind neben gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung auch der richtige Impfschutz und Routineuntersuchungen.

  1. Regelmäßige Check-Ups beim Tierarzt sind sehr hilfreich, um Hundekrankheiten vorzubeugen. Bei dem jährlichen Routinecheck werden Gewicht, Zähne und der Allgemeinzustand des Hundes kontrolliert. Gegebenenfalls kann durch ein Blutbild eine Erkrankung frühzeitig erkannt werden. Außerdem wird der Impfschutz Ihres Hundes überprüft und wenn nötig erneuert.
  2. Achten Sie auf eine gesunde Ernährung, die an die Bedürfnisse Ihres Hundes angepasst ist. Durch die bedarfsgerechte Ernährung wird Ihr Hund mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen versorgt und bewahrt das Idealgewicht. Passen Sie die Ernährung Ihres Hundes an seine Veranlagung an und beugen Sie unbedingt Über- und Untergewicht bei Ihrem Hund vor.
  3. Da auch die Aktivität des Hundes eine wichtige Rolle für die allgemeine Gesundheit und Lebensdauer spielt, ist ausreichend Bewegung essenziell. Wie beim Menschen fördert die Bewegung nicht nur die allgemeine Fitness, sondern stärkt auch das Immunsystem, senkt das Stressniveau und sorgt für allgemeine Ausgeglichenheit.
  4. Ganz wichtig ist auch die Beobachtung: Hundebesitzer müssen aufmerksam sein, um Veränderungen im Verhalten des Vierbeiners zu bemerken, die sich womöglich auf eine der potentiellen Hundekrankheiten zurückführen lässt. Hunde selbst können sich nicht mitteilen und sind bei Auffälligkeiten vollkommen auf uns Menschen angewiesen.

Welche Hundekrankheiten treten häufig auf?

Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall

Der Magen-Darmtrakt ist ein hochsensibles Organ bei Hunden, das unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt ist. Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit – dem Hund kann schnell einmal etwas auf den Magen schlagen. Als Auslöser kommen beispielsweise Futtermittelallergien, Vergiftungen, verschluckte Fremdkörper, zu häufige oder schnelle Futterwechsel und Stress in Frage. Hundebesitzer, die häufiges Erbrechen oder Durchfall bei ihrem Hund beobachten, sollten in jedem Fall einen Tierarzt aufsuchen. In der Praxis kann dann hinsichtlich spezieller Hundekrankheiten untersucht werden.

Um den Magen-Darmtrakt zu entlasten hat ROYAL CANIN eine Nahrung mit einer erhöhten Energiedichte entwickelt, was eine Fütterung in kleinen Portionen ermöglicht. Proteine mit hoher Verdaulichkeit verringern Gärungsprozesse und fermentierbare Fasern (FOS) unterstützen eine aus gewogene Darmflora. Da auch jeder Hund mit Verdauungsbeschwerden einzigartig ist, hat ROYAL CANIN eine breite Produktpalette an GASTRO Trocken- und Feuchtnahrungen entwickelt. Die Produktvariationen reichen von GASTRO INTESTINAL CANINE für ausgewachsene Hunde über GASTRO INTESTINAL JUNIOR CANINE für Hundewelpen bis hin zu GASTRO INTESTINAL MODERATE CALORIE CANINE, einer energiereduzierten Variante. Besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, welches Produkt für Ihren Hund in Frage kommt.

Harnsteine beim Hund

Erkrankungen der ableitenden Harnwege können bei Hunden zur Bildung von Harnsteinen führen. Darunter versteht man kleine Kristalle, die sich meistens in der Blase ansammeln, wo sie zu schmerzhaften Entzündungsreaktionen führen können. Blasensteine beim Hund können viele verschiedene Ursachen haben. Häufig spielt die Fütterung des Hundes eine große Rolle bei der Entstehung von Blasensteinen. Ein zu hoher oder unausgewogener Mineralstoffgehalt im Futter kann die Bildung von Kristallen fördern.

URINARY S/O CANINE von ROYAL CANIN wurde für die unterstützende Behandlung von Blasenentzündungen und Harnsteinerkrankungen entwickelt. Die einzigartige Zusammensetzung hilft, Harnsteine wirksam aufzulösen. Der niedrige Magnesiumgehalt verhindert eine erneute Bildung von Blasensteinen. Auch URINARY S/O CANINE gibt es in verschiedenen Varianten, speziell für kleine Hunde, für junge Hunde sowie als Trocken- und Feuchtnahrung. Ihr Tierarzt hilft Ihnen bei der Auswahl des richtigen Diätproduktes.

Zahnstein

Häufige Hundekrankheiten

Zahnprobleme bei Hunden gehören zu den Hauptgründen für einen Tierarztbesuch. Meist beginnen die Probleme im Zusammenhang mit der Bildung von Plaque und Zahnstein. Wird nichts dagegen unternommen, kann sich das Zahnfleisch so stark entzünden, dass es schließlich zum Verlust des gesamten Zahnes kommt. Anhand des Fressverhaltens kann man häufig feststellen, ob der Hund Zahnschmerzen hat. Vermehrter Speichelfluss, Futterbrocken, die aus dem Fang fallen sowie ungewöhnliches Kauverhalten können Hinweise geben.

ROYAL CANIN hat ein Trockenfutter speziell für die tägliche Zahnpflege des Hundes entwickelt. DENTAL CANINE ist ein Diätfutter zur Verbesserung der Maulhygiene, zur Zahnstein- und Plaqueprophylaxe. Die speziellen Krokettenform- und Textur mit Bürsteneffekt fördert die mechanische Reinigung der Zähne beim Kauen. Die einzigartige Rezeptur lindert übelriechenden Atem und beugt der Bildung von Plaque und Zahnstein vor. Eine Kombination aus Vitaminen und Aminosäuren verbessert zudem die Barrierefunktion der Haut und schützt den Körper dadurch vor schädlichen äußeren Einflüssen. DENTAL CANINE ist ausschließlich als Trockenfutter erhältlich. Speziell für kleine Hunde gibt es ein eigenes Produkt.

Arthritis

Häufige Hundekrankheiten Arthritis

Arthritis ist eine häufig auftretende Gelenkerkrankung bei Hunden und ist gekennzeichnet durch Veränderungen in den Gelenkknorpeln. Leider ist eine Erkrankung an Arthritis ziemlich häufig, einer von vier Hunden leidet an der Gelenkkrankheit. Vor allem übergewichtige Hunde neigen zu Arthritis aufgrund der Überlastung der Gelenke durch das zusätzliche Gewicht. Arthritis wird häufiger bei alternden Hunden mittlerer bis großer Rasse beobachtet als bei kleinen Rassen beobachtet. Erste Anzeichen von Arthritis sind zum Beispiel Steifheit, Schwierigkeiten beim Aufstehen nach längerem Liegen, Lahmheit und Hinken oder geschwollene Gelenke.

Eine Arthritis kann nicht geheilt, lediglich deren Symptome gelindert werden, wodurch die Lebensqualität des Hundes verbessert wird. In der Regel verschreibt der Tierarzt schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, die unbedenklich über Jahre hinweg genommen werden können. Der Hundebesitzer kann mit dem richtigen Maß an Bewegung einer Versteifung entgegenwirken – Überbelastungen sollten jedoch unbedingt vermieden werden. Auch die richtige Ernährung kann die Mobilität des Hundes fördern. ROYAL CANIN hat eine Nahrung entwickelt, um die Geschmeidigkeit und Beweglichkeit der Gelenke zu unterstützen. Die einzigartige Rezeptur von Mobility C2P+ enhält unter anderem entzündungshemmende Stoffe aus der Ingwerwurzel. Ein mäßiger Gehalt an Kalorien hilft, die Gelenke vor zu starker Belastung zu schützen und das ideale Gewicht zu bewahren. Mobility C2P+ gibt es als Feucht- und als Trockennahrung.

Übergewicht

Häufige Hundekrankheiten Übergewicht

Laut Schätzungen von Experten ist mittlerweile fast jeder zweite erwachsene Hund in Deutschland zu dick. Der Grund ist meist eine übermäßige Energiezufuhr bei gleichzeitig zu geringer Bewegung. Mache Rassen, wie der Labrador Retriever, der Dackel und der Beagle, haben eine Neigung zu Übergewicht und benötigen Nahrung mit einem niedrigeren Energiebedarf. Außerdem spielt das Alter eine Rolle bei der Entstehung von Übergewicht: Einerseits bewegen sich ältere Tiere in der Regel weniger, andererseits verändert sich ihre Stoffwechselrate und ihr Energiebedarf. Eine Kastration und hormonelle Erkrankungen, wie eine Schilddrüsenunterfunktion, begünstigen ebenfalls eine Gewichtszunahme. Übergewicht beeinträchtigt nicht nur das Wohlbefinden Ihres Tieres, sondern gefährdet auf lange Sicht die Gesundheit und kann die Lebenserwartung deutlich verringern.

ROYAL CANIN hat eine Diätnahrung für übergewichtige Hunde zur Gewichtsreduktion oder Gewichtserhaltung entwickelt. Die Nahrung fördert ein gesundes Abnehmen ohne Hungern und versorgt den Hund gleichzeitig mit allen benötigten Nährstoffen in der optimalen Kombination. SATIETY WEIGHT MANAGEMENT CANINE ist als Trocken- und Feuchtnahrung erhältlich sowie für kleine Hunde.

Diabetes

Häufige Hundekrankheiten Diabetes

Auch Hunde können unter der Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus leiden. Anfangssymptome sind erhöhter Durst und erhöhte Nahrungsaufnahme bei paralleler Abmagerung und vermehrtem Harnabsatz. Einem an Diabetes erkrankten Hund fehlt das für die Senkung des Blutzuckerspiegels nötige Insulin. Ist der Zucker im Blut dauerhaft erhöht, können gefährliche Organschäden daraus resultieren. Diabetes beim Hund tritt vermehrt bei übergewichtigen Tieren auf. Hündinnen, vor allem nicht kastrierte, sind von dieser Erkrankung häufiger betroffen als Rüden.

ROYAL CANIN hat eine Diätnahrung speziell für an Diabetes erkrankte Hunde entwickelt. Die spezielle Rezeptur hilft im Management des erhöhten Blutzuckers bei Hunden mit Diabetes mellitus. Der hohe Proteingehalt sorgt dafür, die Muskelmasse zu erhalten, was vor allem bei übergewichtigen Hunden wichtig ist. DIABETIC CANINE ist als Trocken- und Feuchtnahrung beim Tierarzt erhältlich.

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