Golden Retriever: ausdauernd und familienfreundlich

Golden Retriever sind nicht nur sehr lebhaft und freudig, sondern auch äußerst ausdauernd und gehorsam. Durch ihre gelassene Art und gute Anpassungsfähigkeit können sie hervorragend mit unterschiedlichen Alltagssituationen umgehen. Zudem sind sie anhänglich und kinderlieb, was sie als guten Familienhund auszeichnet.

Endgültige Größe: Hündin: 51 bis 56 cm, Rüde: 56 bis 61 cm
Endgültiges Gewicht: 26 bis 36 Kilo
Durchschnittliche Lebenserwartung: 12 Jahre
Spezielle Nahrung: Golden Retriever Junior, Golden Retriever Adult
Herkunft: Großbritannien

Woran erkenne ich einen Golden Retriever?

Golden Retriever Aussehen

Der Golden Retriever gehört zu den mittelgroßen Hunderassen und überzeugt besonders durch seinen harmonisch gebauten Körper und sein glattes oder gewelltes Fell, dessen Farbe von Cremefarben bis Dunkelgolden reicht. Der Schädel vom Golden Retriever ist wohlgeformt und verleiht ihm zusammen mit dem ausgeprägten Stop und seinen dunklen Augen einen ruhigen und gelassenen Ausdruck. Nasenschwamm, Lefzen und Augenlider sind pigmentiert und bilden einen deutlichen Kontrast zum Fell.

Erwachsene Rüden bringen es bei einer Widerristhöhe von 56 bis 61 Zentimeter auf ein Gewicht von 34 bis 40 Kilogramm. Erwachsene Hündinnen erreichen hingegen eine Widerristhöhe von 51 bis 56 Zentimeter und wiegen zwischen 30 und 36 Kilogramm. Golden Retriever gelten ab dem 15. Lebensmonat als ausgewachsen und werden zwischen 10 und 12 Jahre alt.


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Was macht einen Golden Retriever aus?

Golden Retriever haben ein sehr ausgeglichenes Temperament und gelten als sehr liebenswürdige Hunderasse. Sie sind sehr intelligent und zutraulich und haben einen ausgeprägten Willen, dem Menschen zu gefallen, weswegen sie sehr gehorsam und anhänglich sind. Durch den Gehorsam und nicht zuletzt durch ihre Gelassenheit und ruhige Art sind Golden Retriever auch sehr gut als Familienhund geeignet. Ursprünglich wurden Golden Retriever als Begleithund für Jäger gezüchtet, die erlegtes Wild zum Jäger bringen sollten. Sie sind daher sehr arbeitsfreudig, strotzen nasskalten Witterungsbedingungen und sind nicht wasserscheu.

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Wo kommen Golden Retriever ursprünglich her?

Der Golden Retriever gehört neben  Labrador, Flat Coated, Chesapeake Bay, Curly Coated und Nova Scotia Duck Tolling Retriever zur Gruppe der Retriever. Sein Ursprung liegt in England, wo Lord Tweedmouth nahe Inverness den heute bekannten Typus züchtete. Im Jahr 1865 paarte er einen Retriever mit welligem Fell mit einem Tweed Water Spaniel – diese alte Rasse ist heute ausgestorben – danach kreuzte er Irish Setter und Bluthund ein. 1913 erkannte der britische Kennel Club den Golden Retriever als eigene Rasse an. Heute ist der Golden Retriever eine der beliebtesten und weitverbreitetsten Hunderassen. Er besticht durch intelligentes Wesen und Freude an der Arbeit: Der „Wille zu gefallen“ scheint ihm in die Wiege gelegt.

Wie sieht ein gesunder Golden Retriever aus?

Golden Retriever Kennzeichen

Körperlich ist dieser mittelgroße Hund (bis zu 35 kg Körpergewicht) mit kräftigen Muskeln und gut entwickelten Knochen ausgestattet, was ihn zu kraftvollen Bewegungen befähigt. Ein gesunder Golden Retriever hat nach den Rassestandards typischerweise einen symmetrischen Körperbau, eine ausgeglichene Bewegung und sollte lebhaft wirken. Der Kopf sollte wohlgeformt sein und der Fang kräftig, breit und tief mit einem regelmäßigen und vollständigen Scherengebiss.

Die Rute ist in Höhe der Rückenlinie angesetzt und sollte bis zu den Sprunggelenken reichen und keine Biegung am Rutenende aufweisen. Der Körper sollte allgemein kräftig und muskulös wirken und der Rücken eine gerade Linie bilden. Das Fell ist gewellt oder glatt, keinesfalls gelockt, und die Farben variieren von Creme bis zu Gold. Das Haarkleid darf nie Weiß (nur einzelne Haare auf der Brust) oder Rot/Mahagoni sein. Die sogenannte Befederung erkennt man gut an den Rückseiten der Vorderläufe, der Unterseite des Schwanzes und an Brust und Bauch. Die dichte, wetterfeste Unterwolle lässt den „Goldie“ gegen nasskalte Witterung unempfindlich sein.

Mögliche Erbkrankheiten des Golden Retrievers

Durch erbliche Veranlagungen kann bei Golden Retrievern die Neigung zu unterschiedlichen Krankheiten auftreten. Bei manchen kommen Fehlstellungen von Hüftgelenk, Ellenbogen oder Kniescheibe vor, die sich durch einen unrunden Gang oder Lahmen bemerkbar machen können. Auch können Erkrankungen der Muskulatur erblich bedingt sein und zu Muskelschwäche und anderen Symptomen führen; in schweren Fällen kann es zur Lähmung kommen. Manche Hunde können auch an Hauterkrankungen leiden, die zu Schwellungen und Pusteln im Bereich des Gesichts führen können.

Seriöser Hundekauf

Der Golden Retriever gehört mit seinem sanften Wesen zu den beliebtesten Hunderassen überhaupt. Seine Bekanntheit hat jedoch auch Nachteile, denn zweifelhafte Züchter bieten oft günstige Hundewelpen an. Die Hundewelpen aus einer unkontrollierten Zucht haben oft Gendefekte und unheilbare Krankheiten. Ein guter Züchter ist an dem Wohlergehen des Welpens interessiert, daher wird er Ihnen im Vorfeld alle Fragen zu Retrieverrassen, seinen Tieren und dem geplanten Wuf eingehend beantworten. Des Weiteren zeigt er Ihnen bereitwillig die Mutterhündin, Papiere und Stammbäume, Tierarztauskünfte und sämtliche Räumlichkeiten seiner Zuchtstätte. Eine Übersicht durch den VDH geprüfter Züchter finden Sie hier.

Gesund und munter mit der richtigen Nahrung

Golden Retriever Futter

ROYAL CANIN hat speziell für Golden Retriever ein Trockenfutter entwickelt, das auf die besonderen Bedürfnisse dieser Rasse abgestimmt sind. Der ausgewogene Kaloriengehalt hilft dem Golden Retrieber, das Idealgewicht zu halten und somit die Gelenke zu schonen. Angereichert mit dem Öl der Heilpflanze Borretsch, wird die Barrierefunktion der Haut unterstützt und ein gesundes Fell gefördert. Die spezielle Rezeptur kann sich außerdem positiv auf die Herzmuskelfunktion ausüben. Für Golden Retriever Welpen gibt es das passende Junior Futter, welches bis zum 15. Monat gegeben werden kann und ein gesundes Wachstum unterstützt.

Lesen Sie hier mehr über das Rassefutter, erhältlich in zwei Variationen:


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Berühmte Vertreter

Der Golden Retriever gehört zu den beliebtesten Filmhunden. Der Retriever ergatterte eine Rolle in bekannten Filmen wie zum Beispiel „e-m@il für Dich“, „Click“, „Air Bud“, sowie in den Serien „Full House“, „Pushing Daisies“ und „Smallville“. Jedoch ist der Golden Retriever nicht nur im Kino eine gern gesehene Hunderasse. Prominente wissen auch privat die einzigartigen Eigenschaften dieser Rasse zu schätzen. Hollywood-Stars wie Tom Cruise, Nick Carter und Pamela Anderson haben im Golden Retriever einen treuen Begleiter gefunden.

Wussten Sie schon?

Golden Retriever Arbeitslinie Showlinie

Bei Golden Retrievern unterschiedet man zwischen zwei verschiedenen Linien. Diese Einteilung findet ihren Ursprung im Ende des 19. Jahrhunderts in England. Auf sportlichen Veranstaltungen, den so genannten „Field-Trials“ traten Golden Retriever gegeneinander an. Besonders schnelle, sportliche und gehorsame Retriever mit ausgezeichnetem Geruchsinn hatten hohe Gewinnchancen. Aus diesem Anlass wurden gezielt leistungsfähigere und schnellere Golden Retriever gezüchtet. So entwickelten sich im Laufe der Zeit zwei verschiedene Linien:

  • die besonders effiziente Arbeitslinie
  • die schöne Showlinie für Ausstellungen

Golden Retriever der Arbeitslinie sind deutlich leichter, schlanker und muskulöser als die Ausstellungslinie. Außerdem sind die Beine etwas länger und der Kopf etwas schmaler. Golden Retriever der Arbeitslinie fordern deutlich mehr körperliche und mentale Beschäftigung.

Noch mehr erfahren in der Bildershow zum Golden Retriever

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Beliebte Mixe

Der Golden Retriever wurde mit den verschiedensten Hunderassen gekreuzt, wodurch zahlreiche Mischlinge entstanden sind. Der Goberian beispielsweise ist eine beliebte Mischung aus Golden Retriever und Siberian Husky. Dieser Mischling ist sehr freundlich, verspielt und menschenbezogen. Er ist als Arbeitshund bestens geeignet und braucht ein hohes Maß an Beschäftigung und Auslastung.

Ein anderer Golden Retriever Mix ist der Golden Cocker Retriever, eine Kreuzung mit dem Cocker Spaniel. Durch sein freundliches Wesen eignet er sich hervorragend als Therapie und Familienhund. Zu den beliebtesten Golden Retriever Mischlingen gehört der Goldendoodle, eine Verpaarung von Golden Retriever und Pudel, die besonders wenig Fell verliert. Der Golden Retriever wird außerdem gerne mit Australian Shepherd, Beagle, Dackel, Boxer, Collie und Dalmatiner verpaart.

Golden Retriever Poodle Goldendoodle

Anforderungen an die Haltung

Wieviel Auslauf braucht diese Rasse?

Der Golden Retriever ist ein sehr bewegungsfreudiger Hund, somit sollte man einige Stunden am Tag für Touren mit ihm einplanen. Hier bietet sich ein guter Mix aus sportlichen Aktivitäten wie Jogging, Fahrradfahren oder anderer Hundesport, und Beschäftigungsübungen für den Geist an, z.B. Apportieren, Tricks oder Suchspiele. Aufgrund seiner hohen Affinität zu Wasser können auch Ausflüge zu Seen und Teichen in die täglichen Spaziergänge integriert werden.

Der Golden Retriever ist allgemein nur ungern allein, daher sollte er nur wenige Stunden am Tag alleine gelassen werden. Für die Haltung im Zwinger ist der Golden Retriever gänzlich ungeeignet. Idealerweise sollte er im Haus gehalten werden, wobei für die Golden Retriever Haltung auch eine Wohnung geeignet sein kann, sofern er sich dort ausreichend bewegen kann und täglich genügend Auslauf und Beschäftigung erhält.

Golden Retriever Auslauf

Erziehung

Der aufmerksame Golden Retriever ist sehr gelehrig. Wie bei jedem anderen Hund ist es dennoch wichtig, regelmäßig zu üben und das Gelernte immer wieder zu wiederholen. Im Hinblick auf das sanfte Wesen der Golden Retriever gilt es, Ruhe und liebevolle Geduld zu bewahren. Lautes Schimpfen oder schlimmeres ist weder notwendig noch wird es den gewünschten Erfolg bringen. Wichtig ist auch, dass der Golden Retriever so viel wie möglich an dem Familienleben teilnehmen darf. Der Retriever ist ein sehr umgänglicher Familienhund und braucht intensiven Kontakt zu seinen Menschen. Rüde und Hündin unterscheiden sich im Wesen und Charakter eher nicht, sondern sind abhängig von der Erziehung und Sozialisierung.

Eignen sich Retriever für den Hundesport?

Die räumliche Sehfähigkeit, seine hervorragende Nase und die Gabe zu apportieren (to retrieve = engl. zurückbringen) prädestinieren ihn zur Ausbildung als Wasser-, Rettungs- oder Spürhund. Er wird auch zur Fährtenarbeit oder als Behindertenbegleithund eingesetzt. Bei der Jagd wird er als Spezialist für das Aufspüren und Apportieren von Wild eingesetzt. Der Polizei und dem Zoll dient er als präziser Spürhund, der Bergrettung als ausdauernder Lawinensuchhund, sowie bei Einsätzen zur Rettung von Erdbeben- und Katastrophenopfern.

Golden Retriever Hundesport

Besonders wohl fühlt sich der Golden Retriever bei der Arbeit und Aktivitäten im Wasser. Dort, wie auch in Wald, Feld und Wiese, sucht er geduldig und ausdauernd nach seiner Beute und apportiert diese zielgenau und prompt. Dabei lässt er sich wenig durch externe Reize ablenken. Durch seinen „will-to-please“ eignet sich der Golden Retriever generell gut für alle Aufgaben als Begleithund, vor allem für Menschen mit Behinderung. Diese betreut und führt er aufmerksam und lernt schnell komplexe Aufgaben zuverlässig zu übernehmen. Wenn der Golden Retriever keine feste Aufgabe hat, kann er durch Apportierspiele, Dummytraining und Hundesport, wie Obedience oder Agility, sehr gut fit gehalten werden.

Wie beschäftige ich einen Golden Retriever rassegerecht?

Fellpflege: anspruchsvoll oder pflegeleicht?

Der aktive Golden Retriever ist ein aktiver, wasserliebender Hund mit viel Energie. Dass er von Spaziergängen Schmutz mit nach Hause bringt, ist daher keine Seltenheit. Das lange Fell mit dichter Unterwolle ist zwar recht pflegeleicht, sollte aber regelmäßig gebürstet werden um Verfilzungen zu vermeiden. Regelmäßiges Bürsten sorgt außerdem für eine gute Hautdurchblutung und das Entfernen abgestorbener Hautpartikel.  Eine gewisse Regelmäßigkeit sorgt zudem für mehr Gelassenheit bei dem Hund und bietet die Möglichkeit, den Hund ohne Stress auf mögliche Verletzungen oder Zecken abzusuchen. Es empfiehlt sich daher schon im Welpenalter mit dem Fellpflegetraining anzufangen.

Geeignet für Allergiker?

Jeder Allergiker reagiert anders, so kann man auf eine Rasse allergisch reagieren, während eine andere Rasse keine Reaktion zeigt. Sogar zwischen einzelnen Golden Retrievern sind die Reaktionen unterschiedlich. Am sichersten ist es, wenn vor der Anschaffung das persönliche Allergiepotenzial ärztlich getestet wird.  In Abstimmung mit einem Hautarzt kann geprüft werden, ob die Haltung eines Hundes überhaupt in Frage kommt.

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