Die Norwegische Waldkatze – ein echter Wikinger

Die Norwegische Waldkatze ist eine Katzenrasse, deren beeindruckende Geschichte bis in die skandinavische Mythologie reicht. Erfahren Sie hier, was die Gottheiten Thor und Freya mit dieser Rasse zu tun haben, und entdecken Sie weitere überraschende Fakten rund um diese ursprüngliche Rasse.

Größe: 40 – 45 cm
Gewicht: Katze: 3,5-7 kg, Kater: 5-9,5 kg
Spezielle Nahrung: Norwegian Forest Cat
Herkunft: Norwegen

Woran erkenne ich eine Norwegische Waldkatze?

Neben der Maine Coon und der Sibirischen Katze zählt die Norwegische Waldkatze zu den größten Katzenrassen. Ausgewachsene Kater können bis zu 9,5 kg schwer werden. Bedingt durch die besondere Körpergröße, benötigt die Norwegische Waldkatze bis zu 4 Jahre, um vollständig entwickelt zu sein. Die Norwegische Waldkatze mit ihrem besonders wildkatzenartigen Aussehen hat eine raue Schale mit einem sanftmütigen, verschmusten Charakter.

Was macht eine Norwegische Waldkatze aus?

Äußerlich erinnern die geschickten Kletterer und Jäger an Wildkatzen. Ihre natürliche Schönheit und Robustheit werden besonders bei Ausstellungen sehr geschätzt. Ihr Charakter ist jedoch ruhig und gesellig, sie akzeptiert Artgenossen, Hunde und Kinder. Die Norwegische Waldkatze ist unerschrocken, instinktiv wachsam und kaum aus der Ruhe zu bringen.

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Wo kommen Norwegische Waldkatzen ursprünglich her?

Die Norwegische Waldkatze, deren ursprünglicher Name „Norsk Skogkatt“ ist, ist schon seit langer Zeit in Skandinavien verbreitet. So wird sogar schon in der altnordischen Mythologie von dem Nationaltier Norwegens berichtet, das mit den Wikingern per Seeweg möglicherweise aus der Türkei ins kalte Skandinavien gelangte. Die Norwegische Waldkatze ist eine sogenannte „natürliche Rasse“, da sie ohne züchterische Einflüsse entstanden ist. Erst 1972 wurde die Rasse offiziell in Norwegen anerkannt, 1979 kamen die ersten Exemplare der Rasse nach Deutschland.

Wie sieht eine gesunde Norwegische Waldkatze aus?

Der Körper der Norwegischen Waldkatze ist robust und wird durch ein halblanges Haarkleid bedeckt. Weitere Merkmale der Rasse sind der buschige Schwanz sowie die sogenannten „Knickerbocker“, womit das an den Flanken längere Fell bezeichnet wird. Zwischen den Pfotenballen verhindern Haarbüschel, die sogenannten „Schneeschuhe“, das Einsinken im Schnee. Die „Norweger“ sind durch doppellagiges Fell mit dichter Unterwolle und wasserabweisendem Deckhaar gut gegen Kälte geschützt. Das dichte Fell wärmt die Katzen selbst bei frostigen Temperaturen von bis zu -30° C. Bei der Norwegischen Waldkatze sind alle Farben und Zeichnungen erlaubt, mit und ohne Weißanteil. Ausnahmen sind Pointabzeichen, chocolate, liliac, cinnamon und fawn.

Mögliche Erbkrankheiten der Norwegischen Waldkatze

Die Norwegische Waldkatze ist generell eine sehr robuste Katze, es können allerdings Neigungen zu rassetypischen Krankheiten vorkommen. Wie bei vielen anderen Katzenrassen kann es zu Hypertrophe Kardiomyopathie auftreten, eine Erkrankung des Herzmuskels. Außerdem gibt es Fälle, bei denen eine Pyruvatkinase Defizienz vorliegt. Bei dieser Erkrankung fehlt den roten Blutkörperchen das Enzym Pyruvat-Kinase. Betroffene Tiere zeigen wiederkehrende Symptome, wie blasse Schleimhäute, Schwäche und Müdigkeit. Auch nicht unumstritten ist die reine Weißzucht: Wie bei anderen Tieren mit einem hohen Weiß-Anteil ist auch bei den Norwegern die Gefahr der Taubheit groß.

Gesund und munter mit der richtigen Nahrung

Norwegische Waldkatze Napf Wohnung

Die Norwegische Waldkatze ist eine einzigartige Rasse und hat daher auch spezielle Bedürfnisse. Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, gibt es präzise Nahrungen von ROYAL CANIN, die genau auf dieses Rasseprofil abgestimmt sind. So ist es bei der Norwegischen Waldkatze mit ihrem langen Fell etwa besonders wichtig, die Haarballenbildung zu reduzieren. In der Nahrung enthaltene Omega-3-Fettsäuren und Borretschöl unterstützen die Barrierefunktion der Haut und sorgen für schönes Fell. Außerdem kann die spezielle Rezeptur helfen, das Idealgewicht zu erhalten und dadurch die Beanspruchung von Knochen und Gelenken zu verringern.

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Wussten Sie schon?

In der altnordischen Mythologie wird berichtet, dass zwei große und kräftige Katzen mit prächtigem Fell den Wagen der Liebes- und Fruchtbarkeitsgöttin Freya zogen. Auch ihr Sohn Thor, ein Gott, der wegen seiner Stärke und Macht gefürchtet war, kam laut Legende in Kontakt mit den Ahnen der Norwegischen Waldkatze: In einem Wettbewerb gelang es selbst dem mächtigen Thor nicht, die große Katze mit dem buschigen Schwanz hochzuheben, da sie zu schwer war.

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Anforderungen an die Haltung

Freigänger oder Wohnungskatze?

Die Norwegische Waldkatze kann problemlos in der Wohnung gehalten werden, jedoch benötigt sie ausreichend Platz und Beschäftigung. Auch ein mit Katzenschutznetz gesicherter Balkon oder ein Außengehege werden sehr gut angenommen, denn Norwegische Waldkatzen halten sich gerne bei jedem Wetter im Freien auf. Wenn Norweger die Möglichkeit haben, auch während der kalten Jahreszeit nach draußen zu gehen, entwickeln sie ein besonders dichtes und langes Haarkleid.

Norwegische Waldkatze im Schnee

Geistige Beschäftigung

Die Norwegische Waldkatze benötigt viel Beschäftigung. Regelmäßige Spielstunden sind wichtig, um die Katze auszulasten und kognitiv zu fördern. Am besten ist es, die Norwegischen Waldkatze zusammen mit einer anderen Katze zu halten. Diese Rasse besitzt eine enorme Sprungkraft und klettert sehr gerne, daher sollte man ihr unbedingt einen stabilen Kratzbaum anbieten.

Fellpflege

Die Fellstruktur der Norwegischen Waldkatze ist einzigartig – das Fell besteht aus langem, wasserabweisendem Deckhaar und dichter Unterwolle. Das lange Fell benötigt eine regelmäßige Pflege, besonders während des Fellwechsels. In der Abhaarzeit sollte die Katze täglich gekämmt werden, um beim Fellwechsel zu unterstützen und ein übermäßiges Schlucken von Haaren zu vermeiden.

Geeignet für Allergiker?

Bei der Katzenallergie handelt es sich nicht um eine Katzen“haar“allergie. Denn der menschliche Körper reagiert nicht auf die Haare der Katze allergisch, sondern auf Proteine, so genannte Allergene, die sich meist in den Talgdrüsen der Katze befinden. Eine allergische Reaktion ist daher nicht rasseabhängig, sondern kann von Katze zu Katze unterschiedlich sein. Um zu vermeiden, dass man das geliebte Tier doch wieder abgeben muss, sollte man vor der Anschaffung einen individuellen Allergietest mit einer Haarprobe der zukünftigen Katze durchführen.

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