Rasseportrait Burma-Katze: Ein Hund unter den Katzen

Burma-Katze Burmese

Die Burma-Katze war zunächst in Asien sehr verbreitet: Mönche in Myanmar verehrten die Tempelkatze ursprünglich. Heute ist die Birma auch fernab von Asien sehr beliebt. Sie gilt als wenig stressanfällig, ist verspielt und sehr menschenbezogen. Auch mit anderen Haustieren kommt sie in der Regel gut aus.

Anderer Name: Burmese
Größe: klein bis mittelgroß
Gewicht: Katze: 4-4,5 kg, Kater: 5-6 kg
Spezielle Nahrung: Intense Beauty, Intense Beauty in Gelee, Outdoor, Outdoor 7+
Herkunft: Myanmar

Woran erkenne ich eine Burma-Katze?

Von muskulös-kräftigem Körperbau bringt der trotzdem elegant erscheinende Burmese bis zu 6 kg Körpergewicht auf die Waage. Die Rasse-Merkmale in Europa unterscheiden sich von jenen in den USA und Australien / Neuseeland, wo sie gerne als „brick wrapped in silk“, also in Seide gehüllter Ziegel, beschrieben wird.

Die ursprünglich in einem warmen Dunkelbraun getönte Burma-Katze ist mittlerweile in 9 weiteren Farben anerkannt:

  • Blau
  • Chocolate (Milchkaffeefarben)
  • Lilac
  • Rot
  • Creme
  • Braun (Seal)
  • Blau
  • Chocolate
  • Lilac-Tortie (also Schildpatt-gemustert)

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Was macht eine Burma aus?

Intelligent, neugierig und temperamentvoll bleibt die Burma-Katze ihrer Bezugsperson immer auf den Fersen. Wegen ihrer Anhänglichkeit wird sie „Menschenkatze“ oder „Hund unter den Katzen“ genannt. Verspielt, zutraulich und sehr sozial liebt sie die Gesellschaft und sollte nicht allein gehalten werden. Von sanftem Charakter spricht sie nicht ganz so viel und laut wie ihre Verwandte, die Siam.

Wo kommen Burma-Katzen ursprünglich her?

Die Burma-Katze ist nach dem früheren Namen des Landes Myanmar – Burma (engl. für Birma) – benannt. Bei Tempelmönchen galt sie als Glücksbringer und wurde aufgrund ihrer Fellfarbe „Kupferkatze“ genannt. Anfang der 1930er Jahre brachte ein amerikanischer Arzt eine braune Kätzin namens „Wong Mau“ nach San Francisco und züchtete mit einem Siamkater weiter. Genetiker und Katzenzüchter stellten mit dem Pärchen das erste Zuchtprogramm der Geschichte auf.

Wie sieht eine gesunde Burma-Katze aus?

Das dichte Haarkleid ist sehr fein, kurz und weist eine sehr dünne Unterwolle auf. Rücken, Beine, Ohren und Gesichtsmaske sind etwas dunkler gefärbt als Bauch, Brust und Hals. Die Burma-Katze zeichnet sich durch ihre einzigartige Farbgenetik aus, welche die braune Burma-Färbung reinerbig weitergibt und ein eigentlich einfarbiges Schwarz durch die Pigmentreduzierung im Haar dunkelbraun erscheinen lässt. Die Farbe der großen, weit auseinanderstehenden Augen reicht von Goldgelb bis zu Bernstein. Ihre Form ist oben leicht schräg nach orientalischer Art und unten rund, was unter anderem den Charme dieser Katzenrasse ausmacht.

Mögliche Erbkrankheiten der Burmakatze

Die Burmakatze gilt als eine der Katzenrassen mit der höchsten Lebenserwartung. Dennoch gibt es einige erblich bedingte Erkrankungen, die gelegentlich bei dieser Rasse auftreten. Bei Burma-Katzen lässt sich gehäuft das Kongenitale Vestibularsyndrom beobachten, eine Erkrankung des Innenohrs. Diese Krankheit kann Gleichgewichtsstörungen hervorrufen und zur Taubheit führen. Alternde Burmesen erkranken oftmals an Nephritis, einer Entzündung der Niere. Symptome dieser Krankheit sind erhöhte Flüssigkeitsaufnahme und Appetitlosigkeit.

Gesund und munter mit der richtigen Nahrung

Die Burma-Katze ist sehr bewegungsfreudig und verbringt ihre Zeit am liebsten draußen. Um den Anforderungen einer ausgewachsenen aktiven Katze, die überwiegend draußen lebt, gerecht zu werden, hat ROYAL CANIN „Outdoor“ und „Outdoor 7+“ entwickelt. Die Trockennahrung unterstützt die optimale Energieversorgung, die natürlichen Abwehrkräfte der Katze und leistet einen Beitrag zur Gesundheit gesunder Knochen und Gelenke.

Um die Fellgesundheit der Burma-Katze zu fördern, eignen sich „Intense Beauty“ und „Intense Beauty in Gelee“. Die Feuchtnahrungen stärken besonders das Fell und fördern seinen Glanz durch eine erhöhte Zufuhr von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, Vitamin B, Biotin und Spurenelemente. Zudem werden der Erhalt des Idealgewichts und die Harngesundheit unterstützt.

Entdecken Sie die verschiedenen Nahrungen von ROYAL CANIN:

 

 

 

 

 

 

 

Wussten Sie schon?

Die Burma-Katze ist nicht zu verwechseln mit:

  • Der Burmilla, die sich aus einer Kreuzung von Burma und chinchillafarbenem Perser ergibt
  • Der Orientalisch-Kurzhaarkatze Havana, die ebenfalls braunes Fell hat
  • Der Heiligen Birma mit halblangem Haar

Aus der Burma-Katze entstanden durch Einkreuzung diverse neue Rassen wie die Bombay (Kreuzung mit American Shorthair), die Tiffany (Langhaar- Version) oder die Tonkanese (Verpaarung von Burmese und Siam).

Anforderungen an die Haltung

Freigänger oder Wohnungskatze?

Aufgrund ihres Selbstbewusstseins wurde die Burma zu Recht in Myanmar als „Raja“ angesprochen, was die indische Anrede von Herrschern wie Königen und Fürsten war. Burmesen sind ständig aktiv und in Bewegung. Die bewegungsfreudige Burma-Katze braucht viel Platz. In einer kleinen Wohnung wird sie nicht glücklich. Für ein gutes Katzenleben sollte mindestens ein gesicherter Balkon, besser noch ein großes Gehege her. Wenn sie keinen Zugang zum Freien hat, sollte sie ausreichend beschäftigt werden – ob durch Spiel, „Erarbeiten“ der Futterration oder Klettermöglichkeiten in der Wohnung sowie einem vierbeinigen Gefährten.

Geistige Beschäftigung

Um die Burmese ausreichend zu beschäftigen und auszulasten, ist es wichtig, ihr genügend Abwechslung durch optische Reize, Beschäftigungs- oder Denkspiele zu bieten. Eine tägliche Spielstunde sollte nicht fehlen. Strategiespiele wie das Verstecken von Futterstückchen motivieren die Katze zum Suchen und „erbeuten“. Optische Reize wie ein Aquarium oder ein Fensterplatz eignen sich sehr gut als Beschäftigungsmöglichkeit für die neugierige Katze.

Katze Burma-Katze Burmese

Fellpflege

Die Fellpflege der Burma ist relativ unkompliziert, da sie kurzes Fell besitzt, das sich nicht verknotet. Trotz allem ist eine regelmäßige Fellpflege durch Bürsten empfehlenswert. Damit sich die Katze überall anfassen und kämmen lässt, sollte schon im Kittenalter mit der Gewöhnung an die Fellpflege begonnen werden. Regelmäßige Pflege sorgt dafür, dass Hautschuppen und lose Haare entfernt werden. Die Burma genießt während des Bürstens die Aufmerksamkeit, zudem bleibt das Fell glänzend.

Geeignet für Allergiker?

Den Burmesen wird nachgesagt, dass Allergiker häufig gut mit ihnen auskommen, da sie fast keine Unterwolle aufweisen. Diese Aussage ist so nicht ganz korrekt, da der Mensch nicht auf die Katzenhaare an sich allergisch reagiert, sondern auf ein bestimmtes Eiweiß. Dieses Protein verteilt die Katze über ihren Speichel und ihren Urin beispielsweise in ihrem Fell. Eine allergische Reaktion kann nur durch einen persönlichen, auf die Katze abgestimmten Allergietest ausgeschlossen werden. Denn je nach Katze kann die Reaktion unterschiedlich ausfallen.