Der Bichon Frisé: ausdauernd und sanftmütig

Bichon frise

Der Bichon Frisé ist ausgeglichen, selbsbewusst und kinderlieb. Der kleine weiße Hund kann ausgedehnte Spaziergänge mitmachen, und sogar als Reitbegleiter dienen. Trotzdem benötigt er keine überdurchschnittliche hohe Auslastung, um sich wohlzufühlen.

Größe: Hündin: 23-28 cm, Rüde: 23-30 cm
Gewicht: 3-5 kg
Durchschnittliche Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre
Spezielle Nahrung: Bichon Frise Adult
Herkunft: Frankreich, Belgien

Woran erkenne ich einen Bichon Frisé?

Der Bichon Frisé hat den Körperbau eines kleinen Hundes mit lebhaften Gängen und einem Bart von mittlerer Länge. Sein Haar ist  rein weiß, korkenzieherartig, seidig und sehr locker. Es erreicht eine Länge von 7 bis 10 Zentimetern. Der kleine Hund ist fröhlich, verspielt und trägt seinen Kopf stolz. Seine dunklen Augen sind ausdrucksstark, sein Blick ist lebhaft.

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Was macht einen Bichon Frisé aus?

Dieser kleine Rassehund ist ein unabhängiger und temperamentvoller Hund. Zudem ist diese Hunderasse sehr lernfähig und aufmerksam, was den gut gelaunten Vierbeiner zu einem guten Familienhund und Begleithund macht. Er ist geduldig aber wachsam. Gegenüber anderen Hunden, Haustieren und Besuchern reagiert diese Rasse freundlich und mit Neugierde.

Wo kommt diese Rasse ursprünglich her?

Die Geschichte dieser Hunderasse reicht zurück bis in die Römerzeit. Historiker vermuten, dass der Bichon Frisé ursprünglich von den Kanarischen Inseln stammt, und im 14. Jahrhundert von Italienern auf das europäische Festland gebracht wurde. In den 1930er Jahren erlebte der Vierbeiner in Frankreich und Belgien einen erneuten Aufschwung. 1933 kam er zu seinem heutigen Namen, Bichon Frisé. Das bedeutet so viel wie „gekräuselter Schoßhund“.

Wie sieht ein gesunder Bichon Frisé aus?

Bichon Frisé Aussehen

Nach den Rassestandards ist dieser typischerweise klein, fröhlich und mit weißem Haar. Der Kopf ist eher flach, obwohl ihn die Haarpracht rund erscheinen lässt. Der Stopp ist wenig ausgeprägt. Die Hängeohren sind reich mit langem und fein gekräuseltem Haar bedeckt. Der Körper ist muskulös und die Brust gut entwickelt. Die Rute wird gewöhnlich hoch, anmutig und leicht gebogen über dem Rücken getragen.

Mögliche Erbkrankheiten

Rassetypische Erkrankungen sind Knieverletzungen (Patellaluxation) oder ein zu hoher Cortisol-Spiegel im Blut. Außerdem neigen Bichon Frisé zu einer Fehlentwicklung des Hüftgelenks, sowie einer Hypothyreose, einer mangelnden Versorgung mit Schilddrüsenhormonen. Nicht jeder Hund leidet zwangsweise unter einer dieser Erkrankungen. Vor dem Kauf ist es empfehlenswert, sich beim Züchter über mögliche Vorerkrankungen der Elterntiere zu erkundigen.

Gesund und munter mit der richtigen Nahrung

Bichon Frisé Futter

ROYAL CANIN hat eine Trockennahrung speziell für den Bichon Frisé entwickelt, die auf die besonderen Bedürfnisse dieser Rasse abgestimmt ist. Die Nahrung kann dank ihrer besonderen Zusammenstellung die Barrierefunktion der Haut unterstützen sowie zur Hautgesundheit und einem gesunden Fell beitragen. Außerdem kann die spezielle Rezeptur helfen, das Idealgewicht des Hundes zu erhalten. Durch Pentanatriumtriphosphat kann im Speichel enthaltenes Kalzium abfangen werden, das somit nicht mehr für die Zahnsteinbildung zur Verfügung steht.

 

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Wussten Sie schon?

Der Bichon Frisé – oder auch Bichon à poil frisé – zählt, ebenso wie der Bichon Maltais (Malteser) und der Petit chien lion (Löwchen) zu der Gruppe der Bichons. Ursprünglich kam diese Rasse circa im Jahr 1500 von den Kanarischen Inseln nach Frankreich, weshalb die Bichon Frisés zunächst Ténériffes genannt wurden.

Beliebte Mixe

Bichon Frisé Mix

Der Bichon Frisé wird mit verschiedenen Hunderassen gekreuzt, wodurch zahlreiche Mischlinge entstanden sind. Der Bichon-Pudel ist ein Bichon Frisé-Pudel-Mix, der Bichon Yorkie eine Kreuzung aus Bichon Frisé und Yorkshire Terrier. Dieser Bichon wird gerne mit gleichgroßen Hunderassen verpaart. Wer einen Bichon Frisé Mix kaufen möchte, sollte sich zunächst intensiv mit den Rassen der Eltern auseinandersetzen, um sich ein Bild über die mögliche Größe und den möglichen Charakter des Mischlingshundes zu machen.

Anforderungen an die Haltung

Auslauf

Bichon Fris´s mit Stöckchen

Dank seiner geringen Größe und des wenig haarenden Fells ist der Vierbeiner ideal für die Haltung in einer Wohnung geeignet. Auch dieser Vierbeiner braucht natürlich einen Rückzugsort innerhalb der eigenen vier Wände sowie regelmäßig Bewegung und Auslauf. Der Bichon Frisé ist ausdauernd und hat eine Bewegungsdrang, der gestillt werden muss. Das lange Herumtragen in einer Tasche und die damit einhergehende Einschränkung der Bewegungsfreiheit sind daher nicht artgerecht.

Erziehung

Die Erziehung ist unproblematisch, weswegen der Bichon Frisé auch für Anfänger geeignet ist. In seiner Erziehung ist – wie bei allen Hunden – Konsequenz jedoch unerlässlich. Bereits nach kurzem Zusammenleben geht der Bichon Frisé eine enge Bindung mit seinem Besitzer ein.

Hundesport

Der Bichon Frisé ist ein ausdauernder und sehr lebhafter Hund. Er spielt und tobt gerne, lässt sich aber ebenso gerne von deinem Besitzer verwöhnen. Bichon Frisé´s brauchen regelmäßigen Auslauf und Beschäftigung, aber keine stundenlange Spaziergänge und auch extra Hundesport ist nicht nötig, um die gelockten Vierbeiner zufriedenzustellen. Ballspiele und ein Besuch auf der Hundewiese eignen sich sehr gut um den Bichon Frisé auszulasten.

Fellpflege

Bichon Frise Fellpflege

Die Fellpflege dieser Rasse ist aufwändig. Der Bichon Frisé muss täglich gebürstet werden. Bei zu wenig Pflege kann es zu Hautproblemen und verfilztem Fell kommen. Nach jedem Spaziergang sollten Bauch und Pfoten von Schmutz, Blättern und Ästchen befreit werden, um Verknotungen und Verfilzungen zu vermeiden. Zusätzlich muss das Fell rund um die Augen regelmäßig getrimmt werden, um eine Reizung der Augen durch überhängendes Fell zu vermeiden. Es empfiehlt sich, den Bichon schon im Welpenalter mit dem regelmäßigen Felltraining vertraut zu machen.

Geeignet für Allergiker?

Die Allergieneigung gegenüber Hunderassen hängt in erster Linie von der eigenen Veranlagung ab und weniger von der Hunderasse. Die Allergie wird nicht von den Haaren einer bestimmten Rasse ausgelöst, sondern von speziellen tierischen Eiweißen (die sogenannten Allergene), die sich in Hautschuppen, im Speichel und im Urin der Hunde befinden. Vor dem Hundekauf sollte in jedem Fall ein Allergietest durchgeführt werden.