Partner Login

Bitte wählen Sie einen Service-Bereich aus

Zoofachhandel Tierarzt Professionals

Wann soll ich meinen Junghund auf ein Futter für adulte Hunde umstellen?

Der richtige Zeitpunkt für den Wechsel von einer Aufzuchtnahrung auf ein Futter für ausgewachsene Hunde hängt von der zu erwartende Größe des Hundes im ausgewachsenen Zustand ab. Je größer der Hund am Ende wird, desto länger dauert die Wachtumsphase (bei Riesenrassen können dies bis zu 24 Monate sein). Grundsätzlich sollte im letzten Drittel der Wachstumsphase (nicht vor dem 12. Lebensmonat bei den großen bis sehr großen Rassen) über den Futterwechsel auf ein Adult Futter nachgedacht werden.

Die Umstellung auf ein Futter für adulte Hunde erfolgt je nach Endgröße des Hundes zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Kleine Hunde mit einem zu erwartenden Endgewicht von 10 kg oder weniger sind schon mit 10 Monaten ausgewachsen und können dann bereits auf ein Futter für adulte Hunde umgestellt werden. Bei mittelgroßen Hunden erfolgt die Umstellung auf Adultfutter mit 12 Monaten. Große und sehr große Hunde zeichnen sich durch eine besonders lange Wachstumsphase aus. Da sie im zweiten Lebensjahr noch etwa 20% ihres Endgewichts zulegen, erfolgt bei Ihnen auch die Umstellung auf das Futter für erwachsene Hunde später, nämlich mit 18 bis 24 Monaten.

Ein häufig zu beobachtender Trend geht dahin, Junghunde mit der Neigung zu Skelettentwicklungsstörungen schon frühzeitig auf ein Futter für adulte Hunde umzustellen. Gerade  dies löst jedoch das Problem (zumeist einer Energieüberversorgung) nicht. Bei der Verwendung von Fertignahrung, die auf den Bedarf von Hunden im Erhaltungsstoffwechsel zugeschnitten ist, kommt es leicht zu einer Unterversorgung mit Kalzium und Phosphor. Ein bloßer Wechsel des Produktes ohne Kontrolle der Futtermenge/Energiezufuhr bringt keinerlei Vorteile zur Fütterung mit Juniorfutter. Großwüchsige Hunde sollten nicht vor Ende des ersten Lebensjahrs auf ein Futter für erwachsene Hunde umgestellt werden.

Bei der Futterumstellung auf ein neues Produkt ist außerdem zu beachten, dass sie schrittweise erfolgen muss, um Verdauungsstörungen vorzubeugen. Beim Wechsel vom Junior- auf das Adultprodukt desselben Herstellers gibt es erfahrungsgemäß am wenigsten Probleme. Dennoch sollte eine Übergangsphase von etwa einer Woche (Untermischen des neuen Futters in steigenden Anteilen) eingehalten werden.