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Sind Zusatzstoffe die in Heimtierfutter verwendet werden, gesundheitsgefährdend, z.B. die synthetischen Antioxidanzien?

Manche Tierhalter machen sich Sorgen, dass Heimtiernahrung Zusatzstoffe enthalten könnte, die für ihr Tier gesundheitsschädlich sein könnten. Der Einsatz von Zusatzstoffen in Fertignahrung für Hunde und Katzen beschränkt sich auf von der EU als unbedenklich beurteilte und zugelassene Zusatzstoffe in der geringst möglichen, für den jeweiligen Zweck erforderlichen Menge.

Zusatzstoffe gehören zu den am besten untersuchten Lebens- und Futtermittelzutaten und grundsätzlich ist ihr Einsatz an zwei Bedingungen geknüpft:

  1. Der Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit (festgelegt wird die Menge, die ein Mensch oder ein Tier ohne negative Wirkungen ein Leben lang zu sich nehmen kann. Aus Sicherheitsgründen wird dieser Wert noch einmal durch 100 dividiert). 
  2. Der Nachweis der technologischen Notwendigkeit (z.B. um das Ausbleichen durch den Herstellungsprozess auszugleichen). Die Prüfung der Zusatzstoffe erfolgt durch die Wissenschaftlichen Ausschüsse der EU, die die Zulassung und die jeweiligen E-Nummer verleihen.

Die Antioxidanzien Buthylhydroxyanisol (BHA) und Buthylhydroxytoluol (BHT) wurden auf der Basis der Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen, in denen insbesondere nachzuweisen war, dass diese Stoffe keine Gefahr für die tierische Gesundheit darstellen, mit einem Höchstgehalt von 150 mg/kg als Futtermittel-Zusatzstoffe zugelassen.

Es gibt keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, die die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Verwendung dieser Zusatzstoffe unterhalb dieses Höchstgehaltes in Frage stellen.
Die zitierten schädlichen Wirkungen von BHA und BHT basieren auf der Einnahme bzw. Zuführung großer Mengen dieser Stoffe, die weit über dem zulässigen Höchstgehalt liegen. Die Einhaltung der gesetzlichen Höchstgehalte wird durch Firmeneigenkontrollen sowie behördliche Kontrollen regelmäßig überwacht (Quelle: IVH 2007). ROYAL CANIN verwendet BHA, aber kein BHT zum Schutz der wertvollen ungesättigten Fettsäuren in seinen Produkten (Trockennnahrung).

 Das Antioxidans Ethoxyquin wurde auf der Basis der Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen, in denen insbesondere auch nachzuweisen war, dass dieser Stoff keine Gefahr für die tierische Gesundheit darstellt, ursprünglich mit einem Höchstgehalt von 150 mg/kg als Futtermittel-Zusatzstoff zugelassen.

Zur Gewährleistung eines angemessenen Sicherheitsrahmens wurde der Höchstgehalt 1998 für Futtermittel für Hunde vorsorglich auf 100 mg/kg reduziert. Seitdem gibt es keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Verwendung von Ethoxyquin innerhalb der zulässigen Höchstgehalte in Frage stellen. Die Einhaltung der Grenzwerte wird durch Firmeneigenkontrollen sowie behördliche Kontrollen regelmäßig untersucht (Quelle IVH 2007). ROYAL CANIN verwendet kein Etoxiquin in seinen Produkten.