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Sind die empfohlenen Tagesfütterungsmengen auf den ROYAL CANIN Produkten nicht grundsätzlich zu hoch für einen durchschnittlich aktiven Hund bzw. eine ganz normale Hauskatze?

Royal Canin Nahrungsmittel werden nach dem strengen Standard ISO 9001 zertifiziert, d. h. alle von Royal Canin verwendeten Inhaltsstoffe sind für den menschlichen Verzehr zugelassen. Das gilt auch für die EU-Zusatzstoffe. Die Bezeichnung "EU" garantiert, dass die Zusatzstoffe lebensmittelrechtlich auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüft und zugelassen sind.

Die Verwendung von Konservierungsstoffen und Antioxidanzien wird von manchen Tierhaltern kritisch gesehen, sie haben dabei  ein „schlechtes Bauchgefühl“.  In emotional sehr stark aufgeladenen Diskussionen vertreten manche Tierhalter die Meinung,  dass die Industrie die Konservierungsstoffe dem Futter zusetzt,  ohne dabei auf die Gesundheit der Tiere Rücksicht zu nehmen und  um einen maximalen Gewinn zu erzielen, indem minderwertige Produkte durch Zusatzstoffe „aufgewertet“ werden. Das Gegenteil ist jedoch der Fall:

Um sich dauerhaft im Markt behaupten zu können, müssen Tiernahrungshersteller Produkte vermarkten, die nicht nur gerne gefressen werden, sondern auch dafür sorgen, dass es den  damit mit gefütterten Hunden und Katzen langfristig gut geht. Das ist nicht nur für den Ruf der Produkte (die Qualitätseinschätzung durch den Tierhalter und ggf. eine Weiterempfehlung durch ihn) wichtig, sondern auch im Sinne einer langfristigen Kundenbindung äußerst sinnvoll („never change a winning team“: wenn es dem Tier gut geht, wird der Halter das Futter nicht wechseln).

Die Verwendung von Zusatzstoffen ist weder dazu geeignet, das Futter für das Tier attraktiver („leckerer“) zu machen (Beispiel: Polyphenole aus grünem Tee sind zwar hervorragende natürliche Antioxidanzien, sie schmecken aber bitter) noch kann ein schlechtes, hygienisch mangelhaftes Futter dadurch qualitativ aufgewertet werden (Beispiel: Propylgallat verhindert zwar einen Schimmelpilzbefall, kann ihn aber nicht beseitigen, so dass die Rohstoffe zum Zeitpunkt der Herstellung einwandfrei sein müssen). Auch im Sinne einer Optimierung der Produktionskosten liegt es im Interesse des Herstellers, so wenig Zusatzstoffe wie möglich einzusetzen, denn Zusatzstoffe kosten Geld.

Ohne den Zusatz von Konservierungsstoffen und Antioxidanzien würden während des chemischen bzw. mikrobiellen Verderbs in Futtermitteln Abbauprodukte mit z.T. toxischer Wirkung entstehen, die wahrscheinlich weitaus gesundheitsschädlicher für das Tier sind als die Zusatzstoffe selber. Ein gutes Beispiel sind die durch Oxidation von Fetten enstehenden Peroxide, chemisch agressive Verbindungen, die sogar krebsauslösend wirken können. Auch Schimmelpilze können gefährliche Toxine bilden, z.B.das stark leberschädigende Aflatoxin.