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Zoofachhandel Tierarzt Professionals

Ich habe gehört, dass Konservierungsstoffe und Antioxidanzien krebserregend sein können. Stimmt das?

Die Fähigkeit, eventuell Krebs auslösen zu können, wird im Rahmen der Zulassung von EU-Zusatzstoffen besonders kritisch geprüft. Die Zulassung wird nur erteilt, wenn durch wissenschaftlicher Studien eindeutig belegt werden kann, dass der Zusatzstoff in der Lebens- und Futtermitteln zugesetzten Menge keine krebsauslösende Wirkung hat.

Um dies garantieren zu können, müssen ggf. Höchstmengen festgelegt werden, die im Produkt nicht überschritten werden dürfen. Im Rahmen der Ermittlung solcher Höchstmengen kann es im Fütterungsversuch an z. B. Ratten auch zur Wucherung von Gewebe oder zu Entstehung von Tumoren kommen, wenn extrem hohe Dosen des Zusatzstoffes verwendet werden. Diese Konzentrationen liegen aber weit oberhalb der in der Futterherstellung technologisch notwendigen Mengen. Hier geht es darum festzustellen, ob von einem Zusatzstoff grundsätzlich eine Gesundheitsgefährdung ausgehen könnte.

RC verwendet das Konservierungsmittel Kaliumsorbat (E 202) sowie die Antioxidanzien Propylgallat und BHA (Buthylhydroxyanisol, ). Die von ROYAL CANIN verwendeten Mengen liegen unter den für den Menschen zugelassenen ADI (Acceptable Daily Intake)-Werten. Der ADI Wert wird für jedes Antioxidans festgelegt und entspricht der Menge, die ein erwachsener Mensch ein Leben lang täglich zu sich nehmen kann, ohne gesundheitlichen Schaden zu nehmen. Tierhalter nehmen die genannten Konservierungsstoffe und Antioxidanzien selbst täglich mit ihrer eigenen Nahrung: Häufig mit Sorbinsäure konserviert sind z.B. Fruchtsaftgetränke, abgepacktes Schnittbrot, Margarine und Salatsoßen. Das Antioxidanz BHA findet man häufig in Chips und anderen Knabberartikeln, Fertigsuppen, Backmischungen etc. Propylgallat findet Verwendung in diversen Süßwaren (Nougat, Marzipan) und Knabberartikeln.

BHA ist aufgrund widersprüchlicher Forschungsergebnisse (sowohl krebsverhütend als auch krebserzeugend im Tierversuch) und aufgrund seiner chemischen Struktur (phenolhaltig) kritischer zu beurteilen als die anderen Zusatzstoffe. Seine technologische Notwendigkeit für Fette und Öle aufgrund seiner hohen antioxidativen Wirksamkeit ist jedoch unbestritten: Die möglichen gesundheitlichen Folgen einer Schädigung durch Abbauprodukte des oxidativen Verderbs (aus ranzigen Fetten) – auch eine mögliche Auslösung von Krebs - ohne BHA werden als gravierender eingeschätzt als die mögliche gesundheitsschädigende Wirkung von BHA (für das futtermittelrechtlich übrigens unbedenkliche Höchstmengen festgelegt wurden).

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