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Ursachen von Verdauungsproblemen


Bewertungssystem für Katzenkot

In der Werbung wird oft viel versprochen und bezüglich des Futters für Ihre Katze haben Sie sich gewiss schon oft gefragt: Woran erkenne ich als Laie ein qualitativ hochwertiges Katzenfutter. Was bedeutet z.B. "eine hohe Verdaulichkeit" ganz konkret?

Füttern Sie eine Nahrung ausschließlich und über einen längeren Zeitraum, können Sie gewiss ganz unproblematisch die Fellqualität, die Agilität, Gewichtszu- bzw. abnahme u.v.a.m. beurteilen.

Was Sie aber ganz unmittelbar beurteilen können ist die Menge und die Festigkeit des abgesetzten Kotes. Um Ihnen einen Anhaltspunkt zu geben schauen Sie sich doch mal die folgende Schautafel an. Lässt sich der Kot Ihres Tieres in die Kategorie 4 einordnen und handelt es sich um eine geringe* Menge, dann können Sie das verabreichte Futter getrost dauerhaft füttern. Füttern Sie zeitweise eine Faser reiche Reduktionsdiät, dürfen es auch mal größere Haufen sein.

*im Vergleich zweier verschiedener Futtermittel

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Ursachen von Verdauungsproblemen

Es gibt zahlreiche Ursachen, die Verdauungsprobleme auslösen können. In mehr als 80% der Fälle besteht allerdings ein Zusammenhang mit der Ernährung, wie falscher Ernährung oder Fütterungsfehlern. Mögliche Symptome sind Durchfall und/oder Erbrechen. Beides schränkt die Nährstoffverwertung ein und kann in der Folge zu:

  • Hautproblemen,
  • Gewichtsverlust,
  • schlechtem Allgemeinbefinden,
  • Teilnahmslosigkeit führen.

Bei länger anhaltenden Verdauungsproblemen, besonders wenn die Ursachen ungeklärt sind, sollten Sie Ihren Tierarzt kontaktieren.


Mögliche Fütterungsfehler als Ursache für Verdauungsbeschwerden


 

 

 

Zu den häufigsten Ursachen zählen vor allem:

  • Auswahl einer schlecht verdaulichen Nahrung: In dieser Nahrung sind die Nährstoffe schwerer zu verwerten und in der Regel nicht so gut verträglich. Es besteht Durchfallgefahr.
  • Zufütterung: Im Zusammenhang mit einer bereits ausgewogenen Nahrung kann diese die empfindliche Verdauung erheblich stören.
  • Zu große Nahrungsmengen: Abwiegen ist wichtig, um eine Überfütterung zu vermeiden. Zu große Mengen überfordern den Verdauungstrakt.
  • Lagerungsfehler: Trockennahrung sollte trocken, kühl und ohne direkte Sonneneinstrahlung gelagert werden. Dies ist wichtig, um die Qualität und Frische der Nahrung zu erhalten und Verdauungsproblemen vorzubeugen.
  • Mischen verschiedener Nahrungen: Werden verschiedene, bereits für sich allein genommen ausgewogene Nahrungen gemischt,so kann dies Verdauungsprobleme begünstigen.
  • Zu schnelle Nahrungsumstellung: Für eine Nahrungsumstellung sollte mindestens ein Zeitraum von einer Woche in Anspruch genommen werden.

Grundsätzlich gilt: Können Erkrankungen als Ursache für Verdauungsprobleme ausgeschlossen werden, so muss oberstes Ziel die Optimierung der Ernährung sein.