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Der Magen der Katze

Der Magen der Katze kann isolierten akuten oder chronischen Erkrankungen unterliegen, den verschiedenen Formen der Gastritis. Er ist aber auch an zahlreichen umfassenderen Krankheitsbildern beteiligt. Eine akute Gastritis tritt auf, wenn verdorbenes Futter aufgenommen wurde. Sie kann auch ausgelöst werden durch bestimmte Bestandteile von Medikamenten oder giftige Substanzen bzw. unverdauliche Stoffe. Zudem geht akute Gastritis mit zahlreichen allgemeinen Erkrankungen (Allergien, Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen, Infektionskrankheiten oder Erkrankungen durch Parasiten) einher.

In gutartigen Fällen genügt es, wenn das Tier 24 Stunden lang (aber nicht länger) keine Nahrung aufnimmt und dann allmählich wieder Futter gegeben wird. In den schwersten Fällen muss der Tierarzt hinzugezogen werden, um das Erbrechen zu kontrollieren und je nach Ursache eine geeignete Behandlung einzuleiten. Eine chronische Gastritis, einhergehend mit gelegentlichem Erbrechen, Abmagerung und Futtermittelunverträglichkeiten, kommt ebenfalls entweder isoliert oder im Zusammenhang mit einem umfassenderen Krankheitsbild vor.

Die Langzeitbehandlung besteht nicht allein in der Verabreichung von Medikamenten, sondern auch in Diät (allergenarmes Futterkonzentrat, das in mehreren kleinen Gaben gereicht wird). Für eine genaue Diagnose sind zusätzliche Untersuchungen erforderlich (Röntgen, Einsatz von Ba-Kontrastmittel, Fibroskopie oder explorative Laparotomie). Magengeschwüre kommen seltener vor, sie sind auch schwierig nachzuweisen. Eine Magendrehung, ein bei Hunden gefürchtetes Problem, kommt bei Katzen äußerst selten vor.