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Katzen-Asthma

Der Terminus Katzen-Asthma wird verwendet, um episodisch wiederkehrende Hustenanfälle, verbunden mit pfeifend gehendem Atem und Atemnot zu bezeichnen. Dieses Syndrom weist zahlreiche Ähnlichkeiten mit dem klinischen Erscheinungsbild des beim Menschen auftretenden Asthmas auf. Beim Zustandekommen des Katzen-Asthmas spielt sicherlich auch eine Überempfindlichkeit gegen eingeatmete Pneumoallergene eine Rolle, wodurch eine Kontraktion der glatten Muskulatur der Atemwege und eine Entzündung der Atemwege hervorgerufen werden.

Manchmal ist der Husten so stark, dass er einen Brechreiz bewirkt und der Hustenanfall mit Erbrechen von Nahrung oder Verdauungssäften endet. Bei besonders schweren Anfällen ist eine Notbehandlung erforderlich. Die Katze liegt bei einem solchen Anfall am Boden, die Ellenbogen sind auseinandergespreizt, der Hals ist erweitert, das Mäulchen offen; die Zunge hängt heraus und färbt sich manchmal unter der Wirkung einer Zyanose (ungenügende Sauerstoffversorgung) bläulich. Die Erkrankung ist bedingt durch eine Überreaktion der Atemwege, die mit Kontraktion der glatten Muskulatur (Bronchospasmus) und Entzündung auf Kontakt mit Allergenen reagieren.

Antibiotika helfen wenig bei dieser Art der Erkrankung der Atemwege, die nicht durch Infektionskeime bedingt ist; ihr Einsatz ist nur bei schweren Sekundärinfektionen sinnvoll. Die entzündungshemmenden Steroide ermöglichen es im Allgemeinen, Anfälle unter Kontrolle zu bringen und eine Zustandsbesserung des kranken Tieres herbeizuführen.

Wenn Sie eines dieser Symptome bei Ihrer Katze beobachten, sollten Sie unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen.