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Risikofaktoren

Grundsätzlich gibt es zahlreiche Risikofaktoren, die das Auftreten einer Chronischen Niereninsuffizienz begünstigen können. Vorab sei gesagt: Entscheidend ist es, Katzen altersgerecht und damit „nierenschonend“ zu füttern. Nachfolgend werden einige der begünstigenden Faktoren für das Auftreten einer Chronischen Nierensuffizienz genannt:

Grundsätzlich gibt es zahlreiche Risikofaktoren, die das Auftreten einer Chronischen Niereninsuffizienz begünstigen können. Vorab sei gesagt: Entscheidend ist es, Katzen altersgerecht und damit „nierenschonend“ zu füttern. Nachfolgend werden einige der begünstigenden Faktoren für das Auftreten einer Chronischen Nierensuffizienz genannt:

 

  • Alter: Es handelt sich um den Hauptrisikofaktor! Ab einem Alter von 10 Jahren sind bereits mehr als 10% aller Katzen betroffen. Ab dem 12. Lebensjahr steigt der Anteil auf 30% und ab 15 Jahren leidet schon jede zweite Katze unter einer Chronischen Niereninsuffizienz.
  • Rasse: Langhaarkatzen wie die Maine Coon oder Perserkatzen können an der sogenannten PKD (Polycystic kidney disease) erkranken. Es handelt sich um Nierenzysten, die die Nierenfunktion beeinträchtigen und letztlich eine Chronische Niereninsuffizienz begünstigen können. Aber auch Rassen wie Abessinier, Siam, Russisch Blau und Burmakatzen sind anfälliger.
  • Umweltfaktoren: Einige verbreitete Chemikalien wie phenolhaltige Desinfektionsmittel oder bestimmte Schutzlacke und Farben können Nierenschäden verursachen, ebenso wie einige Medikamente und Arzneistoffe bei zu hoher Dosierung oder falscher Anwendung.
  • Krankheiten: Zahlreiche Infektionen können zu entzündlichen Veränderungen des Nierengewebes führen und bei unzureichender Behandlung in einer Chronischen Niereninsuffizienz münden. Auch Erkrankungen der ableitenden Harnwege wie Harngries oder Harnsteine begünstigen das Auftreten dieser schweren Krankheit. Denn Aufgrund von Harngries oder Harnsteinen kommt es zu einer ungenügenden Ausscheidung von Urin und damit von Giftstoffen. Die Verlegung der Harnwege führt zu einem Rückstau von Urin, der zu einer Schädigung des Nierengewebes führen kann. Hält der schädliche Einfluss nun länger an oder bleibt eine Harnsteinerkrankung unbehandelt, kann eine chronische Schädigung der Niere die Folge sein. Auch chronische Krankheiten, die das Abwehrsystem schwächen wie Katzenaids sowie massiver Zahnstein mit Zahnfleischtaschenentzündungen, können zu chronischen Nierenleiden beitragen.
  • Ernährungsfaktoren: Eine falsche, nicht angepasste Ernährung begünstigt das Auftreten einer Chronischen Niereninsuffizienz. Dieser Aspekt ist insbesondere bei älteren Katzen zu beachten, bei denen die Nierenfunktion altersbedingt reduziert ist. Hier muss die Fütterung die „altersgeschwächte“ Niere entlasten, um die Nierentätigkeit möglichst lange aufrecht zu erhalten. Um die Niere im Alter zu schonen, ist insbesondere ein reduzierter Phosphorgehalt in der Nahrung entscheidend.

Krankheiten

Zahlreiche Infektionen, u. a. die Leptospirose können zu entzündlichen Veränderungen des Nierengewebes führen und bei unzureichender Behandlung in einer  Chronischen Niereninsuffizienz münden. Auch Erkrankungen der ableitenden Harnwege wie Harngries oder Harnsteine begünstigen das Auftreten dieser schweren Krankheit. Aufgrund von Harngries oder Harnsteinen kommt es zu einer ungenügenden Ausscheidung von Urin und damit von Giftstoffen. Die Verlegung der Harnwege führt zu einem Rückstau von Urin, der zu einer Schädigung des Nierengewebes führen kann. Hält der schädliche Einfluss nun länger an oder bleibt eine Harnsteinerkrankung unbehandelt, kann eine  chronische Schädigung der Niere die Folge sein. Beim Hund spielen auch Immun- und Zahnerkrankungen sowie eine Gebärmutterentzündung als Risikofaktoren eine Rolle, die zu chronischen Nierenleiden beitragen können.

 

Ernährungsfaktoren

Eine falsche, nicht angepasste Ernährung begünstigt das Auftreten einer Chronischen Niereninsuffizienz. Dieser Aspekt ist insbesondere bei älteren Vierbeinern zu beachten, bei denen die Nierenfunktion altersbedingt reduziert ist. Hier muss die Fütterung die „altersgeschwächte“ Niere entlasten, um die Nierentätigkeit möglichst lange aufrecht zu erhalten. Um die Niere im Alter zu schonen, ist insbesondere ein reduzierter Phosphorgehalt in der Nahrung entscheidend. Phosphor ist ein Mineralstoff, der über die Niere ausgeschieden werden muss. Ist im Alter die Nierentätigkeit naturgemäß eingeschränkt, so kann aus gleichbleibend hohen Phosphorgehalten eine Überlastung der Niere resultieren. Achten Sie deshalb auf die zeitige Umstellung auf eine Seniorennahrung mit einem reduzierten Phosphorgehalt. Eine Überlastung der „altersgeschwächten“ Niere wird so vermieden und der Entstehung einer  Chronischen Niereninsuffizienz vorgebeugt. Studien belegen z. B., dass man durch eine phosphorreduzierte Nahrung bei älteren Hunden die Lebenserwartung der Tiere maßgeblich beeinflussen kann.