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Verständigung mit anderen Tieren

Schon das Katzenjunge verfügt über subtile und an Variationen reiche Kommunikationsformen, mit denen es sowohl die Gegenwart anderer Tiere ausmacht als auch deren etwaige Aggression erkennt. So kann es leicht entscheiden, ob es zu einer Begegnung kommen soll oder nicht.

Das Markieren des Territoriums

Das Markieren des Territoriums ist ein völlig natürliches Verhalten aller Feliden, also auch der Hauskatze und zudem eines ihrer Kommunikationsmittel. Es geschieht durch Absetzen von Düften, Hormonsekreten oder durch Kratzen.

Das Setzen von Duftmarken

Am gängigsten ist hierbei das Markieren durch Urin und/oder Kot. Vor allem männliche Tiere zeigen dieses Verhalten nach Stress oder starken Emotionen (Transport, Eindringen einer anderen Katze in ihr Revier...). Diese Form der Markierung soll andere verängstigen und in die Flucht schlagen. Der Urin wird dabei horizontal gespritzt und markiert so vertikale Flächen (Bäume, Mauern, aber auch Sofas und anderes, was sich anbietet...).

Das Absondern von Hormonen

Bestimmte Hormone, genannt Pheromone, spielen für das Sexual- und Territorialverhalten der Katze eine besondere Rolle. Sondert sie diese auf einem anderen Tier ab (Hund, Katze), so gestattet sie diesem, das eigene Revier zu teilen. Dieses Zeichen der Akzeptanz äußert die Katze nur bei uneingeschränktem Vertrauen.

Kratzmarken

Mit dieser Form der Markierung hinterlässt Ihre Katze ihre deutlichen Spuren auf Ihren Möbeln, Tapeten oder an Bäumen. Es gibt noch keine eindeutige Erklärung für dieses Verhalten, das sowohl mit als auch ohne Absondern von Sekreten aus den Sohlenballen auftreten kann. Dieses Kratzen kann auch als reine Übung auftreten und entwickelt sich dann zum Problem, wenn die Katze Angst hat und kurzzeitig unkontrollierbar wird.

Das Zusammentreffen mit anderen Tieren

Ist ein unerwünschtes Zusammentreffen unvermeidbar, wendet die Katze eine Abschreckungsstrategie an oder sie blufft ganz einfach, indem sie schreit, kreischt, die Zähne bleckt, mit der Tatze schlägt. Bei Katern ist es wichtig, sie nach Balgereien auf Kratz- und Bissspuren hin zu untersuchen, weil sich dort Abszesse bilden können. Die Kastration verbessert das Sozialverhalten der Katze deutlich und erleichtert das Regeln von Nachbarschaftsproblemen. 75 % aller Katzen in Europa sind kastriert. Dieser Eingriff ist ab dem Alter von sechs Monaten möglich. Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten.