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Risiko: Verdauungsstörungen

Störungen der Verdauung sind häufig zu beobachten bei kastrierten Katzen, die zu dick sind und in der Wohnung gehalten werden.

Diese Tiere bewegen sich aufgrund ihres Übergewichts und des ruhigen Lebensstils weniger. Die Bewegungsarmut im Vergleich zu einer Katze, die draußen die Natur erkundet und jagt, führt dazu, dass der Darm träger ist. Die Darmmotorik ist also eingeschränkt, und es kommt häufiger zu Verstopfungen.

Ein weiteres Verdauungsproblem: die Bildung von Haarballen. Katzen verbringen einen Großteil ihres Tages mit der Fellpflege. Bei Wohnungskatzen nimmt der Anteil der Körperpflege vielfach aufgrund psychischer Belastung zu. Sowohl Langeweile als auch Stress sind mögliche Ursachen. Hinzu kommt die Tatsache, dass Wohnungskatzen aufgrund der relativ konstanten Umgebungstemperaturen fast das ganze Jahr über im Haarwechsel sind. Katzen, die draußen leben, wechseln hingegen nur zweimal im Jahr ihr Haarkleid.

Bei der Fellpflege bleiben immer Haare an der rauen Zunge der Katzen haften und werden abgeschluckt. Entweder die Katze erbricht diese, oder aber sie scheidet sie mit dem Kot aus. Wohnungskatzen schlucken aus den oben genannten Gründen vermehrt Haare ab, die oft nicht mehr auf natürlichem Weg ausgeschieden werden können. Es besteht die Gefahr, dass sich diese im Magen-Darm-Trakt verbinden und sogenannte Haarballen bilden. Die Folge können massive Verdauungsstörungen oder - im schlimmsten Fall - ein totaler Darmverschluss sein!