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Risiko rassebedingter Krankheitsneigungen

Bei einigen Katzen kommt ein zusätzlicher rassebedingter Risikofaktor hinzu. Es ist z.B. bekannt, dass Perser- und Burmakatzen einer größeren Gefahr der Entstehung von Kalziumoxalatsteinen ausgesetzt sind.

Bei Siamkatzen und der Heiligen Birma wird von einem häufigeren Auftreten von Diabetes mellitus berichtet. Sicher spielt bei dem Einflussfaktor Rasse auch die Tatsache eine Rolle, dass diese Tiere überwiegend in der Wohnung gehalten werden. Ihr Lebensstil ist ruhiger, das Risiko von Übergewicht und der Folgeerkrankung Diabetes demzufolge höher. Bei Wohnungskatzen kann generell im Vergleich zu Freigängern ein vermehrtes Auftreten von Harnsteinen beobachtet werden.

Bei Rassekatzen, in erster Linie langhaarigen Vertretern, beobachtet man zudem häufiger das Problem der Haarballenbildung. Ursache ist zum einen das im Vergleich zu einer Hauskatze längere Fell. Sicher trägt aber auch die Tatsache dazu bei, dass aufgrund der Wohnungshaltung vermehrt Haare ausfallen, die dann bei der täglichen Fellpflege mit abgeschluckt werden.