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Kommunikation und Verhalten

Für eine fortpflanzungswillige Katze gibt es viele Bezeichnungen. Am häufigsten hört man den Ausdruck "Raunze" oder "Rolligkeit". Letztere Bezeichnung existiert nicht ohne Grund. Rollige Katzen werfen sich auf den Boden und rollen bzw. wälzen sich von einer Seite auf die andere. Häufig schärfen sie sich dabei ihre Krallen an rauen Oberflächen und Gegenständen. Ausgeprägt ist auch das ständige Reiben des Kopfes an Gegenständen in ihrem Territorium. Grundsätzlich ist die rollige Katze extrem unruhig.

Katzenbesitzer finden in dieser Zeit sicher alles, aber kaum Ruhe! Die Tiere fressen weniger, schreien viel und anhaltend. Außerdem markieren sie nicht selten ihr Territorium mit Urin - insbesondere bei Wohnungskatzen eine sehr unangenehme Angelegenheit! Erst wenn ein paarungswilliger Kater in Sicht ist, ist die Katze zufrieden! Sie präsentiert sich (Kokettierphase) und hebt den Schwanz an. Der Deckakt wird zunächst noch nicht geduldet: der Kater wird attackiert oder die Katze flüchtet. Erst in der Hochphase des Zyklus duldet sie den Deckakt.

Im Rahmen des Sexualverhaltens spielen auch sogenannte Pheromone eine entscheidende Rolle. Es handelt sich um chemische Botenstoffe, die der innerartlichen Kommunikation dienen. Kater markieren z. B. ihr Territorium, indem sie den Schwanz erheben und Gegenstände mit Urin markieren. Die im Urin enthaltenen Pheromone signalisieren anderen männlichen Artgenossen u. a.: "Dies ist mein Revier, halte dich fern!"

Bei der Katze zählt die Valeriansäure zu den Pheromonen. Sie ist im Scheidensekret enthalten und vermag einerseits den Kater zu stimulieren, andererseits kann sie die Rolligkeit bei anderen Katzen auslösen.

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