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Futterumstellung - wann?

Im Kapitel Risiko: Übergewicht haben Sie erfahren, dass Katzen bereits 48 Stunden nach der Kastration ihre Nahrungsaufnahme deutlich steigern. Sie fressen mehr, als nötig wäre, um ihren Energiebedarf zu decken. Durch die hormonellen Veränderungen und den gleichzeitig im Verhältnis zum vorher oft ruhigeren Lebensstil sinkt ihr Energiebedarf zudem beträchtlich.
Die Kombination dieser beiden Faktoren kann bei gleichzeitiger falscher Fütterung innerhalb kürzester Zeit zur Entstehung von vielen überflüssigen Fettpolstern führen. Sind die Fettreserven erst einmal da, fällt es sehr schwer, diese wieder abzubauen! Vorbeugung durch eine frühzeitige Futterumstellung ist deshalb entscheidend. Es empfiehlt sich, die Katze in der Woche vor der Kastration langsam auf die neue Nahrung einzustellen. Für die Futterumstellung sollte grundsätzlich ein Zeitraum von ca. einer Woche einkalkuliert werden. Mischen Sie hier in die alte Nahrung steigende Mengen des neuen Futters hinzu. Nachfolgend finden Sie eine Empfehlung für den richtigen Wechsel zur neuen Nahrung:

Die langsame Umstellung dient dazu, Verdauungsprobleme wie Durchfall infolge eines abrupten Futterwechsels zu vermeiden. Gewöhnen Sie sich außerdem sofort an, auf Leckerlis und jegliche Zufütterung zu einer Vollnahrung (gekennzeichnet durch den Begriff "Alleinfutter" auf der Packung) zu verzichten. Eine solche würde stets eine zusätzliche Energiezufuhr bedeuten.
Der durchschnittliche tägliche Energiebedarf einer Katze beträgt ca. 60 kcal/kg Körpergewicht.

Wiegen Sie die Ration mit einer Digitalwaage ab!


Achtung:

80 g Schinken oder 25 g Käse liefern der Katze bereits 100 kcal!


Zu einer ausgewogenen Katzennahrung sind Ergänzungen unnötig - im Gegenteil - sogar schädlich.