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Cornish Rex

Ursprungsland: Großbritannien

Kurzbeschreibung
Mittelgroß.
Langgestreckter Typus.
Rücken geschwungen ansteigend.
Knochenbau zart bis sehr zart.


Geschichte

Das erste Cornish Rex-Exemplar, ein Kater namens Kallibunker, Sohn der dreifarbigen Hauskatze Serena, wurde 1950 auf dem Bauerngut der Familie Ennismore in Cornwall geboren, daher die Bezeichnung Cornish. Das gekräuselte Fell dieser Tiere erinnert an die Behaarung des Kaninchens Rex, das 1919 auf einem französischen Bauernhof das Licht der Welt erblickte. 
Um diese rezessive Mutation zu erhalten, kombinierte man eine starke Inzucht mit Einkreuzungen von Siamkatzen, British Shorthair und Burmesen. 1967 wurden die Cornish Rex offiziell in England anerkannt. Professor E. Letard brachte 1960 ein aus Deutschland stammendes Rex-Katzenpärchen nach Frankreich. Die Reise überlebte nur der Kater Marco, er war schwarz, mit grünen Augen. Er wurde mit einer Burmesenkatze gekreuzt. Die Kätzchen waren schwarz mit struppigem Fell, ein deutlicher Beweis für den rezessiven Charakter dieser Mutation. Letard kreuzte dann die Mischlinge untereinander und erhielt 1962 einen Rex-Kater, Lisko, der zum Stammvater der französischen Linie der Rex-Katzen wurde. In den Vereinigten Staaten wurde 1957 ein Zuchtprogramm gestartet. Kreuzungen mit Siamkatzen und Orientalen brachten einen Typ hervor, der leicht ist, mit ovaler Kopfform, während Cornish Rex vom englischen Typus schwerer ist, mit einem eher dreieckigen als länglichen Kopf. Diese Rasse wird in den Vereinigten Staaten und in Europa sehr geschätzt.

Charakter und Besonderheiten

Dies ist eine lebhafte, umtriebige Katze mit akrobatischen Fähigkeiten, sehr spielfreudig, bis hin zum Exzentrischen. Sie ist stets gut gelaunt, gesellig gegenüber Artgenossen und Hunden. 
Sie mag überhaupt nicht allein sein. Dieses anhängliche und sensible Tier ist ein zärtlich-sanfter Gefährte. Ihre Stimme ist durchdringend. Sie eignet sich gut für das Leben in der Wohnung, zumal sie kälteempfindlich ist. Die Kätzinnen sind häufig rollig und recht vermehrungsfreudig. Ihr Appetit ist phänomenal, und die Kätzchen entwickeln sich rasch. 
Als Pflege ist einmal wöchentlich bürsten angebracht. Es gibt praktisch keinen Fellwechsel.

Beschreibung

F.I.Fe (1), L.O.O.F. (2), C.F.A. (3), T.I.C.A. (4)
Kopf Mehr lang als breit, gemäßigt keilförmig (1). Schädeldecke eiförmig (4). Gerade Linie von der Stirnmitte bis zur Nasenspitze (4). Nase gerade (1). Lippenwülste mit Schnurrhaaren deutlich markiert. Kinn kräftig. Schnurrhaare und Brauenhaare gekräuselt.
Ohren Groß, kegelförmig, breit am Ansatz, oben auf dem Kopf sitzend. Gut mit feinen Haaren bewachsen (1); allgemein innen wie auch außen ohne Behaarung (4).
Augen Mittelgroß bis groß, ovale Form, leicht schräg gestellt. Farbe mit der Fellfarbe übereinstimmend. Sie muss leuchtend, rein und klar sein.
Hals Von mittlerer Länge, dünn, dabei muskulös.
Körperbau Klein bis mittelgroß, ziemlich lang. Brustkorb voll und tief. Rücken mit starker Krümmung. Hüften rund. Knochenbau sehr zart. Muskulatur fest, kräftig und langgestreckt.
Beine Lang, gerade. Knochen dünn, Muskulatur fest. Pfoten klein, oval.
Schwanz Lang, dünn, gut mit gekräuselten Haaren bewachsen.
Fell Kurze, dichte Haare, über den gesamten Körper in gleichmäßigen Wellen gekräuselt. Ausgeprägt welliges Fell wünschenswert an den Beine und am Schwanz. Keine Stichelhaare, so dass das Fell sehr fein und außerordentlich weich wirkt, es erinnert an Satin oder Seide. Die Haare wachsen langsam. Alle Farben werden anerkannt. Die Varietät mit Siam-Zeichnung heißt Si-Rex.
Zuchtvermerk Erlaubte Paarungen mit anderen Rassen: keine (4).
Fehler Zu breiter oder zu langer Kopf. Kleine Ohren. Massiver, gedrungener Körper. Zu dicker, kurzer Schwanz, unbehaart oder buschig behaart. Große unbehaarte Bereiche, abgesehen von den Schläfen und vom Schwanz. Harte, steife Haare.
Gewicht 2,5 bis 4,5 kg