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Wohnungskatzen haben ein höheres Risiko für Haarballen

Im Unterschied zu Katzen, die überwiegend draußen leben, besteht bei Wohnungskatzen das ganze Jahr über ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Haarballen. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass sie ganz besonders viel Zeit (3-4 Stunden täglich) in die Pflege ihres Haarkleides investieren. Die verstärkte Körperpflege dient u.a. der Abkühlung durch Anfeuchten des Fells, der Beruhigung, dem Stressabbau und der Entfernung von abgestorbenen Haaren. 

Außerdem verlieren Wohnungskatzen im Unterschied zu ihren draußen lebenden Samtpfoten das ganze Jahr über größere Haarmengen, die beim täglichen Putzen entfernt werden müssen. Verantwortlich für den kontinuierlichen Fellverlust einer drinnen lebenden Katze sind die gleich bleibenden Temperaturen und Lichtverhältnisse in der Wohnung. Aber auch die Katze, die überwiegend draußen lebt, ist vor der Entstehung von Haarballen nicht sicher. Hier beschränkt sich das erhöhte Risiko allerdings auf den intensiven Fellwechsel von Frühjahr bis Herbst. Während dieser Zeiten gehen besonders viele Haare verloren, die abgeschluckt werden.

 

Bei Wohnungskatzen muss das ganze Jahr über mit Haarballen gerechnet werden, während die Gefahr bei draußen lebenden Katzen insbesondere in der Phase des Fellwechsels besteht.

Weitere Faktoren für Haarballenbildung

Ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Haarballen besteht auch bei:

  • Langhaarkatzen, besonders während des Fellwechsels
  • Übergewichtigen Katzen
  • Katzen mit Parasitenbefall (vermehrtes Putzen oder Lecken des Fells)
  • Älteren Katzen, die in der Wohnung leben, aufgrund der
  • reduzierten Darmmotorik
  • Stress oder Langeweile
Weitere Informationen zum Thema "Haarballenbildung bei Katzen":