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Rund 15% aller Katzen, die mit Harnwegsproblemen in der Tierarztpraxis vorgestellt werden, leiden Schätzungen zufolge unter Harnsteinen. Harnsteine sind ein Zusammenschluss von Kristallen in der Harnblase, die mikroskopisch klein bis kirschgroß werden können. Durch ihre teils raue, scharkantige Oberfläche führen sie zu schmerzhaften Reizungen der Blasenwand, und ab einer bestimmten Größe können sie zu lebensgefährlichen Blockaden der Harnwege führen.

Je nach ihrer chemischen Zusammensetzung lassen sich verschiedene Harnsteinarten unterscheiden. Am häufigsten treten der Struvitstein (Ammonium-Magnesium-Phospatstein) und der Kalziumoxalatstein auf.

Katzen neigen grundsätzlich zu dieser Erkrankung, da sie als ehemalige Wüstenbewohner wenig trinken und einen hoch konzentrierten Urin bilden. Beides begünstigt die Entstehung von Harnsteinen. Daneben gibt es weitere Risikofaktoren wie Rasse, Kastrationsstatus oder Geschlecht. Sie als Besitzer können helfen, die Harnwegsgesundheit Ihres Tieres zu unterstützen durch aufmerksames Beobachten, das Anregen zu ausreichendem Trinken und eine entsprechende Ernährung.