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Urlaub mit Hund

Eine Reise, ob im In- oder Ausland, oder auch nur für einen Tagesausflug, ist stets mit vielen Änderungen der täglichen Lebensgewohnheiten verbunden. Mit ein wenig Vorbereitung und Rücksichtnahme auf die Ernährungs- und Bewegungsbedürfnisse des Hundes wird die Reise aber zu einer großen Freude für den Menschen und seinen Reisebegleiter.

Die Vorbereitung

Reisepapiere

Der europäische Heimtierausweis ist Pflichtdokument bei einer grenzüberschreitenden Reise innerhalb der Europäischen Union. Spätestens vier Wochen vor Urlaubsantritt kontrollieren Sie bitte, ob alle Impfungen nicht länger als ein Jahr zurückliegen, gerechnet vom Urlaubsende. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Tollwutschutzimpfung.

Vorsorge

Liegt die letzte Wurmkur noch nicht lange zurück? Anderenfalls holen Sie diese bitte in den zwei Wochen  vor dem Urlaubsantritt nach. In der Woche vor Reiseantritt bringen Sie nochmals ein „Spoton“ (Lösung, die auf die Haut getropft wird) gegen Zecken und Flöhe bzw. ein entsprechendes Spray auf. Die Reiseapotheke im Verbandskasten des Caravans oder Reisemobils enthält alles, was Sie auch für Ihren Hund brauchen könnten. Eine Zeckenzange ist eine sinnvolle Ergänzung.

Reisegepäck

Packen Sie einen für die Reisedauer ausreichenden Vorrat der gewohnten Hundenahrung ein. Fütterungsumstellungen am Urlaubsort können zu Verdauungsproblemen führen. Trockennahrungen wie ROYAL CANIN sind praktisch: Sie nehmen nicht viel Platz weg und sind gut haltbar. Der gewohnte Napf gehört genauso ins Reisegepäck wie eine große, gut gefüllte Wasserflasche. Ein Faltnapf tut hier gute Dienste und stellt sicher, dass Ihr Hund bei  jedem Stopp die Möglichkeit hat zu trinken, denn Wärme und viel Bewegung machen durstig.  Vergessen Sie die Lieblingsdecke Ihres Hundes nicht. Im Caravan oder Reisemobil und am Urlaubsort fühlt Ihr Hund sich bei dem gewohnten Geruch gleich vertraut und wie zu Hause. Wenn Sie an die See oder ins Gebirge fahren, kann der ungewohnte Untergrund (scharfer Seesand oder Stein) zu dünnen Ballen an den Pfoten Ihres Hundes führen. „Booties“ (Hundeschuhe) gibt es im Zoofachgeschäft, damit Ihr Hund ohne Pfotenschmerzen bleibt.

Die Fahrt

Fütterung vor und auf der Fahrt 

Routinierte „Autofahrer“ unter den Hunden, die es gewohnt sind, überallhin mitzureisen, und die nie Probleme machen, werden gefüttert wie immer. Alle anderen erhalten zwölf Stunden vor der Abfahrt keine Nahrung mehr – allerdings müssen sie ausreichend trinken. Tipp: Für besonders sensible vierbeinige Mitreisende hält der Tierarzt beruhigende Medikamente bereit.

Verhalten im Stau

Ein Stau ist für mitreisende Hunde dann problematisch,wenn draußen sommerliche Temperaturen herrschen. Im Caravan oder Reisemobil kann es sich dann sehr schnell aufheizen. Achten Sie auf eine ausreichende Belüftung und nehmen Sie ein paar Tücher mit, die Sie notfalls anfeuchten und im Innenraum des Fahrzeugs aufhängen, um für Kühlung zu sorgen.

Sicherung für Hunde während der Fahrt

Während der Fahrt sollte Ihr Vierbeiner im Reisemobil jederzeit mit einem Hunde-Sicherheitsgurt angeschnallt sein. Dabei kann er es sich dann auf einer Liegefläche mit seiner gewohnten Hundedecke gemütlich machen. Sehr gut geeignet ist auch eine Hundebox. Beides ist im gut sortierten Zoofachhandel erhältlich. Einige Reisemobile bieten darüber hinaus eine fest integrierte Hundebox für ihren Vierbeiner.

Am Ziel

Die ersten Tage

Gönnen Sie sich und Ihrem Hund am Urlaubsort zunächst einmal ein paar Tage Eingewöhnung. In den ersten Tagen wissen Sie noch nicht, wie freundlich (oder auch nicht) die Nachbarshunde sind und wo auf einmal eine Katze über die Straße springen kann. Halten Sie Ihren Hund deshalb in den ersten Tagen an der Leine, bis Sie gemeinsam die nähere Umgebung erkundet haben. Die ungewohnte Freizeit mit mehr Aktivität ermüdet auch Ihren Hund. Gönnen Sie ihm Zeit für ausreichenden Schlaf.

Urlaubsspaß für alle

Während des Urlaubs ist endlich ausreichend Zeit für die unterschiedlichsten Aktivitäten mit Ihrem Hund. Aber überfordern Sie Ihren Hund nicht. Die ungewohnte Aktivität meistert zwar auch ein untrainierter Hund meist problemlos. Empfindlich können jedoch die Ballen der Pfoten reagieren, wenn die Tiere übermäßig lange auf heißem Asphalt oder steinigen Feldwegen laufen. Wenige Tage Eingewöhnungszeit,und es kann heißen: Unser Hund ist immer dabei. Aber nicht alle Aktivitäten, die die Familie im Urlaub plant, sind hundetauglich. Wenn Sie Ihren Hund also einmal für kurze Zeit im Caravan oder Reisemobil allein lassen möchten, testen Sie sicherheitshalber vorher, ob er seine neue Umgebung schon als Zuhause akzeptiert. Lassen Sie ihn probeweise für wenige Minuten allein. Eine Decke mit vertrautem Geruch vermittelt Ihrem Hund ein Gefühl der Geborgenheit. Vergessen Sie nicht, dass die Wolken weiterziehen und das Fahrzeug sich dann in der Sonne sehr schnell aufheizt. Dies gilt auch für die Wintermonate! Wählen Sie also lieber einen schattigen Stellplatz für ihr Fahrzeug und sorgen Sie für ausreichende Belüftung. In vielen Ferienorten werden auch Tagespensionen für Hunde angeboten. Dies ist eine gute Möglichkeit, Ihren Hund für einige Stunden oder wenige Tage gut versorgt zu wissen.

Die Rückreise

Auch der schönste Urlaub geht irgendwann zu Ende. Planen Sie die Rückreise genauso sorgfältig wie die Hinfahrt. Dies tut nicht nur Ihrem Hund gut. Ausreichende Pausen gefallen Ihrem Vierbeiner und stellen sicher, dass Sie Ihre Urlaubserholung noch lange in den Alltag retten können. Zu Hause, in der gewohnten Umgebung, weiß Ihr Hund sofort, dass der Alltag wieder begonnen hat. Sie werden vielleicht sogar das Gefühl haben, dass er seinen vertrauten Liegeplatz ganz besonders genießt. Vergessen Sie nicht, Ihren Hund jetzt langsam wieder auf seine gewohnte Nahrung umzustellen, wenn Sie im Urlaub für seinen erhöhten Energieverbrauch eine andere Trockennahrung eingesetzt haben sollten.