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Wie sucht man sich am besten einen Hund aus?

Mit einem Hund in der Wohnung zusammenzuleben ist etwas, was Sie auf die leichte Schulter nehmen sollten. Ein Hund wird im Durchschnitt zehn Jahre alt. sie müssen also nicht nur den richtigen Hund finden, sondern auch lernen, mit ihm zu leben.

Der Hund ist für seine sprichwörtliche Treue zum Menschen bekannt.

Für viele ist daher ein Hund ein ausgezeichnetes Haustier. Nach einer reiflich überlegten Entscheidung für den Erwerb eines jungen Hundes sollten einige Grundregeln beachtet werden.

 

Welche Rasse

Es trifft zu, dass bestimmte Rassen für ihren dominanten Charakter bekannt sind, der Deutsche Schäferhund gilt als gehorsam, der Labrador als kinderlieb, der Windhund als unabhängig? Aber trotz des ererbten Charakters lässt sich kein Hund so kategorisch einordnen. Auch Verallgemeinerungen über die Widerstandsfähigkeit oder Empfindlichkeit eines Hundes sind mit Vorsicht zu genießen: vom angeblich empfindlichen Chihuahua bis zum als robust geltenden Foxterrier kann es immer Ausnahmen geben.

Tatsächlich sollte man sich eine Rasse danach aussuchen, welche Rolle man dem Hund im Verhältnis zu seinem Gewicht und seiner Größe zugedacht hat. Wer sich einen Yorkshire als Wachhund aussucht, liegt ebenso falsch, wie einer der eine Deutsche Dogge oder einen Pyrenäenschäferhund den ganzen Tag in der Wohnung einsperren würde. Im Allgemeinen brauchen kleine Rassen, auch wenn sie nervöser sind, weniger Raum zum Leben als ein Hund mittlerer Größe. Große Rassen brauchen dagegen immer viel Platz und Auslauf.

Auch die Kosten eines jungen Hundes spielen bei der Auswahl eine Rolle. Sie hängen von seiner Abstammung ab und davon, wie selten die Rasse ist. Aber ist es klar, dass manche Menschen sich einen reinrassigen Hund finanziell nicht leisten können und sich deswegen unter den "Mischlingswelpen" umsehen, bei denen es schwierig ist, vorauszusagen, wie groß und schwer sie einmal sein werden.

Egal welche Rasse Sie sich aussuchen, bleiben Sie sich immer der Tatsache bewusst, dass jeder Hund den ganzen Tag über Ihrer Aufmerksamkeit bedarf.

 

Rüde oder Hündin?

Hündinnen sind im Allgemeinen ruhiger und sanfter als Rüden. Ihr Standardmaß ist kleiner als das der Rüden. Ein anderer Vorteil ist, dass sie bei jedem Treffen mit Rüden eine Vorzugsbehandlung genießen: Die Rüden sind in ihrer Gegenwart freundlicher und weniger aggressiv.

Der prinzipielle Nachteil bei Hündinnen ist ihre halbjährliche Läufigkeit: meistens im Frühling und Herbst. Dann werden regelmäßig Rüden und ihr hartnäckiges sexuelles Interesse angelockt. Aber durch eine Ovarektomie vor der ersten Läufigkeit lässt sich Abhilfe schaffen und verhindern, dass die Hündin gegen den Wunsch ihres Halters trächtig wird. Diese Entscheidung ist jedoch unwiderruflich!

Rüden, von denen man sagt, sie neigten eher zum Ausreißen als Weibchen, können in Anwesenheit einer läufigen Hündin einen ganz anderen Charakter an den Tag legen: Ein ruhiger Hund zeigt sich zum Beispiel aggressiv und nervös und provoziert manchmal durchaus heftige Kämpfe mit seinen Geschlechtsgenossen.

Hält man sich mehrere Hunde, so ist wenigstens keiner der Hunde allein. In diesem Fall muss der Halter jedoch jedem Einzelnen viel Aufmerksamkeit widmen und viel Platz haben! Mehr als zwei Hunde zu besitzen ist schwierig: Man muss schon sehr stark sein, um der Chef eines Rudels von drei oder vier Hunden zu werden. Ein Pärchen Rüde und Hündin ist eine gute Lösung. Sie müssen sich jedoch überlegen, wo Sie später die Welpen unterbringen wollen und eigentlich in der Seele Züchter sein!

Von zwei Rüden ist generell eher abzuraten. Sobald sie geschlechtsreif sind, können sie schnell zu Rivalen werden. Zwei Weibchen verstehen sich jedoch im Allgemeinen eher gut. Auf jeden Fall muss sich ein Halter der Probleme bewusst sein, die das Vorhandensein zweier Hunde für ihn mit sich bringen kann.

 

Wo kauft man seinen Hund?

Dem potentiellen Käufer bieten sich mehrere Möglichkeiten: Von der Anzeige eines Privatmanns in der Tageszeitung über Tierheime bis hin zum Züchter ist die Auswahl riesig. Einige Optionen sollte man jedoch ausschließen.

Auf Märkten gibt es keinerlei Garantie bezüglich der Abstammung des Jungtieres, und es wird nicht einfach sein, den Verkäufer wiederzufinden, wenn etwas mit dem Hund nicht stimmt.
Auch von Hundehöfen ist meistens abzuraten. Die Welpen stammen nicht immer von sehr verantwortungsbewussten Züchtern und können daher gesundheitliche Probleme aufweisen. Auch die Lebensbedingungen sind oft unbefriedigend: Die Käfige sind manchmal ungeeignet, und auf jeden Fall kommen die Welpen nicht ins Freie und erleben keine normale Verhaltensentwicklung wie ihre Artgenossen. Sie werden also vermutlich in Zukunft Verhaltensstörungen entwickeln.

Ist Ihnen die Rasse egal oder haben Sie keine Probleme damit, wenn Ihr Hund keine Papiere hat, hören Sie sich um, welcher Ihrer Nachbarn gerade eine trächtige Hündin hat, und nehmen Sie einen der Welpen.

Haben Sie sich jedoch genau überlegt, welche Rasse Sie wollen, sollte Sie sich Ihren Hund lieber bei einem Züchter holen. Eine Liste bekommen Sie bei Verbänden, Vereinen, Tierärzten und Rassehunde-Clubs.

 

Was ist das optimale Alter?

Ein guter Züchter muss alle seine Zuchttiere kennen. Überprüfen Sie die Lebensbedingungen der Welpen: Je mehr Kontakt sie mit Menschen aller Altersgruppen haben, desto weniger Probleme wird es mit Kindern geben. Dies gilt auch für andere Tiere.

Bei Ihrem ersten Besuch hat der Züchter möglicherweise keine Welpen, die er Ihnen geben kann; das zeigt, dass er vertrauenswürdig ist: Seine Hündinnen sind nicht ständig tragend und falls Würfe vorhanden sind, haben sie noch nicht das richtige Alter erreicht.

Das Jungtier muss bestimmte Entwicklungsstufen durchlaufen haben, bevor man es in eine Familie geben kann. Grob gesprochen muss es lange genug mit seiner Mutter zusammengelebt haben, um seine Identität als Hund zu finden. Der Kontakt mit Menschen ist ebenfalls wichtig: Er kann erfolgen, sobald die Mutter die Anwesenheit einer fremden Person akzeptiert und sobald die Welpen das Wurflager verlassen. Wenn der Welpe diese beiden Phasen abgeschlossen hat, ist er etwa sieben Wochen alt. Er ist jedoch noch empfindlich, und es kann sein, dass der Züchter aus Prinzip seine Hunde erst mit mindestens drei Monaten verkauft. Kaufen Sie keinen Welpen, der nicht mindestens acht Wochen alt ist!

Der richtige Respekt vor dem Hund

Um gut mit seinem Hund zusammenzuleben, muss man ihn kennen, erziehen, lieben und respektieren.
Ihn kennen heißt, seinen angeborenen Charakter kennen zu lernen und seine Reaktionen vorauszusehen.
Ihn erziehen bedeutet, ihm sein Territorium zu zeigen, auf dem er sich weiterentwickeln kann, und ebenso lernt, was er machen darf und vor allem, was er nicht machen darf.
Ihn lieben bedeutet, dass Sie sich bereit erklären, sich um ihn zu kümmern und ihm Zuwendung zu geben, so lange er lebt.
Ihn respektieren bedeutet, ihn als Tier zu betrachten und zu behandeln.

Ein Hund ist kein Mensch: Er lebt nicht wie ein Mensch, er frisst nicht wie ein Mensch und er hat eigene Ernährungsbedürfnisse.

Bei einem Hund sollte die richtige Ernährung die spezifischen Bedürfnisse auf der Basis seiner Größe und Rasse, sein Anthropomorphismus, das heißt die Neigung, dem Hund typisch menschliche Charaktereigenschaften und/oder Ernährungsvorlieben oder andere Verhaltensweisen zuzuschreiben, kann seiner Gesundheit und/oder dem harmonischen Zusammenleben mit Mensch und Gesellschaft nur abträglich sein.
Der Hund an seinem Platz, alles an seinem Platz und nur an seinem Platz.

Milette Dujardin
Royal Canin France

Der Hund ist ein lebendes Wesen, mit dem sich sein Halter und seine Umgebung vertrauensvoll austauschen können.

 

Welchen Hund aus welchen Wurf

Zwei Dinge gilt es zu prüfen: die Gesundheit und den Charakter des Hundes. Der Hund sollte alle Papiere besitzen (Ahnentafel und Impfpass), und Sie brauchen einen Kaufvertrag.

Der Züchter sollte Ihnen alle Welpen bzw. Jungtiere des Wurfes und auch das Muttertier zeigen. Die Mutter kann ruhig ein etwas ausgezehrtes Gesäuge haben und etwas mager sein, sie sollte aber einen zufriedenen, gut gepflegten Eindruck machen. Der Junghund selbst darf keinen unangenehmen Geruch aufweisen; sein Kot muss fest sein und darf keine Spuren von Blut enthalten, seine Augen müssen glänzen und sein Nasenspiegel sauber sein. Seine Ohren sollten sauber sein, und sein Haarkleid darf keine stumpfen, abgebrochenen Haare aufweisen. Im Übrigen sollte der Junghund fröhlich und verspielt sein, egal ob mit den anderen Hunden seines Wurfs oder mit Menschen. Nach dem Kauf sollten Sie ihn zum Tierarzt bringen. Er untersucht, ob das Jungtier gesund ist und berät sie in Bezug auf weitere Impfungen und Entwurmungen.
Ferner sollten Sie sich ansehen, wie viel Platz der Junghund beim Züchter hat: Er wird sowieso nicht begeistert sein, sich plötzlich an einem fremden Ort wiederzufinden. Aber wenn er vorher wenig Platz hatte und nicht ins Freie konnte, wird ihm die Anpassung an seine neue Umgebung noch schwerer fallen.
Sich unter den gesunden Welpen für einen zu entscheiden, kann manchmal schwierig sein. Am besten führt man ein paar Verhaltenstests durch, wie sie der amerikanische Ethologe Campbell zusammengestellt hat. Dazu müssen die Welpen sieben Wochen alt sein: Vorher sind sie noch zu sehr vom Muttertier beeinflusst, und danach durchleben sie eine emotional labile Phase.
Die Tests müssen in einer geschlossenen und ruhigen Umgebung durchgeführt werden, die der Welpe nicht kennt. Der Mensch, der sie durchführt, muss sich neutral verhalten und darf während der Tests weder Freude, noch Zorn oder Irritation zeigen.

Anziehungs- oder Attraktionstest

Lässt sich mit einem sieben Wochen alten Welpen durchführen. Setzen Sie den Welpen vorsichtig auf die Erde, und entfernen Sie sich ein paar Meter. Klatschen Sie leicht in die Hände, und beobachten Sie das Verhalten des Tieres:

1. Es kommt sofort angelaufen, die Rute ist hochgestellt, springt an Ihnen hoch und knabbert an Ihren Händen.

2. Es kommt sofort angelaufen, die Rute ist hochgestellt, kratzt mit seinen Pfoten an Ihren Händen.

3. Es kommt sofort angelaufen und wedelt dabei mit dem Schwanz.

4. Es kommt zögerlich, lässt den Schwanz hängen.

5. Es kommt nicht.

Test zur Prüfung der Dominanzakzeptanz

Muss von einer dem Welpen unbekannten Person durchgeführt werden. Positionieren Sie den Welpen in Sphinx-Haltung, streicheln Sie ihn und üben Sie dabei Druck auf Kopf und Rücken aus:

1. Er wehrt sich mit der Pfote, dreht sich knurrend um und beißt.

2. Er wehrt sich und dreht sich um, versucht Sie zu kratzen.

3. Er wehrt sich, beruhigt sich und leckt Ihre Hände ab.

4. Er dreht sich auf den Rücken und leckt Ihre Hände ab.

5. Er entfernt sich.

Test zur Prüfung der Fähigkeit, zu folgen

Wird jeweils mit einem einzelnen Welpen und ohne den Gebrauch der Stimme durchgeführt.

Erheben Sie sich, und bewegen Sie sich langsam im Gesichtsfeld des Welpen:
1. Er folgt Ihnen sofort, mit erhobenem Schwanz und zwickt Sie dabei in die Beine.
2. Er reagiert ebenso, aber ohne zu beißen.
3. Er folgt Ihnen sofort, lässt dabei den Schwanz hängen.
4. Er folgt Ihnen zögerlich, lässt dabei den Schwanz hängen.
5. Er folgt Ihnen nicht, sondern entfernt sich.

Test zur Prüfung der Fähigkeit, aufrecht zu stehen

Muss von einer dem Welpen unbekannten Person durchgeführt werden.

Heben Sie den Welpen vorne an, in dem Sie ihn mit beide Hände unter dem Brustkorb fassen, und halten Sie ihn 30 Sekunden lang aufrecht fest.
1. Er wehrt sich heftig, knurrt und beißt.
2. Er wehrt sich heftig.
3. Er wehrt sich, beruhigt sich und leckt Ihre Hände ab.
4. Er wehrt sich nicht und leckt Ihre Hände ab.
5. Er wehrt sich nicht

Unterwerfungstest

Muss von einer dem Welpen unbekannten Person durchgeführt werden.

Drehen Sie den Welpen sachte auf den Rücken, legen Sie ihm Ihre Hand auf die Brust und halten Sie ihn 30 Sekunden lang so fest.
1. Er wehrt sich heftig und beißt.
2. Er wehrt sich, bis er freikommt.
3. Er wehrt sich und beruhigt sich schließlich.
4. Er wehrt sich nicht und leckt Ihre Hände ab.
5. Er wehrt sich nicht.

Campbell-Test

Mit diesem Test lässt sich die grundsätzliche Persönlichkeitsstruktur des Welpen erkennen. Vergessen Sie jedoch nicht, dass selbst dominante Erbanlagen durchaus durch einen Halter, der sich aktiv bemüht, verändert werden können: Er kann bestimmte Seiten der Persönlichkeit verstärken und andere dämpfen.

Resultat:

Überwiegend Antworten der Kategorie 1:

Dominant-aggressiv. Als Haustier nicht zu empfehlen. Könnte bei guter Dressur einen guten Gebrauchs- oder Wachhund abgeben.

Überwiegend Antworten der Kategorie 2:
Eigensinnig. Gebrauchshund, der eine starke Hand braucht.

Überwiegend Antworten der Kategorie 3:
Ausgeglichen und anpassungsfähig.

Überwiegend Antworten der Kategorie 4:
Unterwürfig. Als Gebrauchshund nicht zu empfehlen.

Überwiegend Antworten der Kategorie 5:
Gehemmt. Schlecht sozialisierter Hund, unberechenbar.

Falls Ihnen Ihnen die Ergebnisse widersprüchlich erscheinen, sollten Sie eventuell den Test wiederholen, möglicherweise waren die Bedingungen ungeeignet (zu junger Welpe, Futter, Stress, Schlaf...)

Je besser Sie Ihren Hund kennen, desto besser funktioniert des Zusammenleben

Wenn es um Hundeerziehung geht, hört man oft: "Man muss erst den Halter erziehen, dann den Hund." Vor allem sollte der Halter lernen, wie sein Hund funktioniert und welche Reaktionen in einer bestimmten Situation möglich sind, damit er negativeReaktionen vorhersehen und verhindern kann. Man muss ihn auch lehren, mit seinem Hund zu kommunizieren, ihn zu verstehen und sich ihm verständlich zu machen. Die meisten Probleme und Konflikte stammen daher, dass auf beiden Seiten Unverständnis und Unkenntnis herrschen, was die Regeln und das Sozialverhalten der jeweils anderen Spezies betrifft. Halter und Hund müssen lernen, miteinander zu leben.

Der Halter muss also aus Zeichen, die sein Hund verstehen kann, eine Sprache entwickeln. Erst wenn dieser Kommunikations-Code existiert, kann mit der Familienerziehung des Hundes begonnen werden. Diese Familienerziehung soll die hierarchische Rangposition des Hundes festlegen sowie die Regeln des Zusammenlebens, denen er sich in seinem neuen "Familienrudel" unbedingt unterwerfen muss.

Zunächst interessiert man ihn für ein Objekt (Gummiball, Beißwurst etc.). Diese Objektmotivation wird später während des Trainings sehr nützlich sein. Als Erstes geht es um Disziplin und nicht um Gehorsam. Man legt Regeln fest: kein Fressen bei Tisch, kein Zugang zu bestimmten Räumen und Festlegung der Bereiche, in denen der Hund seine Geschäfte erledigen kann.

Ausgehend von der Objektmotivation kann man schnell über das Spiel eine gewisse Disziplin entwickeln und erreichen: der Hund geht bei Fuß, hört auf die "Sitz!" und "Platz!", er kommt, wenn man ihn ruft und apportiert bestimmte Gegenstände... Besitzt der Hund die Grundlagen der Disziplin (nicht vor dem achten Lebensmonat), kann man mit ihm Gehorsamsübungen trainieren: mit und ohne Leine bei Fuß gehen, Änderung der Richtung, der Gangart, der Position ("Steh!" "Platz!" "Sitz!"), das Bleiben, das Kommen, wenn man ihn ruft (sehr wichtig), bei großen Hunden das Tragen eines Maulkorbs (falls nötig) sowie die Arbeit in der Gruppe zur Entwicklung des Sozialverhaltens im Umgang mit dem Menschen und anderen Hunden.

Der Hund braucht Ihre Autorität für sein inneres Gleichgewicht, aber wenn er Ihnen gehorchen soll, darf er keine Angst vor Ihnen haben. Es geht weder um Unterwerfung noch um übermässige Strenge, die er als Strafe empfände, sondern um aus freien Stücken gewährten Gehorsam. Es empfiehlt sich, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, damit die Beziehung zwischen Halter und Hund sich positiv entwickeln und in jeder Situation dazu beitragen kann, natürliche Ängste und Widerstände zu überwinden.

Gewisse Regeln sind also zu beachten:

  • Konsequentes Verhalten: Zeigen Sie in einer gegebenen Situation stets die gleiche Reaktion, dann lernt der Hund sehr schnell zu unterscheiden, was er darf und was nicht. Inkonsequenz = Unverständnis und Misstrauen
  • Vertrauen ist die elementare Basis jeder Kommunikation. Vertrauen verdient man sich durch gerechtes Verhalten. Der Hund hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit.
  • Gefühle ausdrücken können, dem "Ja" die richtige Betonung verleihen, wenn der Hund etwas gut gemacht hat, ein knappes, bestimmtes "Nein" von sich geben, wenn der Hund etwas tut, was er nicht soll. Der Hund erkennt auf diese Weise sehr schnell, wie zufrieden oder unzufrieden sein Halter ist.
  • Geduldig und vor allem sehr aufmerksam sein und merken, wenn der Hund müde, aufgeregt, verunsichert oder ängstlich ist, um so negative Reaktionen vorherzusehen und zu verhindern.
  • Und schließlich - sich als guter "Rudelchef" verhalten, mit allem, was dies an Autorität und Verantwortung mit sich bringt.

Dies sind einige Ratschläge, die Hundehaltern beherzigen sollten. Vergessen Sie auch nicht, dass der Hund in erster Linie ein Quell der Freude im Leben seines Halters sein sollte, der seine Gesellschaft hoffentlich zu schätzen weiß und nicht nur erträgt, wie es leider oft der Fall ist.

J.-P. Petitdidier, Erziehung des Hundes, Erziehung des Hundebesitzers, in: "Der junge Hund", SFC, Paris, 1997.