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Ein Hund kommt ins Haus: woran muss man denken?

Die Ankunft eines jungen Hundes ist ein Grund zur Freude, aber sie ist kein Grund, eine Party zu feiern! Freunde, Verwandte und Nachbarn können den jungen Mitbewohner gerne nach ein paar Tagen begrüßen. Zunächst sollte Ihr Welpe ausreichend Zeit erhalten, Sie, Ihre Familie und die neue Umgebung kennen zu lernen.

Zeit sollten auch Sie haben und deshalb den Welpen zu Beginn eines verlängerten Wochenendes abholen, besser noch, Sie nehmen sich ein paar Tage Urlaub. In den nächsten Abschnitten werden Sie sehen, dass Ihre volle Aufmerksamkeit von Nöten ist. 

Begegnung mit anderen Haustieren

Sie haben schon einen Hund, dann holen Sie den "Neuzugang" gemeinsam ab. Setzen Sie beim Züchter den Welpen zuerst ins Auto, dann erst springt Ihr Hund in seine Transportbox. Bis Sie zu Hause sind, hat er sich bereits an den Geruch des Welpen gewöhnt und wird bald begeistert die Elternrolle übernehmen.

Katzen wissen sich Respekt zu verschaffen und ein unkompliziertes Zusammenleben stellt sich bald problemlos ein.

Sauberkeitstraining

Lassen Sie Ihren jungen Hund nach der Autofahrt zunächst an dem Platz schnüffeln, an dem er sich in der nächsten Zeit sauber machen soll. Im Idealfall hatte Ihr Welpe beim Züchter Gelegenheit, sein "kleines und großes Geschäft"auf natürlichem Boden, Rasen, Erde oder Sand zu verrichten. Fragen Sie vor dem Abholen danach und bringen Sie Ihren Kleinen entsprechend auf den Rasen oder in ein Beet. Ein Welpe wird den Boden suchen, den er bisher gewohnt war. Zu genau dieser Stelle führen Sie Ihren Hund auch nach jeder Mahlzeit und nach jedem Schlaf. Dazwischen heißt es aufpassen und genau beobachten, ob der Kleine unruhig wird.

Ein zweiter Grundsatz wird Ihnen das Sauberkeitstraining erleichtern: Hunde beschmutzen nur im Ausnahmefall ihr eigenes Lager. Ziel ist es, dass Ihr Welpe Ihre gesamte Wohnung, das Haus, später den Garten und alle Innenräume als sein Lager erkennt. Lassen Sie Ihren Neuzuwachs deshalb zunächst nur in einen Raum, vielleicht in Ihre Küche, und erweitern Sie allmählich sein Territorium. Ein unbeachteter Welpe, der sich ins Wohnzimmer verzieht und sein Häufchen auf den besten Teppich setzt, handelt aus seiner Sicht genau richtig. Nun kann aber kaum jemand ständig einen so kleinen Racker im Auge behalten. Für diese Situationen und für die Nacht können Sie Ihre Transportbox ins Haus holen. Füttern Sie Ihren Hund regelmäßig in der Box, damit in keinem Fall bei Ihrem Hund der Gedanke an eine Strafe aufkommt. Sie werden sehen, in so einer Höhle fühlen sich alle Hunde "pudelwohl". Wird der Hund nun in dieser Box unruhig, bringen Sie ihn direkt zum bekannten Löseplatz. In der Regel ist bei Beachtung dieser Grundsätze das Thema in wenigen Tagen erledigt.

Und wenn nun doch ein Malheur passiert und der Teppich von einer kleinen "Tretmine"oder einer "Pfütze"verziert ist? Da kommt es ganz auf den Zeitpunkt an: Erwischen Sie den Übeltäter noch "bei der Tat", dürfen Sie Ihrem Ärger freien Lauf lassen und unter Schimpfen mit ihm nach draußen gehen. Finden Sie nur das Ergebnis vor, heißt es, Unmut runterschlucken und stillschweigend sauber machen. Ganz so, als wäre nichts passiert. Aber wirklich stillschweigen und gar nicht mit dem Hund sprechen, sonst könnte er es als Zuwendung verstehen. Beim nächsten Mal heißt es dann besser aufpassen und lieber einmal zu oft nach draußen gehen.

Die ersten Nächte

Die ersten Nächte brauchen nicht vom Weinen und Wimmern des Welpen geprägt sein. Bisher konnte der kleine Hund sich nachts an die Geschwister kuscheln, nun soll er auf einmal allein schlafen. Jeder Hund sollte lernen, allein zu bleiben, nachts oder auch tagsüber. Ihr Hund muss das Vertrauen haben, dass Sie immer wieder zurückkommen. Die ersten Nächte sind denkbar ungeeignet, um das zu üben. Lassen Sie Ihren Welpen auf seiner Decke, einfacher noch in der Box oder in einer Kiste neben Ihrem Bett schlafen. Klettertouren ins Bett unterbinden Sie konsequent, indem Sie den Kleinen immer wieder zurückschieben und nur unten in der Box streicheln. Nach einigen Tagen steht die Box dann nicht mehr neben Ihrem Bett, sondern ein paar Meter entfernt. Schneller als Sie denken, haben Sie so nach und nach den Hund an seinen endgültigen Schlafplatz gewöhnt.