Riesenrassen - ab 45 kg

Imposant, beeindruckend, außergewöhnlich: Wer mit einer Deutschen Dogge oder einem Bernhardiner unterwegs ist, erregt Aufmerksamkeit. Doch so respekteinflößend diese und andere Riesen-Hunderassen auch sind, im Allgemeinen gehören sie doch eher zu den freundlichen und umgänglichen Vertretern ihrer Art. Allerdings stellen Hunde dieser Größe auch besondere Ansprüche an den Halter. Auch im Gesundheitsbereich gibt es spezielle Bedürfnisse: Afgrund ihrer beeindruckenden Größe und ihres enormen Körpergewichts sind die Gelenke von Riesenrassen oft extremen Belastungen ausgesetzt. 

Besondere Eigenschaften

Knochen- und Gelenkbeschwerden

Riesenrassen leiden aufgrund ihres enormen Körpergewichts häufig unter Knochen- und Gelenkbeschwerden

Empfindliche Verdauung

Hunde aus Riesenrassen neigen zu einer sensiblen Verdauung und reagieren empfindlich auf Futterumstellungen

Höherer Energiebedarf

Riesenrassen verfügen über mehr Muskelmasse und haben somit einen höheren Energiebedarf als kleinere Hunde 

Frühe Alterserscheinungen

Erste Alterserscheinungen treten bei Riesenrassen früher auf als beispielsweise bei kleinen Hunden


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Welche Rassen gehören zu den riesigen Hunden?

Zu den Riesenrassen zählen in der Regel Hunde mit einem Körpergewicht ab 45 Kilogramm. Manche Exemplare können es sogar auf über 100 Kilogramm bringen. Das Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet als schwersten Hund der Welt einen Bernhardiner mit einem Gewicht von rund 141 Kilogramm. Riesige Hunderassen besitzen zudem eine beträchtliche Widerristhöhe: Üblicherweise liegt die Widerristhöhe bei mindestens 60 Zentimetern, bei der Deutsche Dogge oder dem Irischen Wolfshund sind sogar Höhen bis zu einem Meter möglich.

Zu den riesigen Hunderassen zählen:

  • Berner Sennenhund
  • Deutsche Dogge
  • Irischer Wolfshund
  • Leonberger
  • Landseer
  • Neufundländer
  • Rottweiler
  • St. Bernhardshund / Bernhardiner
  • Hubertushund

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Riesen-Hunderassen benötigen Beschäftigung und Bewegung

Riesenrassen brauchen bedingt durch ihre Körpergröße viel Platz; enge Wohnungen sind also nur bedingt für sie geeignet. Ihre Vorfahren wurden für Arbeits- und Jagdzwecke gezüchtet, andere dienten als Wach- oder Hütehunde. Typisch für eine riesige Hunderasse ist oft ein dichtes, manchmal auch langes Fell – schließlich stammen viele von ihnen, zum Beispiel der Neufundländer und der Bernhardiner, aus kühleren Breitengraden oder aus Bergregionen. Andere Rassen, wie der Irische Wolfshund, sind außerdem schnelle Läufer, die sogar im Geländerennen eingesetzt werden können und gegen Windhunde auf der Rennbahn antreten. Aufgrund von Größe und Gewicht sind die Gelenke der Riesenrassen besonders beansprucht. Das bedeutet, dass zusätzliche Risikofaktoren wie Übergewicht vermieden werden sollten, um die Beanspruchung der Gelenke nicht über das natürliche Maß hinaus zu steigern. Such- und Intelligenzspiele eignen sich besonders gut, um für sanfte Bewegung der Vierbeiner zu sorgen und sie auch mental zu fordern.

Lebenserwartung von Riesenrassen

Riesenrassen, wie zum Beispiel Deutsche Doggen, Leonberger und Berner Sennenhunde, haben eine geringere Lebenserwartung als kleinere Rassen. Während kleine Hunde im Schnitt zwischen 10 und 14 Jahren alt werden – und Terrier oder Dackel unter Umständen sogar 18 bis 20 Jahre leben – erreichen viele Riesenrassen kaum das zehnte Lebensjahr. Biologen vermuten, dass das schnelle Wachstum in jungen Jahren und die schnellere Zellteilung zum früheren Tod führen.

Im Gegensatz zu Mini-Hunderassen wird den Riesenhunden eine gewisse Gelassenheit und Ausgeglichenheit nachgesagt. Nicht umsonst gelten Rassen wie der Berner Sennenhund oder der Leonberger als Familienhund. Zwar bleiben die typischen „sanften Riesen“ bei Kontakt mit anderen Hunden oder Menschen in der Regel ruhig, sie verfügen aber auch über einen ausgeprägten Beschützerinstinkt.

Tipps zur Ernährung von Riesenrassen

Riesenrassen haben einen relativ hohen Energiebedarf, der allerdings je nach Anteil an Muskel- bzw. Körperfettmasse des Hundes variieren kann. Es werden zwei Arten von Riesenrassen unterschieden:

  • „Berghunde“ mit einem höheren Anteil an Fettgewebe und dichtem Fell, wie zum Beispiel Bernhardiner, Neufundländer oder Leonberger
  • "Doggenartige Hunde“ mit einem höheren Anteil an Muskelmasse und einem sehr kurzhaarigen, kaum isolierenden Fell, wie zum Beispiel die Deutsche Dogge, Rottweiler oder Argentinischer Mastiff

Je größer der Anteil der Muskelmasse, desto höher ist der Energiebedarf des Hundes, denn Muskeln haben einen höheren Energieverbrauch.

ROYAL CANIN bietet Spezialnahrungen für riesige Hunderassen, die über einen entsprechenden Energiegehalt verfügen. Darüber hinaus wird die Gesundheit der beanspruchten Knochen und Gelenke sowie des Herzens unterstützt. Eine spezielle Formel auf Basis hochwertiger Proteine sowie ein ausgewogener Gehalt an Nährfasern können zu einer optimalen Verdauungssicherheit beitragen.

Für einige Riesen-Hunderassen, die darüber hinaus noch speziellere Bedürfnisse haben, wurde darauf abgestimmt eine besondere Rassenahrung entwickelt. Dazu zählen beispielsweise Rottweiler Adultund Great Dane Adult für die ausgewachsene Deutsche Dogge.

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