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Irish Wolfhound

Irischer Wolfshund

Lange, leicht gebogene Rute, mäßig dick und gut behaart.

Eigenschaften

Ursprünglicher Name:
Irischer Wolfshund

Widerristhöhe:
Rüde: 79 bis 86 cm
Gewicht: 54,5 kg

Anderer Name:
Irish Wolfhound

Hündin:
Widerristhöhe: 71 bis 86 cm
Gewicht: 40,5 kg

Typ:
Graioide

Hundeklasse:
10

Gewichtsklasse:
Giant (über 45 kg)

Pflegebedarf

Herkunft

Wie die kontinentalen Volksstämme waren auch die Kelten in Irland an der Zucht großer Windhunde interessiert. Diese großen irischen Windhunde mögen glatt- oder rauhaarig gewesen sein, aber mit der Zeit herrschten wahrscheinlich wegen der klimatischen Verhältnisse in Irland die rauhaarigen Hunde vor. Zweifellos sind die irischen Windhunde am Ursprung der schottischen Hirschhunde beteiligt. Ein Paar irischer Windhunde stellte vom Mittelalter bis ins 17. Jahrhundert ein von den Königshäusern in Europa, Skandinavien und anderswo hochgeschätztes Geschenk dar. So kamen diese Hunde nach England, Spanien, Frankreich, Schweden, Dänemark, Persien, Indien und Polen. Im 15. Jahrhundert war jede Grafschaft verpflichtet, 24 Wolfshunde zu halten, um die Herden der Bauern vor den Wölfen zu schützen. Als unter Cromwell 1652 die Ausfuhr der Wolfshunde verboten wurde, half diese Maßnahme eine Zeit lang, ihren Bestand zu erhalten, aber das zunehmende Verschwinden der Wölfe und die stete Nachfrage aus dem Ausland verminderte ihren Bestand fast bis zum Aussterben der Hunderasse gegen Ende des 17. Jahrhunderts. Mit dem wachsenden Nationalismus in Irland im späten 19. Jahrhundert lebte auch das Interesse an diesen Hunden wieder auf. Der Irische Wolfshund wurde zum lebenden Symbol für die irische Kultur und die keltische Vergangenheit. Zu jener Zeit machte sich Capt. G. A. Graham, begeisterter Anhänger des Irish Wolfhound, zielbewußt daran, einige der wenigen übriggebliebenen Hunde vom Wolfshund-Typ, die in Irland noch zu finden waren, für sich zu erwerben. Aus diesen erhielt er schließlich unter Verwendung von Deerhound-Blut sowie durch die gelegentliche Einkreuzung von Barsois und Deutschen Doggen einen über Generationen gefestigten Typ von Hunden, die schließlich als rechtmäßige Wiedergeburt der Ursprungshunderasse angesehen wurden.Der Irische Wolfshund soll nicht ganz so schwer oder massig sein wie die Deutsche Dogge, aber mehr als der Deerhound, dem er sonst im Gesamttyp ähneln soll. Er ist von beachtlicher Größe und imponierender Erscheinung, stark bemuskelt, kräftig und dennoch elegant gebaut, mit leichten und lebhaften Bewegungen.

Wussten Sie?

Bis zum Ende des 17.Jahrhunderts wurden Irische Wolfshunde in Irland bei der Jagd auf Wölfe und Hirsche genutzt. Vor der Urbarmachung der Wälder lebte ein großer Teil der europäischen Wölfe in Irland. Heute sind diese beeindruckenden Hunde vor allem Familientiere, auf die perfekt die folgende Zusammenfassung passt: „Zuhause ein Schäfchen, aber ein Löwe auf der Jagd“.

Physiognomie

Physiognomie
  • KOPF
  • KÖRPER
  • FARBEN
  • OHREN
  • RUTE
  • HAARKLEID

Der Kopf ist lang und horizontal, er wird hoch getragen. Die Stirnknochen sind sehr leicht erhöht mit einer sehr kleinen Vertiefung zwischen den Augen.

Langer, gut aufgerippter Körperbau. Der Rücken ist eher lang als kurz, die Lenden sind leicht gewölbt. Die Kruppe hat eine große Breite zwischen den Hüfthöckern. Die Brust ist sehr tief und mäßig breit mit breiter Vorbrust und gut gewölbten Rippen. Der Bauch gut aufgezogen.

Die anerkannten Farben sind grau, gestromt, rot, schwarz, reinweiß, rehbraun oder jede andere beim Deerhound vorkommende Farbe.

Kleine Rosenohren (greyhoundartig getragen).

Lange, leicht gebogene Rute, mäßig dick und gut behaart.

An Rumpf, Läufen und Kopf ist das Haar rau und hart. Das Haar über den Augen und am Unterkiefer ist besonders drahtig.

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