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Griffon Nivernais

Griffon Nivernais

Etwas hoch angesetzte, nicht sehr lange Rute, die in der Mitte gut behaart ist. In der Ruhe wird sie leicht unter der Horizontalen, in der Bewegung als Säbel getragen. Sie kann sich am Ende auf den Rücken krümmen.

Eigenschaften

Ursprünglicher Name:
Griffon Nivernais

Widerristhöhe:
Rüde: 55 bis 62 cm

Anderer Name:
Griffon Nivernais

Hündin:
Widerristhöhe: 53 bis 60 cm

Typ:
Braccoide

Hundeklasse:
6

Gewichtsklasse:
Medium (11-25 kg)

Pflegebedarf

Herkunft

Der Griffon Nivernais stammt von den Chiens Gris de Saint Louis, den Chiens Segusiens ab und wurde bereits von den Galliern eingesetzt. Dieser Hund war bis zur Epoche Louis XI 200 Jahre lang groß in Mode, wurde aber schließlich durch Francois I als königliche Meute aufgegeben, denn dieser bevorzugte weiße Hunde. Bis zur französischen Revolution hatten ein paar Liebhaber die Hunderasse erhalten, die bis dahin schon ausgestorben schien. Ein Jahrhundert später wurde der zu dem Zeitpunkt „chien de pays“ (Hund des Landes) genannte Hund durch erhalten gebliebene Exemplare wiederbelebt.Der Griffon Nivernais mit seinem „Krausebart“ ist von ausgeprägtem Typ, robust, sehr rustikal und struppig. Er verfügt über bemuskelte, trockene Gliedmaßen und ist eher ausdauernd als schnell. Trotz seines etwas traurigen Aussehens, zeigt er sich nicht ängstlich.

Wussten Sie?

Dieser Laufhund wird hauptsächlich für die Wildschweinjagd eingesetzt, allgemein in der Meute, aber auch einzeln.

Physiognomie

Physiognomie
  • KOPF
  • KÖRPER
  • FARBEN
  • OHREN
  • RUTE
  • HAARKLEID

Der Kopf ist sehr trocken und leicht, ohne dabei klein zu sein. Er ist ein bisschen lang, aber ohne Übertreibung.

Die obere Profillinie erstreckt sich gerade vom Widerrist zur soliden, sehr leicht runden Lendenpartie. Auch der Rücken ist solide und zudem ziemlich lang sowie eher schmal, fest und gut bemuskelt, auch wenn die Muskeln nicht sichtbar sind. Von der Rückenlinie wird der Widerrist sehr leicht betont, der sich harmonisch an den Hals fügt und durch die engen Schulterblätter sehr schmal ist. Die knorrige Kruppe schließlich ist leicht schräg mit trockenem Muskel.

Immer gewolkt, das heißt, dass die Fellspitzen immer dunkler als der Fellansatz (rußig) sind. Die Falbfarbe kann mehr oder weniger dunkel sein, aber nie orange. Die gewolkte Spitze kann bläulich sein.

Die hängenden, weichen und eher dünnen Ohren sind mit mittlerem Ansatz (ungefähr 3 cm breit) auf der Höhe der oberen Augenlinie angesetzt und von mittlerer Breite.

Etwas hoch angesetzte, nicht sehr lange Rute, die in der Mitte gut behaart ist. In der Ruhe wird sie leicht unter der Horizontalen, in der Bewegung als Säbel getragen. Sie kann sich am Ende auf den Rücken krümmen.

Langes, struppiges Haar, immer durcheinander, ziemlich kräftig und trocken (auf alle Fälle nicht wollartig oder kraus).

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