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English Setter

Englischer Setter

Annähernd in Linie des Rückens angesetzt, ist die Rute mittellang, nicht tiefer als bis zu den Sprunggelenken reichend, weder gerollt noch knotig, leicht gebogen oder krummsäbelförmig. Dabei wird sie jedoch nicht erhoben getragen. Die Befederung oder Fahne hängt in langen Fransen nach unten.

Eigenschaften

Ursprünglicher Name:
Englischer Setter

Widerristhöhe:
Rüde: 65 bis 68 cm

Anderer Name:
English Setter

Hündin:
Widerristhöhe: 61 bis 65 cm

Typ:
Braccoide

Hundeklasse:
7

Gewichtsklasse:
Maxi (26-44 kg)

Pflegebedarf

Herkunft

Mit wenigen Worten erklärt der Standard diesen wunderbaren Hund von mittlerer Größe mit klar umrissener Silhouette. Seine Gesamterscheinung und die Bewegungen sind elegant. Der Englische Setter verdient sich seine Sporen sowohl auf Ausstellungen wie auch bei neuen und eher puristischen Anhängern dieses Setters.Im England des 14. Jahrhunderts suchten Jäger einen Vorstehhund für die Federjagd, wobei zum damaligen Zeitpunkt von einem Setting Spaniel gesprochen wurde. Zwei Namen ist es insbesondere zu verdanken, dass sich die Zucht dieses Hundes so aktiv weiter entwickeln konnte: Edward Laverack (1800 bis 1877) gilt als der Vater des modernen Englischen Setters sowie Mr Richard Purcell Llewellin (1840 bis 1925), der sich auf die Leistungslinien spezialisiert hatte und nach welchem in angelsächsischen Ländern auch häufig vom Setter Llewellin gesprochen wird.

Wussten Sie?

„Belton“ ist der Fachbegriff für das getupfte bzw. gefleckte Fell, das für den Englischen Setter typisch ist. Der Name ist zurückzuführen auf das Dorf Belton in Northumberland. Dieser Begriff wurde in einem von Mr Edward Laverack über den Englischen Setter geschriebenen Buch geprägt. Als Züchter hat er einen bedeutenden Einfluss auf das Erscheinungsbild des heutigen Englischen Setters ausgeübt.

Physiognomie

Physiognomie
  • KOPF
  • KÖRPER
  • FARBEN
  • OHREN
  • RUTE
  • HAARKLEID

Der Kopf ist in seiner Form von Behang zu Behang oval und bietet erkennbar viel Raum für das Gehirn. Das Hinterhauptbein tritt deutlich hervor, der Stopp ist deutlich ausgeprägt.

Der Körper ist mäßig lang, der Rücken ist kurz und gerade, die Lenden sind breit, leicht gewölbt, kräftig und muskulös.

Schwarz und weiß (blue belton), orange und weiß (orange belton), zitronenfarben und weiß (lemon belton), leberbraun und weiß (liver belton) oder Tricolour (diese Dreifarbigkeit besteht aus „blue belton“ und tan oder „liver belton“ und tan).

Ohren von mittelmäßiger Länge, tief angesetzt, in schönen Falten dicht an der Wange anliegend. Die Spitze des Behangs ist samtartig, der obere Teil wird von feinem, seidigem Haar bedeckt.

Annähernd in Linie des Rückens angesetzt, ist die Rute mittellang, nicht tiefer als bis zu den Sprunggelenken reichend, weder gerollt noch knotig, leicht gebogen oder krummsäbelförmig. Dabei wird sie jedoch nicht erhoben getragen. Die Befederung oder Fahne hängt in langen Fransen nach unten.

Vom Hinterkopf in Höhe des Behangs beginnend verteilt sich das lange und seidige Haar über den ganzen Körper leicht gewellt, aber nicht gelockt.

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