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Mittelgroße Hunde - 11 bis 25 kg

Im Durchschnitt wiegen mittelgroße Hunde im Erwachsenenalter 11 bis 25 Kilogramm. Sie waren ursprünglich begeisterte Arbeitshunde und haben sich als Hüte-, Jagd- und Wachhunde in den Dienst des Menschen gestellt. Da mittelgroße Hunde meist besonders umgänglich und sozial verträglich sind, werden sie als Familienhunde geschätzt. In ihrem Inneren sind Collie, Cocker Spaniel, Beagle und Co. immer noch temperamentvolle Hunde, die nur zu gern Aufgaben erfüllen. Dies sollte bei der Entscheidung für einen Hund einer mittelgroßen Rasse berücksichtigt werden.

Besondere Eigenschaften

Belastung des Immunsystems

Das Immunsystem mittelgroßer Hunde wird in vielen Situationen hohen Belastungen ausgesetzt

Empfindliche Verdauung

Ruhig lebende, mittelgroße Hunde neigen zu Verstopfung und reagieren empfindlich auf Fütterungsfehler

Durchschnittliche Lebenserwartung

Mittelgroße Hunde erreichen häufig ein Alter von 14 oder 15 Jahren

Sportliche Betätigung

Mittelgroße Hunde eignen sich hervorragend für sportliche Betätigungen mit ihrem Besitzer wie Dog Dance" oder Agility"

 

 

Beliebte Produkte für mittelgroße Hunde

Beliebte mittelgroße Hunderassen

Mittelgroße Hunde: Größe, Charakter und Rassen

Früher zuverlässige Arbeitshunde, heute beliebte Alltagsbegleiter und Familienhunde – mittelgroße Hunderassen haben viele Anhänger auf der ganzen Welt. Sie haben es sogar an den englischen Königshof und ins Weiße Haus geschafft. Die Vierbeiner gelten als umgänglich und robust, in mancherlei Hinsicht sind sie aber auch anspruchsvoll. Für viele Rassen sind ausreichend Bewegung sowie Aufgaben, die sie fördern, sehr wichtig. Wer dies beachtet, gewinnt mit einem mittelgroßen Hund einen treuen Freund.

Wann ist ein Hund mittelgroß?

Hunde lassen sich je nach Größe in eine von fünf Gruppen einteilen:

  • mittelgroß

Die Einteilung erfolgt in der Regel nach der Größe, aber auch das Gewicht kann eine Rolle bei der Kategorisierung spielen. Hunderassen, die als mittelgroß gelten, haben eine Widerristhöhe von 40 bis 60 Zentimetern und wiegen zwischen 11 und 25 Kilogramm. Sie sind etwas später ausgewachsen als kleinere Hunde. Sie erreichen erst mit einem Jahr ihre endgültige Größe. Große Hunderassen wachsen am längsten, sie sind teilweise erst nach zwei Jahren ausgewachsen.
Zu den mittelgroßen Hunderassen zählen zum Beispiel:

Ideale Begleiter für aktive Menschen

Mittelgroße Hunde wie der Deutsche Pinscher oder der Australische Schäferhund sind für viele Halter der ideale Kompromiss: Sie sind robuster gebaut als ein kleiner Hund, haben aber nicht die Masse und Kraft eines großen Hundes. Werden sie gut erzogen, lassen sie sich in der Regel einfach führen und kontrollieren. Aufgrund ihrer kompakten Größe eignen sie sich auch für die Haltung in der Stadtwohnung. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man ihnen regelmäßig ausreichend Bewegung bietet.

Viele mittelgroße Hunderassen sind Arbeitshunde. Sie haben ursprünglich Schafe gehütet, Jäger bei der Jagd unterstützt oder Haus und Hof bewacht. Sie brauchen deshalb viel Beschäftigung und Bewegung. Aufgrund ihrer Größe und weil sie ein hohes Tempo mithalten können, sind sie bei Joggern und Radfahrern als Begleithunde beliebt. Mit der richtigen Vorbereitung stecken sie auch lange Läufe gut weg – anders als große, schwere Tiere, bei denen Gelenke und Bänder schnell überlastet werden. Insbesondere Hunde, die ursprünglich als Jagd- oder Hütehunde arbeiteten, eignen sich für passionierte Läufer und Radler. Dazu zählen Border Collies oder die ausdauernden Siberian Huskys.

Damit sich mittelgroße Hunde nicht langweilen, brauchen sie Beschäftigung und Aufmerksamkeit, lebhaften Hunden wie den Border Collies genügen die täglichen Spaziergänge oft nicht. Sie benötigen eine Aufgabe, um ausgeglichen und umgänglich zu bleiben. Aufgrund ihrer Größe und Intelligenz sind sie ideale Kandidaten für Hundesport, etwa Agility, Hundefrisbee oder Flyball. Die Tiere sind schnell und gelehrig und nehmen die ihnen gestellten Aufgaben mit Freude an. Die gemeinsame Aktivität fordert nicht nur den Hund, sondern stärkt auch die Bindung zwischen Mensch und Tier.

Gute Familienhunde: Mittelgroße Hunde und Kinder

Viele Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder mit einem Hund aufwachsen. Haustiere bereichern den Alltag und sind für die Entwicklung von Kindern vielerlei Hinsicht förderlich. Sie lehren Kinder, andere Lebewesen und ihre Bedürfnisse zu achten und Verantwortung zu übernehmen. Gut erzogene Vierbeiner sind treue Spielgefährten, die ihren Besitzern täglich einen Anreiz geben, sich an der frischen Luft zu bewegen.

Mittelgroße Familienhunde haben in der Regel ein freundliches Wesen. Dies kann gerade bei kleineren Kindern ein wichtiger Faktor sein, die noch unsicher in ihren Bewegungen sind. Obwohl sich mittelgroße Hunde für ein harmonisches Familienleben eignen, kommt den Besitzern eine verantwortungsvolle Aufgabe zu: Sie müssen das Verhalten ihres Nachwuchses im Auge behalten und gegebenenfalls den Hund vor den impulsiven Aktionen kleiner Kinder schützen.

Aufgrund ihres ausgeglichenen Wesens eignen sich viele mittelgroße Hunderassen wie Pudel oder Englischer Cocker Spaniel als Familienhunde. Auch der Beagle erfreucht sich großer Beliebtheit bei Familien. Mit seiner ausgesprochen freundlichen Art versteht er sich gut mit anderen Vierbeinern und Menschen. Als Wachhund eignet er sich allerdings kaum; sein Gebell ist in der Regel freundlich gemeint. Außerdem sollte er nicht längere Zeit alleine bleiben. Möglichkeiten zur Betreuung beispielsweise während der Arbeitszeit sollten daher vor der Anschaffung geklärt werden. Darüber hinaus können auch Mischlinge und andere mittelgroße Hunde zuverlässige Familienmitglieder sein. Wichtiger als die Abstammung sind gutes Sozialverhalten und eine liebevolle Erziehung.

Lebenserwartung und Gesundheit

Die Lebenserwartung einer Hunderasse hängt eng mit ihrer Größe zusammen. Kleine Hunde haben mit bis zu 20 Jahren die höchste Lebenserwartung, große Hunde werden dagegen im Durchschnitt nur 11 Jahre alt. Mittelgroße Hunderassen leben im Durchschnitt 11 bis 14 Jahre. Viele Hunderassen neigen dazu, bestimmte Krankheiten und körperliche Beschwerden zu entwickeln, die mit ihrer Größe zusammenhängen. Dazu gehören Knie- und Hüftbeschwerden bei kleinen Rassen oder Probleme mit Ellbogen, Hüftgelenk oder Bandscheibe bei sehr großen Tieren. Der Körperbau von mittelgroßen Hunden ist in dieser Hinsicht zäher und weniger anfällig. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie vor Erkrankungen gefeit sind. Auch bei mittelgroßen Hunden gibt es bestimmte Krankheiten, die vermehrt auftreten können. Bei kurzköpfigen Hunden wie der Französischen oder Englischen Bulldogge ist beispielsweise das Risiko für Atemwegserkrankungen erhöht.

Hundehalter sollten sich vor dem Kauf eines mittelgroßen Hundes darüber informieren, ob die jeweilige Rasse zu speziellen Erkrankungen neigt. Regelmäßige Check-ups beim Tierarzt sollten außerdem selbstverständlich sein. Eine auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Nahrung trägt ebenfalls zur Gesundheit der Hunde bei. ROYAL CANIN bietet daher verschiedene Hundenahrungen an, die auf Alter, Rasse und Größe der Tiere abgestimmt sind und die deren Gesundheit unterstützen.

Die „Medium“-Nahrungen von ROYAL CANIN sind auf den Bedürfnisse von mittelgroßen Hunderassen abgestimmt. Für Rassen mit besonderen Anforderungen gibt es darüber hinaus spezielle Rassenahrungen, die sich beispielsweise im Kaloriengehalt oder der Zusammensetzung der Nährstoffe unterscheiden.

Bekannte Vertreter der mittelgroßen Rassen

Es existieren zahlreiche mittelgroße Hunderassen, die außer ihrer Größe allerdings oft wenig gemeinsam haben. Es gibt sie sowohl als kurz- als auch als langhaarige Tiere mit unterschiedlichem Körperbau und Charakter. Zu den mittelgroßen Hunden zählen bekannte Rassen wie der Beagle, die Englische Bulldogge oder der Irische Setter. Aus dem asiatischen Raum stammen der wuschelige Chow-Chow mit der blauen Zunge und der Shar-Pei mit seinen Falten. Weniger bekannt sind der Australian Stumpy Tail Cattle Dog mit der charakteristisch kurzen Rute und der Kerry Blue Terrier mit seinem auffälligen Kinnbart. Der mexikanische Nackthund schließlich ist eine der ältesten und seltensten Hunderassen der Welt. Sie soll über 3.500 Jahre alt sein und wird auch Xoloitzcuintle genannt, zu Deutsch: „der Hund des aztekischen Gottes Xolotl“.

Unter den mittelgroßen Rassen gibt es einige, die auch für Allergiker geeignet sind. Sie verlieren wenig Haare und lösen deshalb bei den Betroffenen kaum allergische Reaktionen aus. Als "hypoallergen" gelten zum Beispiel der Pudel oder der Schnauzer, aber auch der Portugiesische Wasserhund. Der ehemalige amerikanische Präsident Barack Obama hielt während seiner Amtszeit zwei Portugiesische Wasserhunde namens Bo und Sunny als „First Dogs“ im Weißen Haus, weil seine Tochter Malia eine Hundehaarallergie hat. Auch bei einem anderen Staatsoberhaupt sind mittelgroße Hunde beliebt: Queen Elizabeth II. hält seit ihrer frühen Kindheit Welsh Corgi Pembrokes. Sie besaß seit ihrer Krönung mehr als 30 der liebenswerten und intelligenten Tiere, die ursprünglich als Schäferhunde eingesetzt wurden.

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