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Vorsorge

Nicht umsonst heißt es „Vorsorge ist besser als Nachsorge“. Warum? Die Erkrankung ist tückisch, da sie erst „versteckt“, d.h. unbemerkt beginnt. Für die Prognose ist es jedoch entscheidend erste Anzeichen rechtzeitig zu erkennen, also Vorsorge zu leisten und so die Lebenserwartung positiv zu beeinflussen. Nicht nur im Bezug auf die Nierengesundheit ist Vorsorge entscheidend, sondern auch ganz allgemein zur Gesunderhaltung Ihres Tieres.  

 

 

Wesentliche Aspekte einer umfassenden Vorsorge sind:

  • Regelmäßige Untersuchungen beim Tierarzt 
  • Regelmäßige Entwurmungen und Impfungen
  • Optimale Haltung und Beschäftigung
  • Mindestens einmal jährlich
  • Bei älteren Tieren (kleine Hunde ab dem 7. Lebensjahr, bei größeren Hunden ab dem 5./6. Lebensjahr) sollte gleichzeitig eine Blutuntersuchung mit Bestimmung u. a. der Nierenparameter erfolgen. Wenn möglich, lassen Sie die Blutuntersuchung schon in jüngerem Alter Ihres geliebten Hundes vornehmen, um auf diesem Wege Referenzwerte des gesunden Tieres zu erhalten. So haben Sie bei der Kontrolle Ihres älteren Tieres „spezifische“, laborunabhängige Referenzwerte.
  • Insbesondere die Impfung gegen Leptospirose ist hier von entscheidender Bedeutung.  
  • Hunde sind ganz speziell. Allein aufgrund ihrer rassebedingten Eigenschaften brauchen sie unterschiedlich viel Bewegung und auch mentale Herausforderungen. Überprüfen Sie einmal genau: Was braucht mein Hund? Werde ich ihm und seinen Ansprüchen eigentlich gerecht? Was könnte ich verbessern, um seine Umgebung so optimal wie möglich zu gestalten? Bedenken Sie dabei immer: Ein Hund, der sich wohlfühlt, ist auch gesund. 

 

Optimale Fütterung

Diese ist ein unterschätztes Element im Hinblick auf die Gesunderhaltung Ihrer Samtpfote, denn Krankheiten kann so wirksam vorgebeugt werden. Achten Sie bei der Auswahl der Hundennahrung insbesondere auf nachfolgende Aspekte:

  • Hohe Qualität: Kennzeichen hierfür ist ein „wohlgeformter“ Kot des Hundes und schönes Fell.
  • Gute Akzeptanz
  • An das Gebiss angepasste Kroketten, wenn Trockennahrung gefüttert wird. So hat man einen Einfluss auf die Zahngesundheit und verhindert, dass das Tier zu hastig frisst.
  • Unterstützung der Verdauung: Sind Zutaten enthalten, um die Verdauung des Tieres optimal zu unterstützen?
  • Passen Sie die Nahrung immer an das Alter, die Haltung und an Besonderheiten des Hundes an. Fachberater im Markt oder Ihr Praxisteam helfen Ihnen sicher gerne bei der Auswahl.
  • Denken Sie immer daran: Eine falsche, nicht angepasste Ernährung begünstigt das Auftreten von Erkrankungen – auch das einer Chronischen Niereninsuffizienz. Dieser Aspekt ist insbesondere bei älteren Hunden zu beachten, bei denen die Nierenfunktion altersbedingt reduziert ist. Hier muss die Fütterung die Nieren „entlasten“, um ihre Funktion möglichst lange aufrecht zu erhalten. Um die Niere im Alter zu schonen, ist insbesondere ein reduzierter Phosphorgehalt in der Nahrung entscheidend.