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Bewertungssystem für Hundekot

In der Werbung wird oft viel versprochen und bezüglich des Futters für Ihren Hund haben Sie sich gewiss schon oft gefragt: Woran erkenne ich als Laie ein qualitativ hochwertiges Hundefutter. Was bedeutet z.B. "eine hohe Verdaulichkeit" ganz konkret? 

Füttern Sie eine Nahrung ausschließlich und über einen längeren Zeitraum, können Sie gewiss ganz unproblematisch die Fellqualität, die Agilität, Gewichtszu- bzw. abnahme u.v.a.m. beurteilen. 

Was Sie aber ganz unmittelbar beurteilen können ist die Menge und die Festigkeit des abgesetzten Kotes. Um Ihnen einen Anhaltspunkt zu geben schauen Sie sich doch mal die folgende Schautafel an. Lässt sich der Kot Ihres Tieres in die Kategorie 4 einordnen und handelt es sich um eine geringe* Menge, dann können Sie das verabreichte Futter getrost dauerhaft füttern. Füttern Sie zeitweise eine Faser reiche Reduktionsdiät, dürfen es auch mal größere Haufen sein. 

*im Vergleich zweier verschiedener Futtermittel

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Mögliche Ursachen für Verdauungsbeschwerden 

Es gibt zahlreiche Ursachen, die Verdauungsprobleme auslösen können. In mehr als 80% aller Fälle besteht allerdings ein Zusammenhang mit der Ernährung, wie falsche Nahrung oder Fütterungsfehler. Zu den häufigsten Ursachen zählen vor allem:

  • Auswahl einer schlecht verdaulichen Nahrung
    In dieser Nahrung sind die Nährstoffe schwerer zu verwerten und in der Regel nicht so gut verträglich. Es besteht Durchfallgefahr.
  • Zufütterung
    Im Zusammenhang mit einer bereits ausgewogenen Nahrung kann diese die empfindliche Verdauung erheblich stören.
  • Zu große Nahrungsmengen
    Abwiegen ist wichtig, um eine Überfütterung zu vermeiden. Zu große Mengen überfordern den Verdauungstrakt.
  • Lagerungsfehler
    Trockennahrung sollte trocken, kühl und ohne direkte Sonneneinstrahlung gelagert werden. Dies ist wichtig, um die Qualität und Frische der Nahrung zu erhalten und Verdauungsproblemen vorzubeugen.
  • Zu schnelle Nahrungsumstellung
    Für eine Nahrungsumstellung sollte mindestens ein Zeitraum von einer Woche in Anspruch genommen werden.
  • Mischen verschiedener Nahrungen
    Werden verschiedene, bereits für sich allein genommen ausgewogene Nahrungen gemischt, so kann diesVerdauungsprobleme begünstigen.
  • Wurmbefall
    Überprüfen Sie, ob Ihr Hund regelmäßig entwurmt wurde.
  • Stress
    Verdauungsprobleme können auch durch Stresssituationen ausgelöst werden (z. B.Ausstellung, Reise, Umzug).

Grundsätzlich gilt: Können Erkrankungen als Ursache für Verdauungsprobleme ausgeschlossen werden, so muss oberstes Ziel die Optimierung der Ernährung sein.

Symptome von Verdauungsproblemen

Mögliche Symptome von Verdauungsbeschwerden sind Durchfall und /oder Erbrechen. Beides schränkt die Nährstoffverwertung ein und kann in der Folge zu

  • schlechtem Allgemeinbefinden,
  • Hautproblemen,
  • Teilnahmslosigkeit,
  • Gewichtsverlust,
  • Leistungsabfall

führen. 

Bei länger anhaltenden Verdauungsproblemen, besonders wenn die Ursachen ungeklärt sind, sollten Sie Ihren Tierarzt kontaktieren.