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Impfungen

Hunde sind von einer Reihe von Infektionskrankheiten bedroht, zu ihnen gehören Staupe, Leptospirose, Hepatitis contagiosa canis sowie Parvovirose. Gegen diese Erkrankungen werden Welpen geimpft, das erste Mal im Alter von sieben bis acht Wochen, also noch beim Züchter. Für einen ausreichenden Impfschutz muss die erste Impfung nach vier Wochen wiederholt werden. Diesen Termin müssen Sie wahrnehmen. 
Im Alter von 12 Wochen wird Ihr Hund dann auch gegen Tollwut geimpft. Diese Impfung wird jährlich zusammen mit anderen Impfungen wiederholt.

Schutzimpfungen

Die Impfung von Hunden gegen gefährliche Infektionskrankheiten ist ohne Alternativen. Welpen sollten erstmalig geimpft werden, wenn einerseits der Schutz durch die maternalen Antikörper beim Welpen nicht mehr ausreicht, andererseits das Immunsystem eine Impfung nicht mehr blockiert. 


Wiederholungsimpfungen sollen sicherstellen, dass die Immunität nicht nur des einzelnen Tiers, sondern aller Hunde eines Landes erzeugt und aufrechterhalten wird. Dies dient dann wiederum dem Schutz der einzelnen Tiere. 

Gegen welche Infektionskrankheiten soll geimpft werden? 

Tollwut

Viruserkrankung, die das zentrale Nervensystem des Hundes angreift. Eine Tollwutschutzimpfung ist bei Reisen ins Ausland Pflicht. 

Staupe

Viruserkrankung, die über die Luftwege übertragen wird, wenn ein Hund Kontakt zu einem infizierten Tier hat. Atem- und Verdauungssystem sowie Augen, Gehirn und Haut können geschädigt werden. Für Welpen lebensgefährlich. 

HCC (Hepatitis contagiosa canis)

Diese ansteckende Leberentzündung wird durch ein sehr widerstandsfähiges Virus durch Kontakt mit Speichel, Urin oder Kot eines infizierten Tiers übertragen. Bei Welpen verläuft die Erkrankung besonders heftig und kann zum Tod führen. 

Parvovirose

Das Virus kann sehr lange in der Umwelt überleben. Durch Viruskontakt kommt es zur Ansteckung eines gesunden Tiers, vor allem von Welpen und ungeimpften Tieren. Parvovirose führt meist zu einer Entzündung der Darmschleimhaut und Austrocknung des Welpen. 

Leptospirose

Je nach Bakterienstamm führen Leptospiren, die auch beim Menschen ernsthafte Erkrankungen auslösen können, zu Schädigungen der Leber oder der Niere. 

Bei Züchtern, Hundesportlern, in Hundeschulen und Pensionen können weitere Impfungen gegen folgende Erkrankungen empfehlenswert sein: Zwingerhusten, Borreliose, Herpes.

Grundimmunisierung 

Von größter Wichtigkeit ist eine ausreichende Grundimmunisierung der Jungtiere. Die Empfehlung hierzu von Herrn Prof. Dr. Uwe Truyen (Leipzig) und Herrn Prof. Hans Wunderlich (Bestensee) finden Sie in unten stehender Tabelle.