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Gesunde Ernährung im Krankheitsfall

Grundbegriffe einer palliativen Ernährungslehre

Beim Hund hängt, ebenso wie beim Menschen, die organische Gesundheit sowie das Wohlbefinden wesentlich von seiner Ernährung ab. Sie ist wichtig für die Erhaltung der körperlichen Verfassung und Widerstandskraft gegenüber Umwelteinflüssen. Das Vermeiden von Mangel oder Überschuss (quantitativ und qualitativ) ist daher notwendiges und wirksames Mittel, viele Krankheiten zu verhindern. Die Rolle der Ernährung beschränkt sich daher nicht allein darauf, ein harmonisches Wachstum der Welpen zu sichern oder ganz allgemein die Entwicklung und Erhaltung des Hundes zu ermöglichen; die Erstellung eines angemessenen Ernährungsplans im Falle einer chronischen Erkrankung oder nach einem Unfall kann sowohl die klinische Entwicklung verzögern als auch ihre Behandlung effizienter machen. Daher spielt die Ernährung zweifellos bei jeder sanften Heilung eine wichtige Rolle, die allzu oft und von zu vielen übersehen wird.

Untergewicht

Stützt man sich auf vorhandene wissenschaftliche Untersuchungen, so leiden lediglich 2 bis 3% des gesamten Hundebestandes an Untergewicht, es handelt sich somit um eine eher seltene Erkrankung. Sie kann verschiedene Ursachen haben:

  • Mangelernährung, der Hund erhält unzureichende, unappetitliche, unverdauliche Nahrung, bzw. solche von sehr schlechter Qualität.
  • Anorexie(völlige Appetitlosigkeit), eventuell als Begleiterscheinung einer Krankheit (Fieber, Schmerzen, Krebs) oder einer psychischen Verhaltensstörung (Hypernervosität, Verunsicherung, Melancholie).
  • Hypermetabolismus, der Hund befindet sich in einer kritischen Situation wie etwa durch ein schweres Trauma oder nach einer großen Operation.
  • Gewichtsverlust trotz übermäßigem Appetit, was mit schwerem parasitärem Befall zusammenhängen kann oder auch mangelhafter Absorption (Pankreasinsuffizienz, chronische Darmentzündung).

Mit einem Hund, der stark abmagert, sollte man zuallererst den Tierarzt aufzusuchen und die Ursache des Gewichtsverlusts feststellen lassen. Ist dies geschehen, folgt der Hundebesitzer einem Plan zur "Gewichtszunahme". Dabei wird der Tierarzt eine besonders schmackhafte, hochverdauliche Nahrung auswählen, die dem Hund hilft, ein adäquates Gewicht zu erlangen.

Deshalb wird die Nahrung einen hohem Energie- sowie Proteingehalt aufweisen. Der Gehalt von Zellulose (Ballaststoffe im Gemüse) wird eingeschränkt, ein Übermaß an Mineralstoffen ist zu vermeiden. In der Praxis wäre es ideal, ein leicht verdauliches trockenes Alleinfutter konzipiert für Stresssituationen zu verwenden, das 35% der Proteine und ca. 25% der Fettstoffe enthält.

Im Extremfall ist es auch möglich, den Hund mit Hilfe einer speziellen Flüssignahrung zu füttern, wie man sie beim Tierarzt bekommt. Dieser kann notfalls auch eine Sonde in die Speiseröhre einführen.

 

Fettsucht

Unter Fettsucht versteht man übermäßige Körperfülle, die einer Überschreitung des Normalgewichts erwachsener Hunde um 15% und mehr entspricht.

Bei Untersuchungen stellte man fest, dass 25-35% der Hunde übergewichtig sind, eine Krankheit, an der nicht selten auch das Herrchen oder Frauchen leidet: Tatsächlich besteht gegenüber der Fettsucht häufig notorisches Unverständnis der Hundebesitzer, die das Problem der Fettleibigkeit mit Ausdrücken beschönigen wie "einige überschüssige Pfunde, die schaden dem Tier nicht", etwa nach dem Motto: "Besser den Neid wecken als Mitleid". Tatsache ist, dass es sich bei der Fettsucht um eine echte Krankheit handelt, die umso mehr Besorgnis erregt als sie:

  • andere Erkrankungen verursacht oder verschlimmert (Diabetes, Herz-Lungen-Insuffizienzen),
  • die Risiken bei einem chirurgischen Eingriff erhöht (die Anästhesie ist bei einem übergewichtigen Hund schwieriger und gefährlicher),
  • häufig zu Ernährungsmängeln führt,
  • schwere Störungen des Bewegungsapparates nach sich zieht (Arthrose, Bandscheibenvorfall),
  • die Fruchtbarkeit vermindert (geringere Libido sowie reduzierte Qualität des Spermas beim Männchen),
  • ernste Hautprobleme verursacht.

Wie entsteht Fettsucht?

Bei einem Hund liegt die Hauptursache für die Fettsucht sicherlich in einer Nahrungs- und damit Energieaufnahme, die den tatsächlichen Bedarf übersteigt. Die Krankheit entwickelt sich in zwei Phasen:

  • In der dynamischen Anfangsphase ist die Zufuhr von Energiestoffen exzessiv und das Tier nimmt zu.
  • In der zweiten Phase, der statischen oder stabilisierenden, reduziert der Hund von sich aus die Nahrungsaufnahme und sein Gewicht bleibt konstant (es heißt "der Fettsüchtige isst weniger").

Unter den relevanten Ursachen der Fettsucht überwiegt mit Sicherheit die falsche Ernährung, häufig verbunden mit Bewegungsmangel, besonders in städtischer Umgebung. Dennoch sind einige Rassen genetisch vorbelastet, etwa der Cocker Spaniel, der Labrador und der Collie. In diesen Fällen ist die Ernährung des Welpen während der Wachstumsphase besonders wichtig. Vorbeugung gegen Übergewicht beginnt im Welpenalter. In dieser Phase wird nämlich die Anzahl der Fettzellen und deren Dehnungsvermögen festgelegt. Beim ausgewachsenen Tier kann die Anzahl dieser Fettzellen nicht mehr reduziert werden.

Verantwortungsvolle Welpenhalter führen deshalb eine Wachstumskurve und kontrollieren regelmäßig das Gewicht ihre Hundes um Vorbeuge zu leisten.

Man sollte man dem heranwachsenden Welpen statt Appetit anregender Mahlzeiten gut ausgewogenes trockenes Fertigfutter geben.

Darüber hinaus hat die Förderung der Gefräßigkeit eines Hundes, indem man ihn mit Süßigkeiten und Keksen voll stopft, wesentlichen Anteil an der Entwicklung der Fettsucht. Schließlich ist die Fettsucht auch häufig mit schweren Drüsenkrankheiten verbunden (Schilddrüsenunterfunktion, Cushing-Syndrom, etc.), oder sie ist eine ihrer Folgen. Daher sollte man, wenn ein Hund zu dick wird, den allgemeinen Gesundheitszustand überprüfen lassen.

Was tun bei Fettsucht?

Sobald die Diagnose gestellt und das Ausmaß der Fettsucht beim Hund geklärt ist, hängt der Erfolg der diätetischen Behandlung zur Gewichtsreduktion grundlegend von der Einsicht und Konsequenz des Hundehalters ab, den verordneten Fütterungsplan einzuhalten. Notwendig ist es daher:

  • die Gewichtskurve des Hundes wöchentlich durch Wiegen zu verfolgen, um die vom Arzt verordnete Gewichtsreduktion zu überwachen,
  • die Zufütterung von allen Leckereien unbedingt zu unterlassen, vorzugsweise könnte man sie etwa, wenn der Hund zu sehr bettelt, durch Apfelschalen ersetzen,
  • die zu verabreichende Nahrungsmenge herabzusetzen, etwa bis auf 60% vom Energiebedarf des idealgewichtigen Hundes,
  • den Fettgehalt der Portion zu verringern,
  • das Futter langsam mit Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen anzureichern.

Die tägliche Nahrungsmenge zu reduzieren kann für den Hund zu einem Problem werden, er sieht es nämlich ungern, wenn das Volumen seiner Mahlzeiten kleiner wird. Ziel einer gut abgestimmten Ernährung wird also sein, das Volumen des Futters beizubehalten und die wichtigen Nährstoffe zu konzentrieren. Die beste Lösung besteht wiederum in einem speziellen Alleinfutter, das den spezifischen Bedarf deckt (ideal ist ein diätetisches, kalorienreduziertes Alleinfutter, trocken oder zum Quellen mit Wasser, das bei den meisten Tierärzten erhältlich ist). Wer das Futter für seinen Hund lieber selbst zubereitet, kann sich auch an einem Diätplan orientieren.

Hält man die vorgeschriebenen Mengen ein, ist eine monatliche Gewichtsabnahme von jeweils 4 bis 5% des Körpergewichts denkbar, wobei dem Hund zusehends auch Gesundheit, Vitalität und die Hoffnung auf ein längeres Leben zurückgeben wird.

 

Diabetes

Der Diabetes, auch "Zuckerkrankheit", ist gekennzeichnet durch einen Anstieg der Glukosekonzentration ("Zucker") im Blut und im Urin des Hundes. Klinische Anzeichen des Diabetes beim Hund sind deutlich erhöhtes Trinkbedürfnis, vermehrtes Harnvolumen, großer Appetit sowie manchmal grauer Star. Bei fortschreitender Krankheit magert der Hund stark ab und der Urin entwickelt einen charakteristischen Geruch nach sauren Äpfeln. Wenn der Hund nicht behandelt wird, führt die Krankheit zum Koma und schließlich zum Tod. Eine einfache Untersuchung von Blut und Harn ermöglicht die Diagnose dieser Krankheit.

Diabetes hat kann sowohl genetische Ursachen haben wie auch auf eine Erkrankung zurückgehen. Der Diabetes besteht grundsätzlich in einer Verminderung der Insulinsekretion (blutzuckersenkendes Hormon) durch die Bauchspeicheldrüse. Bekannt ist auch eine juvenile Form des Diabetes, für die gewisse Rassen (Pinscher, Deutscher Schäferhund, Pudel) prädisponiert sind. Diese Form repräsentiert nicht mehr als 1 bis 2% aller Diabetesfälle, die üblicherweise bei ausgewachsenen Hunden auftreten. Beeinflusst wird diese schwerwiegende chronische Erkrankung auch durch folgende Umstände:

  • Rasse (Deutscher Schäferhund, Collie, Pekinese, Boxer),
  • Alter (Auftreten zwischen 6. und 13. Lebensjahr),
  • Geschlecht (von Diabetes sind doppelt so viele Hündinnen betroffen wie Rüden),
  • Übergewicht.

Ohne näher auf die komplexen Details einer medizinischen Klassifikation einzugehen, sei darauf hingewiesen, dass man bei Hunden zwei häufige Arten von Diabetes unterscheidet, wobei sich die zweite Art übrigens aus der ersten entwickelt: man spricht von einem nicht insulinabhängigen Diabetes (wobei man mit Ernährungsumstellung gegen die Krankheit vorgeht) und einem insulinabhängigen Diabetes (in diesem Fall braucht das Tier ein- bis mehrmals täglich eine Insulininjektion, der Ernährungsplan und besonders die Futterzeiten werden auf den jeweiligen Modus abgestimmt).

Im leichtesten Fall (Ernährungsplan ohne medizinische Therapie) des insulinabhängigen Diabetes reicht ein traditioneller Futterplan ohne übermäßiges Fett völlig aus. Mit Erfolg lässt sich ein leicht verdauliche Nahrung zum Quellen mit Wasser oder auch trockene Vollnahrung verabreichen, die am besten die rechtzeitige Absorption von Kohlenhydraten erlaubt. Die Gabe von schnellwirkendem Zucker (Saccharose) ist untersagt. Die vom Tierarzt angegebenen Futterzeiten müssen unbedingt eingehalten werden, sie hängen vom Typ des verabreichten Insulins ab. Ebenso wenig darf der Ernährungsplan abgeändert werden, sobald der Diabetes stabilisiert ist.

Beim insulinunabhängigen Diabetes behält der Hund eine gewisse Fähigkeit, seinen Zuckerhaushalt zu regulieren und deshalb ist es wichtig, den Zuckerspiegel nach der Mahlzeit so wenig wie möglich ansteigen zu lassen. So wird die Bauchspeicheldrüse entlastet und muss keine großen Mengen Insulin produzieren. Zu diesem Zweck kann man entweder zu einem kalorienarmen Diätfutter greifen, trocken oder halbfeucht, oder eine Futterration folgendermaßen zusammenstellen:

  • leicht verdauliche, langsam wirkende Kohlenhydrate (Reiskuchen)
  • Proteine von höchster Qualität (mageres, weißes oder rotes Fleisch)
  • pflanzliche Ballaststoffe (Salat, grüne Bohnen, Kleie, man vermeide Karotten, da sie zu viel Zucker enthalten).

Idealerweise wird man in diesem Fall die tägliche Futterration auf drei bis vier kleine Mahlzeiten verteilen, um schließlich den sogenannten "postprandialen hyperglykämischen Spitzenwert", also den nach einer Mahlzeit zu beobachtenden Zuckeranstieg, zu begrenzen.

 

Beispiel einer Futterration für den zuckerkranken Hund

Pro 1 kg Futter

 

  • Weißes Fleisch oder Leber : 250 g
  • Gekochter Reis : 250 g
  • Grünes Gemüse: 420 g
  • Weizenkleie: 50 g
  • Sonnenblumenöl: 10 g
  • Spezielle Ergänzung für Diabetes: 20 g


Zugabe nur in Form von energie- und zuckerarmen Leckerbissen (Apfelscheiben, Karottenstücke).

 

Durchfall

Bei Durchfallerkrankungen, die z.B. durch Parasitenbefall oder Viruserkrankungen bedingt sind, kann die Ernährung eine sehr sinnvolle Begleittherapie sein.

Die Ernährung kann auch Durchfall auslösen, wenn:

  • man von heute auf morgen, also ohne Einhaltung einer einwöchigen Übergangsphase, die Ernährung

des Hundes umstellt;

  • die Futtermenge zu groß ist, sodass die Verdauungskapazität des Hundes überfordert ist;
  • das Futter zuviel schwer verdauliche Kohlenhydrate enthält, was zu säuerlich riechendem Durchfall führt. Das kommt bei manchen Hunden vor, die keine Milch vertragen oder nicht mehr gewohnt sind, oder auch wenn Reis oder Nudeln, die Stärke enthalten, nicht ausreichend gekocht sind. Anfällig dafür sind vor allem Hunderassen, die ihren wölfischen Vorfahren noch nahe stehen (Nordische Hunde, Deutscher Schäferhund);
  • das Futter reich an schwer verdaulichen Proteinen ist (aufgewärmtes Fleisch oder solches von schlechter Qualität, Sehnen, Faszien, rohe Samen), die im Dick-darm zu gären beginnen und dadurch die Bildung von giftigen Stoffen anregen, was zu Durchfall mit fauligem Geruch führt.

Andererseits kann die Ernährung ebenso vorbeugend gegen Durchfall oder sogar therapeutisch wirken, wenn sie gut ausgewogen ist. So sind bei akutem Durchfall folgende Maßnahmen zu treffen:

  • Trinkkur über einen Tag (keine feste Nahrung, nur trinken), um möglicher Dehydratation vorzubeugen und den Darm zu entlasten;
  • Portionieren des Futters nach Beendigung der Diät (in möglichst kleine Rationen, damit sich die Verdauung ohne Neubelastungen wieder regenerieren kann)
  • Fütterung von besonders leicht verdaulicher und hochwertiger Nahrung.

Chronische Diarrhöe (über mehrere Wochen) ist schwieriger zu behandeln, da die Ernährungsanpas-sung je nach Fall anders aussehen wird: Ein im Dünndarm entstandener Durchfall wird sich leichter durch Fütterung einer besonders leicht verdaulichen Kost beheben lassen, während im Dickdarm verursachter Durchfall durch Beigabe größerer Mengen von Zellulosefasern und deren reinigender Wirkung behandelt werden kann. Hier hilft das Wissen und die Kunst des "tierärztlichen Ernährungsspezialisten", der die chronische Diarrhöe mittels einer diätetischen Therapie heilen kann.

 

Harnwegserkrankungen

Die chronischen Niereninsuffizienzen, die häufig im Alter auftreten, wurden bereits an anderer Stelle dieses Buches beschrieben, daher wollen wir uns hier noch kurz mit Urolithiasis oder auch Harnsteinen beschäftigen. Diese Steine bestehen aus Harnkristallen, die sich in der Blase bilden und ablagern, wo sie einen Verschluss verursachen können. Häufiger steht die Ursache jedoch in Zusammenhang mit einer Blasenentzündung (Zystitis): sie führt etwa dazu, dass sich die Hündin alle zehn Meter hinhockt, um ein paar Tröpfchen zu verlieren bzw. der Rüde während des Spaziergangs ständig sein Bein hebt und vergeblich versucht zu urinieren. In der Wohnung findet man ohne Grund häufig Tröpfchen von Urin, nicht selten mit Blut vermischt. Derzeit schätzt man, dass über 21% der dem Tierarzt vorgestellten Hunde von diesem Leiden betroffen sind, wobei gewisse Rassen häufiger vorgestellt werden: Chihuahua, Yorkshire Terrier, Pudel, Teckel und der Dalmatiner. Letztere Rasse ist genetisch für bestimmte Steinarten anfällig. Diesem Leiden könnte man relativ einfach mit Hilfe einer speziellen Diät begegnen, wenn es beim Hund lediglich ein und denselben Steintyp gäbe. Das ist aber leider nicht der Fall.

Struvitsteine (Magnesium-Ammonium-Phosphat), andere aus Oxalaten, Uraten (beim Dalmatiner), Cystinen (beim Teckel), Silikate, Carbonate u.a.m. sind mögliche Krankheitsursachen und verlangen daher eine genaue tierärztliche Diagnose mit einer Analyse des Steintyps, bevor die Behandlung mit einer spezifischen Diät kombiniert werden kann. In all diesen Fäl-len ist das Ziel, in der Nahrung jene Stoffe zu reduzieren, die zur Steinbildung beitragen (etwa weniger Magnesium im Fall von Struvitsteinen). Ebenso ist es nötig, in der Blase bestimmte pH-Werte des Urins zu generieren und dadurch die Steinbildung zu verhindern. So wird man bei Struvitsteinen versuchen den Harn anzusäuern, bei Cystinkristallen oder Oxalaten hingegen wird man ihn alkalisieren.

Für den Hundehalter ist daher eine genaue Diagnose durch Laboruntersuchungen Grundvoraussetzung, bevor er gemeinsam mit dem Tierarzt und anhand der Untersuchungsergebnisse einen zielführenden Ernährungsplan umsetzen kann.

 

Beispiel einer ausgewogenen Ernährung bei chronischer Niereninsuffizienz

Pro 1kg Nahrung


Weißes Fleisch: 250 g

Karotten : 300 g

Tapiokastärke : 380 g

Sonnenblumenöl : 65 g

Lebertran : 5 g


Mineral- und Vitaminergänzung


Trockene vollwertige Alleinfuttermittel oder weiche Futtermittel mit niedrigem Protein- und Phosphorgehalt, die eine langfristige medizinische Überwachung der Niereninsuffizienz erlauben, sind ebenso beim Tierarzt erhältlich.

Wichtige vererbbare sowie angeborene Krankheiten

"Ausgehend..." Enzyklopädie Seite 610 sowie die Tabellen/Glossar auf Seite 610-613...