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Herzerkrankungen beim Hund!

Abgesehen von angeborenen Herzmissbildungen treten Herzerkrankungen eher bei älteren Hunden auf. Zunehmende Verschlechterung kann oft zum Tod führen. Hier sollen nur die häufigsten Erkrankungsformen aufgeführt werden.

Die Myokardiopathie durch Herzkammererweiterung

Die Myokardioyopathien sind Erkrankungen des Myokards (Herzmuskel), deren Ursachen oft unbekannt sind. Gekennzeichnet ist die Kardiomyopathie durch eine Erweiterung der Herzkammern bei gleichzeitiger Verminderung der Herzkontraktion, wodurch sich der Blutausstoß reduziert. Diese Erkrankung tritt vor allem bei erwachsenen größeren Hunden auf, besonders bei Dobermann, Boxer und Cocker-Spaniel.

Hauptsymptome

Bei relativ jungen Hunden (etwa 5jährig) können sie sich rasch entwickeln. Verdacht auf Erkrankung bei immer stärker werdendem Husten, vor allem während der Nachtstunden sowie Problemen beim Atmen (die Atemfrequenz ist erhöht und unregelmäßig, die Atembewegungen im Brustraum verlaufen asynchron zu denen im Abdomen), Blausucht (Blaufärbung der Zunge) sowie Gewichtsverlust.

Was ist zu tun? 

Die hier beschriebenen Anzeichen sind ernst zu nehmen und machen in jedem Fall eine Behandlung durch den Tierarzt erforderlich. Bis dahin braucht der Hund unbedingt Ruhe, er sollte beim Ausgehen an der Leine geführt werden und nicht frei laufen.

Mitralklappeninsuffizienz

Diese Erkrankung gehört zu den Herzinsuffizienzen die linke Vorkammer. Diese Herzschwäche erklärt sich aus einer Verminderung der Herzpumpenfunktion, die schwerwiegende Nebenwirkungen hervorruft. Bei der Mitralklappeninsuffizienz ist die Mitralklappe zwischen der linken Vorkammer und der linken Herzkammer geschädigt.

Hauptsymptome

Durch Zurückfließen von Blut in die linke Vorkammer entwickelt sich ein Lungenödem. Je nach dessen Größe entsteht dadurch ein zunächst leichter und in der Folge immer stärkerer Husten, vor allem während der Nachtstunden, deutliche Atembeschwerden, zunächst bei Anstrengung, dann spontan auftretend, schwere Erstickungsanfälle, die auf ein akutes Lungenödem hinweisen, Zyanose bei Anstrengung, sowie - im schlimmsten Fall - Kollaps.

Was ist zu tun? 

Je nach Erkrankungsgrad sollte man den Auslauf des Hundes einschränken und gegebenenfalls auf das hygienisch notwendige Minimum reduzieren. Wird die Erkrankung im Frühstadium diagnostiziert, kann durch tierärztliche Behandlung das Fortschreiten der Krankheit verzögert werden.