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Atemwegserkrankungen beim Hund

Die am häufigsten auftretenden Atemwegserkrankungen beim Hund im Überblick:

Die Bronchopneumie

Dabei handelt es sich um eine eitrige Entzündung der Bronchiolen und der benachbarten Lungenbläschen. Die dabei entstehenden Toxine (Giftstoffe) zerstören die Bronchiolen, die für die Drainage verantwortlich sind.

Hauptsymptome: Atembeschwerden mit Kurzatmigkeit, labiale Atmung (beim Ausatmen heben sich die Lefzen); schwacher, kurzer, schmerzhafter und anfallsartig auftretender Husten, Fieber mit unregelmäßiger Hyperthermie sowie auffallende Mattigkeit, möglicherweise Herzanfall.

Was ist zu tun? Der Allgemeinzustand des Hundes erfordert tierärztliche Behandlung. Trockene Luft und plötzliche Temperaturschwankungen sind zu vermeiden, da sie die Atembeschwerden verschlimmern. Außerdem sollte man die tägliche Futtermenge von einer großen Mahlzeit auf mehrere kleine aufteilen, damit lässt sich der Gesamtzustand verbessern. Wenn der Hund länger liegt, sollte man ihn immer wieder von einer auf die andere Seite wenden, um dem Flüssigkeits-stau im jeweiligen Lungenflügel entgegenzuwirken.

Kehlkopflähmung

Sie äußert sich in einer Verengung der Kehlkopfmuskulatur, die Atembeschwerden und rasselnde Atmung hervorruft.

Hauptsymptome: Das Ausmaß der Symptome hängt davon ab, ob die Lähmung nur an einer Kehlkopfseite auftritt (angeketteter Wachhund, Operation) oder an beiden Seiten (Bouvier, Bull-Terrier, alte Tiere der brachycephalen Rassen, neurologische Ursachen). 

Was ist zu tun? In manchen Fällen führt nur ein chirurgischer Eingriff zu Ergebnissen.