Partner Login

Bitte wählen Sie einen Service-Bereich aus

Zoofachhandel Tierarzt Professionals

Was sind die häufigsten Erkrankungen der Haut beim Hund?

Die Haut ist auch beim Hund das größte Organ, das ihn vollkommen umschließt und vor äußeren Einflüssen schützt. Haut und Fell gelten außerdem als Spiegel der Gesundheit: Ihr Zustand lässt unter anderem Rückschlüsse auf das Wohlbefinden und die Qualität der Fütterung unserer Vierbeiner zu. Neben der ausreichenden Versorgung mit allen für den Hautstoffwechsel relevanten Nährstoffen kann eine hochwertige Nahrung auch die Abwehrkräfte der Haut stärken und entzündliche Reaktionen begrenzen helfen. Im Folgenden gibt es einen Überblick über die häufigsten Erkrankungen der Haut.

Was tun, wenn mein Hund Hautprobleme hat?

Hauterkrankungen können sehr unterschiedliche Ursachen sein. Wenn Hautprobleme beim Hund beobachtet werden, empfiehlt es sich in der Regel, einen Tierarzt aufzusuchen und eine umfassende Untersuchung durchführen zu lassen. Für die Diagnose beim Tierarzt kann es hilfreich sein, wenn vorab Informationen rund um den Hund gesammelt wurden. >> Hier können Sie sich dazu ein Tagebuch herunterladen und täglich Faktoren wie Juckreiz, die Konsistenz des Kots und das allgemeine Wohlbefinden bewerten.

Welche Rolle spielt die Ernährung bei Hauterkrankungen?

Die Ernährung kann zur Behandlung von Hauterkrankungen einen wertvollen Beitrag leisten. Von einer ausgewogenen Nährstoffversorgung und der Supplementierung von Nährstoffen zur Minderung von Entzündungssymptomen, zur Stärkung der Hautbarriere oder zur Verbesserung der Haut- und Fellqualität (weniger Schuppen, mehr Fellglanz) profitieren im Grunde alle Hunde mit Hautproblemen.

Eine Optimierung der Ernährung kann zahlreiche positive Effekte haben:

  • Schnellere „Reparatur“ geschädigter Haut
  • Unterstützung der Barrierefunktion der Haut
  • Reduzierung der Wasserverluste (Grund für trockene Haut)
  • Linderung oder Kontrolle von Entzündungen
  • Wiederherstellung einer ausgewogenen Zusammensetzung des Fettfilms auf der Hautoberfläche
  • Regulation der Zellerneuerung
  • Verbesserung des Fellglanzes
  • Intensivierung der Fellfarbe

Welche häufigen Hauterkrankungen gibt es beim Hund?

Hautschwielen
Hautschwielen, in der Fachsprache Callositas genannt, treten besonders an Druckstellen auf. Es bilden sich rissige, gräuliche, alopezieartige Wundstellen, vor allem an Ellbogen und Sprunggelenkhöckern. Beim Dachshund, Pinscher, Dobermann und Pointer ist häufig auch die Brustbeinregion betroffen. Bei größeren Rassen sind treten Hautschwielen meist dann auf, wenn der Hund auf hartem Boden ohne Unterlage schläft. Die Behandlung hängt von der Schwere der Erkrankung aus. Wenn die Wundstellen zu groß oder entzündet sind, ist ein chirurgischer Eingriff nötig.

Ernährungsdermatosen
Das Fell erscheint glanzlos und spröde, die Haut wird dicker und es bilden sich Schuppen. Danach kommt es zu einer Seborrhoe (fettes Haar) und in der Folge zu Pyodermie, einer Infektion der Haut mit Entzundüngszeichen und möglicher Bildung von Eiter. Diese Symptome zeigen sich besonders häufig in den Zehenzwischenräumen Die Ursache für Ernährungsdermatosen ist meist ein Mangel an essentiellen Fettsäuren, Eiweißstoffen, bestimmten Mineralstoffen (Zink, Kupfer), Vitamin A (Mangel oder Überschuss), Vitamin B und E. Ein Mangel an Fettsäuren kann bisweilen bei Tieren auftreten, die schlecht konservierte Dosennahrung erhalten. Der Fäulnisprozess zerstört Fettsäuren, Vitamin D und E sowie Biotin. Die gleichen Symptome lassen sich bei Hunden beobachten, die an chronischer Pankreas- oder Leberinsuffizienz leiden. Ernährungsdermatosen werden mit Hilfe einer spezifischen Diät behandelt.

Dermatitis durch Flohstichallergie
Wenn ein Hund von Flöhen befallen ist, können die Flohstiche zu Überempfindlichkeit der Körperoberfläche gegen den Speichel des Flohs führen. Die am meisten betroffenen Körperregionen sind Genick, Lendenwirbelsäule, Bauch und Rute. Die akute Form ist mehr oder weniger saisonal bedingt. Die chronische Form zeigt sich nach mehreren Monaten Entwicklungszeit dadurch, dass die Haut dicker wird und sich mehr oder weniger stark faltet, wobei der Juckreiz nachlässt. Eine Flohstichallergie zeigt sich vor allem durch starken und unablässigen Juckreiz. Zunächst kommt es zu einer gestreuten Hautrötung und folgend, durch den Juckreiz, zu Krusten und Nässen der Haut sowie zu mehr oder weniger verbreitetem Haarverlust an den betroffenen Stellen. Um gegen die Flohstichallergie vorzugehen, werden in erster Linie die Flöhe bekämpft. Dabei ist es unerlässlich, nicht nur das Tier selbst, sondern auch die Wohnumgebung (z.B. Körbchen, Decken, Transportbox) des Hundes zu behandeln und von Flöhen zu befreien.

Läusebefall
Die Phtiriose ist eine Infektion durch Läuse, sogenannte Hundehaarlinge. Die Laus ist ein Parasit, der sein ganzes Leben auf der Hautoberfläche seines Wirts, in diesem Fall des Hundes, verbringt. Er verursacht erhebliche Irritationen, indem er stark juckende Hautreizungen mit Schuppenbildung auslöst. Die Eihüllen der Läuse, Nissen genannt, sind am Ansatz des Fells deutlich sichtbar. Befallen werden besonders Kopf (Ohren) und Hals. Die anfälligsten Rassen haben ein langes Haarkleid, wie zum Beispiel der Cocker-Spaniel und Spaniel. Dabei ist besonders für die Welpen das Risiko hoch, befallen zu werden. Die Behandlung erfolgt mit speziellem Kontaktinsektizid.

Milben
Eine weitere Hauterkrankung bei Hunden kann durch mikroskopisch kleine Milben (Hautmilben) hervorgerufen werden. Dies zeigt sich durch ausgeprägte Schuppenbildung um die Lendenwirbelsäule sowie heftigen, hartnäckigen Juckreiz und Haarausfall an den Kratzstellen. Milben sind äußerst ansteckend im Hundezwinger und auch auf Menschen übertragbar. Die Behandlung erfolgt mit Hilfe eines milbenabtötenden Präparats.

Hautpilze
Regelmäßiger örtlicher oder auch diffuser Haarausfall und mehr oder weniger starke Hautrötung sowie Schuppenbildung können auf eine Pilzerkrankung, eine sogenannte Mykose, hinweisen. Es tritt kein Juckreiz auf, daher hat der Pilz keine Auswirkung auf den Allgemeinzustand des Tieres, ist jedoch für Hunde und Menschen äußerst ansteckend. Die Übertragung erfolgt durch ein befallenes Tier oder durch Bodenkontakt. Man unterscheidet den trockenen Hautpilz, der häufig lokal verbreitet ist, vom eitrigen Hautpilz, der lokal oder diffus auftreten kann. Beim trockenen Hautpilz ist die Alopezie regelmäßig (gleichsam ausgestanzt). Die Körperoberfläche des Tiers ist vor allem an den exponierten Stellen gerötet und mit gräulichen Schuppen bedeckt, was ihr ein gepudertes Aussehen verleiht. Befallen ist der ganze Rumpf sowie die oberen und vorderen Körperpartien. Zur Behandlung werden Hygienemaßnahmen mit spezieller und langwieriger Behandlung, lokal und am ganzen Körper ergriffen.

Sonnenbrand
Wenn der Hund für einen zu langen Zeitraum der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist, kann dies unter Umständen zu Sonnenbrand, in der Fachsprache Dermatitis solaris genannt, führen. Ein erstes Anzeichen ist eine Dermatitis der Nase, hervorgerufen durch starke Sonnenstrahlung auf Nasenspiegel und Nasenrücken. Rassen wie der Collie, der Shetlic und deren Kreuzungen sind besonders anfällig.

Weitere Hauterkrankungen beim Hund finden Sie hier in der Übersicht:

Hautallergien

Sie treten zumeist in Form einer Überempfindlichkeit der Haut auf und betreffen Tiere, die bereits zuvor sensibilisiert wurden. Das Allergen kann auf vier verschiedene Arten in den Organismus eindringen: durch Einatmen (kann Nesselausschläge hervorrufen), durch Verschlucken (wodurch Nahrungsmittel- oder Medikamentenallergien wie auch Nesselausschläge entstehen können), durch die Haut (sie reagiert mit Kontaktallergien) oder auf parenteralem Wege (Dermatitis durch Allergie gegen Flohbisse, Medikamenteninjektionen oder Nesselausschläge). 

Alopezie (krankhafter Haarausfall)

Die Alopezie bezeichnet den anormalen Ausfall des Haars bis zum Durchscheinen der Haut. Sie kann lokal oder ausgedehnt sein, beidseitig symmetrisch oder asymmetrisch auftreten oder auch den ganzen Körper betreffen. Je nach Ursache gibt es mehrere Arten von Alopezie:

Heilbare Alopezie
Endokrinogen verursacht, jedoch nicht geschlechtsgebunden (Unterfunktion der Schilddrüse, Cushing-Syndrom, iatrogenes Cushing-Syndrom, Zwergwuchs der Hirnanhangdrüse); geschlechtsgebunden (Dyskrinie, die von den Eierstöcken oder Hoden herrührt: Sertolinom, Syndrom der Feminisierung der männlichen Merkmale), aufgrund von Bakterieninfektionen (Pyodermitis) und Pilzinfektionen; als Folge von parasitären Krankheiten: Sarcoptesräude, Demodikose (Haarbalgmilbenbefall), Cheyletiellose, Trombiculose, Puliculose (Flohbefall), Flohbissallergie, Leishmaniose, und schließlich aus unbekannter Ursache: Pigmentakanthose, Seborrhöen, pyotraumatische Dermatitis.

Irreversible Alopezie
Kann vererbbar sein: angeborene Alopezie, Alopezie der Farbmutanten (Dobermann Setter, Chow-Chow); verbunden mit morphologischen Veränderungen von Zellen: physische und chemische Einflüsse, massive Pyodermitis, massive Mykose, diskoidaler oder systematischer Lupus erythematoides, Lyell-Syndrom neoplastischer Art. 

Hautasthenie

Dabei handelt es sich um eine Erbkrankheit, charakterisiert durch erhebliche Ausdehnungen der Haut, die sich in der Folge übermäßig stark faltet und brüchig wird.

Symptome: die Haut bricht, es entstehen breite Wunden und subkutane Blutergüsse. Heilen ist durch Nähen der Wunden möglich, andernfalls bilden sich Vernarbungen.

Behandlung: unheilbar. Unfälle und Verletzungen müssen vermieden werden. 

Pigmentkanthose

Die Pigmentkanthose beim Hund ist eine chronische Erkrankung, es handelt sich um eine besondere Form der Dermatitis, die Überpigmentierung sowie Verdickung und Licheninfikation verursacht, häufig begleitet von Alopezie um die Achseln, an den Gliedmaßen, den Flanken und der Brust. Diese Krankheit kommt vor allem beim Dackel vor.

Symptome: im Alter von sechs Monaten treten braune Flecken an den Achseln auf, die allmählich schwarz werden; die Haut ist dicker und an den Gliedmaßen, der Brust, den Flanken, den Hautfalten und am Hals von einer Talgschicht bedeckt, die einen unangenehmen ranzigen Geruch verursacht. Fettleibigkeit wirkt sich ungünstig aus.

Behandlung: mit angepasster Ernährung und entsprechender Beschäftigung lässt sich die Fettsucht bekämpfen. Um die Seborrhöe zu verringern ist sorgfältige Hauthygie ne notwendig. Der Tierarzt sollte konsultiert werden: er wird eine medizinische Behandlung durchführen. 

Atopische Dermatitis

Eine allergische, juckende Dermatitis, die veranlagungsbedingt ist und durch das Inhalieren verschiedenerAllergene (Pollen, Staub, Schuppen etc.) verursacht wird. Sie tritt meist bei ein bis dreijährigen Hunden auf, unter anderen bei Terriern, Dalmatinern, Irish Setters, Pekinesen. Sie ist eine eher saisonal bedingte Allergie.

Symptome: Starker Juckreiz und Hautrötungen, begleitet von Papeln oder auch Krusten und Alopezie. Betrof-fene Körperregionen sind: Gesicht, Anus, Zahnzwischenräume und Gliedmaßen.

Behandlung: Schwierig. Eine Therapie zur Hyposensibilisierung ist möglich aber langwierig (etwa zwei Jahre).

Kontaktdermatitis

Allgemeine Entzündungsreaktion der Haut, ausgelöst durch direkten Kontakt mit reizenden Substanzen (Seife, Bodenreinigungsmittel, Insektiziden, Säuren, Teer, Benzin u.a.) oder allergisierende Substanzen (nach wiederholten Kontakten beobachtet man an den betreffenden Stellen eine lokale Dermatitis, z. B.: Pflanzen, Wolle, synthetische Teppiche, Gummi, Plastik, Flohbänder, Decken u.a.).

Symptome: anfänglich juckende Hautrötungen mit Papeln, woraus eitrige Wunden entstehen können.

Behandlung: Die betreffende Substanz muss gefunden und vom Hund ferngehalten werden.

Dermatitis verursacht durch Belecken der Extremitäten. Aus Langeweile leckt der Hund die Oberseite einer Vorderpfote. Dieses Phänomen ist typisch für sehr aktive Hunde größerer Rassen, die tagsüber allein bleiben müssen.

Symptome: zunächst kommt es zu Alopezie, danach zu Geschwürbildungen mit charakteristischen knotenförmigen Plattenbildungen.

Behandlung: in erster Linie psychologisch

Hunde-Dermodikose

Mehr oder weniger entzündliche Dermatitis parasitaria, hervorgerufen durch eine Infektion der Haarfollikel durch eine mikroskopisch kleine, wurmartige Milbe (Demodex canis).

Symptome: Geschlossene oder diffuse Alopezie und starke Schuppenbildung mit möglicher bakterieller Superinfektion. Die Krankheit betrifft vorwiegend Welpen, Übertragung während der ersten Lebensmonate (Mutter-Welpenkontakt) durch das Säugen. Zahlreiche Welpen sind Träger (circa 85%) aber nur wenige entwickeln eine Demodikose. Die Krankheit tritt meist zwischen dem 4. und 13. Lebensmonat auf. Feuchtigkeit der Haut sowie schlechte Zuchtbedingungen fördern das Auftreten der Demodikose.

Trockene Demodikose

Lokale Form: kreisförmige Wundstellen in geringer Zahl, häufig im Gesicht (um die Augen: Brillenbildung) und an den Gliedmaßen.

Generalisierte Form: eher ungünstige Prognose. Unregelmäßige Kahlstellen in mehr oder weniger ovaler Form, begrenzter Haarausfall sowie Unregelmäßigkeiten der Haut verschlimmern die Seborrhöe und verursachen einen ranzigen Geruch.

Behandlung: langwierig; mit Amitraz, verordnungspflichtig.

Pyodemodikose (Bakterielle Superinfektion)

Die Oberhaut ist massiv verhornt, mit Krusten auf der nässenden Haut. Der Hund erscheint abgemagert. Ohne Behandlung kann diese Krankheit innerhalb weniger Wochen zum Tod führen.

Sarcoptesträude

Eine für den Menschen besonders ansteckende und juckende Parasiten-Dermatitis.

Symptome: Haut mit punkförmiger Rötung an den Gliedmaßen und unteren Körperpartien, unter den Achseln, in den Leistenbeugen und an den Ohren. Erste Anzeichen sind Wundstellen an den Ohrenrändern und Ellenbogenkehlen. Besonders starker Juckreiz (Krätzen) verursacht Alopezie und eine Verbreitung der Wundstellen mit Krusten, welche die Geschwüre bedecken.

Behandlung: Isolierung und Behandlung mit parasitenabtötendem Präparat.

Mensch: kleine, rote, stichähnliche Papeln an den Armen und im Gürtelbereich. Starker Juckreiz während der Nacht (Bettwärme).

Ichthyose

Symptome: keine spezielle Veranlagung, plötzliches Auftreten von allgemeinen Symptomen sowie Hautveränderungen (Fieber, Futterverweigerung, Mattigkeit). Die betroffenen Stellen sind mit Bläschen und geschwürbildenden Pusteln bedeckt. Oft sind auch die Mundschleimhaut und die Übergänge zwischen Haut und Schleimhaut befallen, ebenso die Ballen. Die Wundstellen sind schmerzhaft, jucken aber nicht. Die Ätiologie ist nur teilweise erforscht.

Behandlung: Suche nach möglichen Ursachen. Die Krankheit hat das Erscheinungsbild einer ausgedehnten Verbrennung zweiten Grades. Die Prognose ist ungünstig.

Autoimmunerkrankungen mit Hautsymptomen

Diese eher seltenen Krankheiten entsprechen einer Immunisierung des Organismus gegen seine eigene "Substanz".

Hautbläschenkrankheit: Antikörper bilden sich speziell gegen Hautzellen. In seltenen Fällen kommt es zu oberflächlichem Gewebeverlust der Haut und zu Geschwüren vor allem an den Schleimhäuten, an den Übergängen zwischen Haut und Schleimhaut aber auch auf der Haut selbst.

Erkrankung ohne Bläschenbildung: Antikörper bilden sich gegen sämtliche Zellkernbestandteile und besonders gegen Hautzellen. Zu diesen Erkrankungen zählt auch der diskoidale Lupus erythematodes. Diese häufigste Autoimmunerkrankung mit Hautsymptomen zeigt sich nur im Gesicht, symmetrisch um Nasenspiegel und Augen sowie an den Ohren.

Symptome: Pigmentschwund, Erythem/Hautrötung, Alopezie und Krustenbildung. Erkrankung mit hoher Lichtempfindlichkeit.

Behandlung: langwierig, erfordert starke Heilmit-tel mit erheblichen Nebenwirkungen.

Pruritus "sine matera"

Eine Neurodermatose, genauer eine juckende Dermatose ohne spezifische Schädigung der Haut.

Symptome: Der Pruritus (Juckreiz) ist das einzig wahrnehmbare Symptom, das oft heftig am ganzen Körper oder lokal auftritt. Zu beobachten ist es bei hypernervösen Hunden (Zwerghunderassen, Terrier) sowie unter gewissen ungünstigen Lebensbedingungen (Instabilität, Eingeschlossensein, mangelnde Beschäftigung).

Behandlung: Juckreizlindernde Mittel und Beruhigung durch Tranquilizer.

Seborrhoea

Die Seborrhoe tritt in Form einer Hautreizung auf, wobei die Haut durch die Talgdrüsen der Haarfollikel unnatürlich viel Talg absondert, was zu besonders starker Schuppenbildung führt. Die Erkrankung tritt oft als Folge einer Dermatose auf (Demodikose, Krätze). Als Primärerkrankung kommt sie auch beim Cocker-Spaniel, demS Spaniel dem englischen Terrier und dem Deutschen Schäferhund vor. Hormonelle Störungen (vor allem der weiblichen Geschlechtshormone) zählen zu den häufigen Ursachen dieser Krankheit.

Symptome: Die Haut wirkt ölig und schuppig. Charakteristischer ranziger Geruch. Juckreiz nicht oder nur mäßig vorhanden. Oft chronischer Krankheitsverlauf mit Komplikationen durch hinzukommende bakterielle oder parasitäre Superinfektionen.

Behandlung: Sie ist von der Krankheitsursache abhängig, auf die sie speziell abgestimmt werden muss.

Urticaria (Nesselausschlag)

Bei der Urticaria handelt es sich um eine allergische Dermatose nach Schlucken oder Injizieren einer allergieauslösenden Substanz. Sie zeigt sich vor allem lokal an Kopf und Hals, an den Extremitäten und der Rückenlinie. Bei Jungtieren tritt sie häufiger auf.

Symptome: Hautödeme mit Bildung von Schwellungen, die bei kurzhaarigen Tieren deutlich sichtbar werden.

Behandlung: wie bei Allergien

Entdecken Sie jetzt die ROYAL CANIN Produkte für Hunde mit empfindlicher Haut und Beeinträchtigungen der Haut

Weitere ROYAL CANIN Produkte zur Unterstützung der Hautfunktion und beim Auftreten von Dermatosen sind exklusiv beim Tierarzt erhältlich. Informieren Sie sich >>hier über die Produkte oder suchen Sie jetzt direkt einen Tierarzt in Ihrer Nähe.