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Was tun gegen die Fressunlust bei nierenkranken Hunden?

Hunde mit einer Chronischen Niereninsuffizienz sind im Vergleich zu gesunden Tieren doppelt so häufig inappetent und verweigern die Nahrung. Oft ist es nicht schwer für betroffene Tiere eine Nierendiät zu finden, schwierig ist es jedoch, die Vierbeiner dann auch für die Aufnahme der Diät zu begeistern. Auch wenn betroffene Hunde bisher immer „gute Fresser“ waren – bei einer Niereninsuffizienz ändert sich dieser Aspekt oft dramatisch.

Zahlreiche Faktoren bestimmen, ob die Nahrung Ihrem Hund „passt“ oder nicht. Individuelle Vorlieben hinsichtlich Textur, Krokettengröße, Geruch und Aussehen spielen ebenso eine Rolle wie die Frische des Produktes, Nährstoffprofil, genetische Faktoren, Umwelteinflüsse und die Gesundheit des Tieres selbst. Insbesondere der Geruch der Nahrung lässt den Hund über „Pro oder Kontra“ entscheiden.

 

Wussten Sie schon, dass gerade ältere Tiere schlechter fressen? 

Die Geruchzellen sterben ab und der Geruchssinn lässt allmählich nach. Bei einem nierenkranken, alten Hund erschweren also zwei Faktoren (Alter und Erkrankung) die Begeisterung für die Futteraufnahme. Legen Sie deshalb Wert auf Nahrung von besonders hoher Akzeptanz, besonderen Kroketten sowie hochverdaulichen Eiweißen (Proteinen), um altersbedingter Abmagerung zu begegnen. Ursache können auch Zahnprobleme sein. Schauen Sie einmal ins Maul Ihres Vierbeiners. Sind die Zähne sauber oder erkennen Sie Zahnstein und bemerken üblen Geruch? Sitzen die Zähne noch alle fest? Falls Sie Abweichungen feststellen, so lassen Sie Ihren Tierarzt unbedingt eine „Sanierung“ des Gebisses vornehmen. 

 

Nachfolgend kommen hier nun ein paar Tricks, um die Nahrung für Ihren Hund trotzdem besonders attraktiv zu gestalten:

Füttern Sie mehrmals am Tag kleinere Portionen.Vielleicht ist Ihr Hund auch von der Kombination von Trocken-und Feuchtnahrung begeistert?Erwärmen Sie die Nahrung etwas, z.B. im Ofen. Durch die Wärme treten die natürlichen Duftstoffe und Aromen deutlicher hervor.Geben Sie geringe Mengen (max. 1 Teelöffel) Öl über die Nahrung. Öl macht die Nahrung attraktiver, denn "Fett schmeckt".Wenn es die Tiere nicht zu viel stresst, kann man sich bei mehreren Hunden den Futterneid zu Nutze machen. Andere Hunde wiederum fressen besser, wenn ihre dominanten Artgenossen "außer Sichtweite" sind. Probieren Sie einfach aus, was bei Ihrem Hunde eher Erfolg verspricht.Grundsätzlich sind zusätzliche Leckerlis und Snacks für nierenkranke Vierbeiner tabu! Trotzdem gibt es eine Ausnahme, die vielleicht dabei helfen kann die Begeisterung Ihres Hundes für die Futteraufnahme zu steigern: Mit EDUC von ROYAL CANIN existiert eine gesunde Belohnung mit weniger Phosphor und nur geringfügig mehr Protein als in der Nierendiät RENAL, so dass es ohne Probleme möglich ist, einem nierenkranken Hund täglich 10 g (= ca. 12 Stück) davon als Leckerli zusätzlich zu verabreichen.