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Wie macht sich Alterung bemerkbar?

Die Veränderungen im Organismus unserer Hunde beginnen schleichend, die Anzeichen treten wechselhaft auf. Die Besitzer, die ihre Hunde täglich um sich haben, bemerken sie oft gar nicht: Der Fellwechsel vollzieht sich langsamer, die Verdauung wird empfindlicher. Kleinere Hautverletzungen heilen langsamer. Mit fortschreitendem Alter werden die Anzeichen deutlicher.

Tipp:

Gehen Sie mit Ihrem älteren Hund mindestens zweimal im Jahr zum Tierarzt, um ihn allgemein untersuchen zu lassen und mögliche, im Alter auftretende Risiken rechtzeitig zu erkennen und ihnen begegnen zu können. 

Erste Anzeichen des Alterns

Unabhängig von den Jahren, die ein Hund bereits hinter sich hat, geben äußere Merkmale und Veränderungen im Verhalten Hinweise auf den Beginn der "besten Jahre". Typisch ist, dass die Veränderungen allmählich und oft völlig unbemerkt auftreten. Neben offensichtlichen Anzeichen wie grauen Haaren um Schnauze und Augen beobachtet man auch Wesensveränderungen. Der alte Hund wird ruhiger und ist bisweilen sehr eigenwillig. Sein Schlafbedürfnis nimmt zu, dabei werden warme Plätze in der Sonne oder aber vor dem Heizkörper bevorzugt. Ältere werden oft regelrechte "Sturköpfe", d.h. sie bestehen auf ihrem gewohnten Tagesablauf. Plötzliche Änderungen werden nur noch unter großem Widerstand akzeptiert. Manche Hunde scheinen Erlerntes zu vergessen und Neues nicht mehr umsetzen zu können. Ursache hierfür können Verkalkungen im Gehirn sein, die zu einer Senilität führen. Irgendwann stellt man vielleicht auch fest, dass der Hund schlechter hört und sieht als in jungen Jahren.

Mit zunehmendem Alter sind die Senioren außerdem weniger bewegungsfreudig. Das Aufstehen macht ihnen oft Mühe, da sich erste Verschleißerscheinungen, wie Arthrosen bemerkbar machen. Der Bewegungsmangel kann dazu führen, dass die Tiere an Körpergewicht zulegen. Das Haarkleid kann stumpfer werden und der Geruchssinn wird schwächer. Häufig lässt auch das Hörvermögen nach. Vor allem bei Hunden, die ein sehr hohes Alter erreichen, steigt das Risiko für bestimmte Erkrankungen wie einer Katarakt (Grauer Star) an. Manche Hunde scheinen verwirrt zu sein, sie bellen ohne Grund oder sie erkennen Familienmitglieder nicht mehr. Die Mehrzahl der Hundesenioren wird im Alter ganz besonders anhänglich, andere wiederum bevorzugen das ruhige Leben und ziehen sich zurück.

Kennzeichen des Alterns auf einen Blick

  • Graue Haare um Schnauze und Augen
  • Vermehrtes Ruhe- und Schlafbedürfnis
  • Veränderungen im Temperament
  • Verhaltensänderungen, z.B. Ängstlichkeit und Reizbarkeit
  • Geringere Anpassungsfähigkeit
  • Vermindertes Hör- und Sehvermögen
  • Abnehmender Geruchssinn und in diesem Zusammenhang oft Inappetenz
  • Gewichtsab- oder -zunahme
  • Schlechtere Fellqualität
  • Verdauungsbeschwerden, wie Verstopfung
  • Haut verliert an Elastizität und wird dicker
  • Abnehmender Gleichgewichtssinn
  • Nachlassende Nierenfunktion
  • Anfälligkeit für Erkrankungen
  • Wundheilung dauert länger
  • Arthrosen
  • Zahnprobleme


Die aufgeführten Veränderungen sind kein Grund zur Sorge, sie sollen Sie vielmehr dazu anregen, sich auf den neuen Lebensabschnitt des Tieres einzustellen und sinnvolle Veränderungen vorzunehmen. Ganz wichtig ist zum Beispiel die Umstellung des Hundes auf eine altersgerechte Nahrung. Auf diesem Wege ist es möglich die Gesundheit nachhaltig zu beeinflussen. So kann man für den Erhalt des Idealgewichtes Sorge tragen, Fell und Haut "in Schuss" halten, das Immunsystem, die Nierenfunktion sowie Gelenke und Zähne unterstützen.