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Zoofachhandel Tierarzt Professionals

Was ist nach der OP zu beachten?

Sobald die Tierarztpraxis Sie informiert hat, sollten Sie sich auf den Weg machen (wenn möglich mit einer Begleitperson), um Ihren Hund abzuholen.

Denken Sie daran, den Liegeplatz im Auto bzw. die Box für den Transport mit saugfähigem Material auszupolstern (Handtücher, dicke Lagen Zellstoff oder Ähnliches). Es kann immer mal "etwas" danebengehen. Auch Erbrechen ist nach einer Narkose nicht selten.
Wenn Sie zu Hause angekommen sind, bringen Sie Ihr Tier am besten sofort in den dafür vorbereiteten Raum in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung. Hunde sind nach der Narkose oft sehr geräuschempfindlich und zudem in ihren Bewegungsabläufen noch etwas unsicher.

Tipps, um die Verletzungsgefahr des Hundes nach der Operation zu minimieren:

  • Dunkeln Sie das Zimmer etwas ab!
  • Sorgen Sie für Ruhe!
  • Ist Ihr Hund den Aufenthalt in einer Hundebox gewöhnt und ist diese so groß, dass er bequem darin liegen kann, ohne sich zu verbiegen? Dann belassen Sie ihn einfach dort und öffnen Sie lediglich die Tür, um besser von Zeit zu Zeit kontrollieren zu können, wie wach er ist.
  • Geben Sie dem Hund erst wieder etwas zu fressen, wenn er ganz wach ist und sich normal verhält. Erfolgte die Operation am Morgen, so sollten Sie frühestens am Abend eine kleine Mahlzeit einer gut verträglichen Nahrung anbieten. Zugang zu frischem Wasser muss immer gegeben sein.
  • In den ersten Tagen nach der Operation sind lange Spaziergänge, wildes Toben oder Springen tabu. Halten Sie außerdem Ihren Hund auf den Spaziergängen an der Leine. Die Operationswunde ist ohnehin ständig in Bewegung und sollte deshalb nicht auch noch durch übermäßige Aktivität belastet werden.
  • Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Hund nicht an der Wunde leckt bzw. versucht, die Fäden zu entfernen. In diesem Zusammenhang bietet ein Halskragen den besten Schutz. Die meisten Hunde laufen zu Beginn damit rückwärts und versuchen, diesen loszuwerden. Er gewährleistet aber, dass der Hund seine Operationswunde nicht beschädigen kann. Nach kurzer Zeit haben sich die Tiere an den Kragen gewöhnt und kommen gut damit klar. Auch Fressen und Schlafen sind nach einer Eingewöhnung problemlos möglich.

Bei Hündinnen ist die Kastration grundsätzlich tiefgreifender und mit größeren Schmerzen verbunden als beim Rüden, da es sich um eine Bauchoperation handelt. Allerdings verkraften die meisten Tiere eine Kastration sehr gut. Sie fressen nach kurzer Zeit wieder normal und wirken munter. Trotzdem sollten Sie Ihren Hund immer im Auge behalten - wie verhält er sich, wie sieht die Wunde aus, sind Auffälligkeiten festzustellen? Wenn Ihnen irgendetwas seltsam vorkommt, kontaktieren Sie Ihre Tierärz-tin/Ihren Tierarzt.