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Kastration und Tierschutz

In verschiedenen südlichen und östlichen Ländern - im Übrigen auch innerhalb Europas wie z. B. Spanien oder Italien - stellt die Kastration des Hundes einen Beitrag zum aktiven Tierschutz dar. Nur so gelingt es, die Flut von herrenlosen Vierbeinern unter Kontrolle zu halten. Neben Katzen gibt es hier eben auch sehr viele Hunde, um die sich niemand kümmert. Leider wird die Kastration in den entsprechenden Ländern oft als etwas Unnatürliches angesehen und komplett abgelehnt. Unerwünschte Hunde und deren Nachwuchs werden zumeist kurzerhand ausgesetzt, von Tierfängern gefangen, in Tierheime verfrachtet und nach einiger Zeit getötet. Die auf der Straße überlebenden Tiere sind in der Regel krank, unterernährt und haben nur ein kurzes Leben vor sich. Trotz dieser schlechten Aussichten funktioniert ihre Fortpflanzung perfekt! Die Konsequenz daraus sind Welpen, denen - wie ihren Eltern auch - kein schönes Leben bevorsteht. Die Kastration ist in diesem Fall unverzichtbar und das "Mittel der Wahl", um weiteres Tierelend zu vermeiden!

Wussten Sie eigentlich schon, dass Tierärzte aus Deutschland viel Zeit investieren, um in entsprechenden Ländern kostenlos streunende Hunde zu kastrieren?

Und wie sieht es mit dem Thema "Tierschutz und Kastration" in Deutschland aus?


Hier gibt es in der Regel keine herrenlosen Hunde, deren ungeplante Fortpflanzung man fürchten müsste. Trotzdem werden oder sind viele der Hunde in deutschen Tierheimen kastriert. Für die Durchführung bzw. Befürwortung der Kastration spielen bei den Tierheimen u. a. die unterschiedlichsten Aspekte eine Rolle. Selbstverständlich gibt es viele medizinische Gründe. Auch die Vermeidung von unkontrolliertem Züchten mit Rassehunden, die vom Tierheim übernommen wurden (Tierschutz), sind ein Aspekt für die Kastration. Ferner erfordert die heutzutage angestrebte tierartgerechte Gruppenhaltung der Hunde in den Tierheimen die Kastration der Tiere, um unerwünschtem Nachwuchs vorzubeugen.