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Futterumstellung - wann?

Nach der Kastration ändern sich innerhalb kurzer Zeit das Fressverhalten und der Stoffwechsel der Hunde. Der Appetit bzw. die Nahrungsaufnahme steigen deutlich an, während gleichzeitig der Energiebedarf sinkt. Dies hat zur Folge, dass die Tiere mehr fressen, als nötig wäre, um ihren Energiebedarf zu decken. Die genannten Faktoren in Kombination mit unzureichender Bewegung führen zu einer beträchtlichen Abnahme des täglichen Energiebedarfs. Wird die Ernährung nicht an diese veränderten Bedingungen angepasst, so kann es innerhalb kürzester Zeit nach der Kastration zur Entstehung zahlreicher überflüssiger Fettpolster kommen. Sind die Fettreserven erst einmal da, so fällt es sehr schwer, diese wieder abzubauen. Vorbeugung durch eine frühzeitige Futterumstellung ist deshalb entscheidend. Gewöhnen Sie Ihren Vierbeiner

am besten schon einige Wochen vor dem geplanten Operationstermin an die neue Nahrung. Eine Umstellung unmittelbar vor oder nach der Kastration ist ungünstig und immer auch mit Stress verbunden. Für die Umstellung sollte grundsätzlich ein Zeitraum von ca. einer Woche eingeplant werden. Eine langsame Umstellung der Nahrung dient dazu, mögliche Verdauungsprobleme, wie z.B. Durchfall, infolge eines abrupten Futterwechsels zu vermeiden. Das Verdauungssystem vieler Hunde ist nicht so robust, wie wir vielleicht denken, sondern im Gegenteil sehr sensibel! Ein schneller Futterwechsel kann deshalb Probleme bereiten.

Gehen Sie am besten so vor, dass Sie innerhalb von einer Woche schrittweise die bisherige Nahrung durch steigende Mengen der neuen ersetzen. Nachfolgend finden Sie eine konkrete Empfehlung für den richtigen Wechsel zur neuen Nahrung: