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Wachstum des Welpen

Die Wachstumsphase ist bei allen Hunden ganz besonders wichtig. Die Entwicklung zum gesunden, langlebigen ausgewachsenen Tier ist neben Vererbung und Haltung auch abhängig von einer optimalen Ernährung von Anfang an. Dabei gibt es einige Besonderheiten, je nach Größe der Hunde, zu beachten. Man unterscheidet vier Größen bzw. Gewichtsgruppen: kleine Hunde, mittelgroße Hunde, große Hunde und sehr große Hunde.

Unterschiede beim Wachstum von Hunden

Einen praktischen Anhaltspunkt zur Gewichtskontrolle des Welpen bietet Ihnen die Wachstumskurve:

Die Wachstumsdauer von Hundewelpen

Während die kleinen bereits mit zehn Monaten ausgewachsen sind, wachsen die mittelgroßen Hunde bis zu einem Jahr, die großen bis zu anderthalb Jahren. Die Riesenrassen brauchen zwei Jahre, um ihre endgültige Größe zu erreichen.

Die Wachstumsgeschwindigkeit 

Ein Dackel wiegt an seinem ersten Geburtstag 25-mal so viel wie bei seiner Geburt. Eine Dogge hat im selben Zeitraum ihr Geburtsgewicht verhundertfacht! Aber erst mit zwei Jahren ist sie wirklich ausgewachsen.

Endgewicht des Hundes

Am auffälligsten unterscheiden sich Hunde in dem Endgewicht. Zwischen einem Chihuahua und einem Bernhardiner liegt ein Gewichtsverhältnis von 1:80! Diese Unterschiede müssen bei einer optimalen Ernährung Berücksichtigung finden.

Welche Wachstumsphase ist für den Hundewelpen ist besonders wichtig?

Vor allem die Wachstumsphase direkt nach der Entwöhnung, weil in dieser Zeit ein Großteil des Gesamtwachstums stattfindet. Hier beginnt eine überaus empfindliche Periode.

Welche Anforderungen sind an die Wachstumsphase des Hundewelpen gestellt?

Vier wesentliche Anforderungen sind an die Wachstumsphase des Hundewelpen gestellt: Futterbedürfnisse, medizinischer Schutz, beginnend mit der Erstimpfung und die Verhaltensentwicklung. Diese vier Anforderungen sind bestimmend für: 1. Wachstum an sich: Gewichtszunahme, die das spätere Erwachsenengewicht festlegt. 2. Die Wachstumsgeschwindigkeit: Gewichtszunahme pro Zeiteinheit. 3. Die Entwicklung des Welpen: Ausbildung der Gestalt und der jeweiligen besonderen Merkmale des erwachsenen Tieres im Verhältnis zur Frühreife des Welpen oder Entwicklungsgeschwindigkeit, mit der das physiologische Erwachsenenstadium mehr oder weniger schnell erreicht wird. Der Beginn dieser Periode fällt mit dem Zeitpunkt zusammen, zu dem der Welpe vom Käufer erworben wird, zu dem er also von der Mutter getrennt wird; häufig geht das einher mit verschiedenen Veränderungen bei der Ernährung, den Lebensumständen, den sozialen Bindungen usw..

Welche Wachstumsphasen durchlaufe die Hundewelpen?

Klein, Mittel, Groß oder Riesenrassen - bis zum Erwachsenenalter durchlaufen nicht alle Welpen dasselbe Wachstumsmuster. Das Wachstum eines Welpen verläuft nicht linear als Funktion der Zeit - mit anderen Worten, die tägliche Gewichtszunahme wird mit der Zeit immer größer.So nimmt der Welpe nach der Geburt täglich immer mehr an Gewicht zu, bis die Zunahme einen bestimmten Punkt erreicht, an dem sie für eine gewisse Zeit stabil bleibt, um dann wieder in dem Maße zurückzugehen, in dem der Hund sich dem Erwachsenenalter und -gewicht nähert. Auf streng mathematischer Ebene entspricht die Entwicklung dieser Wachstumsgeschwindigkeit (man spricht von der Tageszunahme) der Ableitung der sigmoidalen Funktion der Wachstumskurve (Entwicklung des Gewichts als Funktion der Zeit).

 

Welche Unterschiede gibt es zwischen den Hundewelpen der Rassen?

Ein Vergleich solcher Referenzkurven für verschiedene Rassen macht deutlich, dass kleine Rassen eine geringere Wachstumsgeschwindigkeit verbunden mit sehr früher Reifung aufweisen und zum Zeitpunkt der Geburt wie auch nach der Entwöhnung im Verhältnis zum späteren Erwachsenengewicht relativ schwer sind. Mit anderen Worten lässt sich diese Feststellung so ausdrücken: Ein Welpe einer kleinen Rasse wird "reifer" geboren als ein Welpe einer mittelgroßen Rasse, noch eher gilt die Behauptung im Vergleich zu großen Rassen. Große Rassen haben dagegen ein relativ geringes Geburtsgewicht und zeigen große Wachstumsreserven über einen langen Zeitraum.

Wieso ist es wichtig, die Unterschiede im biologischen Wachstum zu kennen?

Es ist deshalb wichtig, diese Unterschiede in der Reife und im biologischen Wachstumsmuster zu begreifen, da sie vor allem erklären, wieso die Ernährung des Hundes nicht nur an sein Alter, sondern auch an sein Format angepasst werden muss. An den folgenden konkreten Beispielen werden die von Geburt an sichtbaren Unterschiede noch deutlicher: Eine Pudelhündin wirft beispielsweise drei Welpen von je 150 bis 200 Gramm, während das Geburtsgewicht beim Neufundländer (acht bis zehn Welpen pro Wurf) zwischen 600 und 700 Gramm liegt. Auch wenn ein erwachsenes Tier einer Riesenrasse 25-mal so viel wiegt wie ein Hund einer kleinen Rasse, beträgt das Verhältnis beim Geburtsgewicht also nur 1 zu 6. Bis zum Erreichen des Erwachsenengewichts müssen die verschiedenen Rassen also ganz unterschiedliche Wege zurücklegen, wobei die Größe und die Dauer des Wachstums proportional zum endgültigen Gewicht des Hundes ist:

  • Die Hälfte des Erwachsenengewichts erreicht ein kleiner Hund mit etwa 3 Monaten, ein großer Hund jedoch erst mit 5 bis 6 Monaten;
  • ein Pudel hat mit etwa 8 Monaten bereits sein Erwachsenengewicht; er wiegt dann ungefähr zwanzigmal so viel wie bei seiner Geburt. Ein Neufundländer dagegen wächst noch bis zum Alter von 18 bis 24 Monaten weiter, bis er sein Geburtsgewicht in etwa verhundertfacht hat.